{"corpus":"steiner","locus":"GA 18/p02c08/p023","lang":"en","edition":"AP1973","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"If such an inner exercise is continued long enough, it will become gradually apparent to the soul that it has now become involved in experiences that will separate it from all those processes of thinking and ideation that are bound to the physical organs. A similar result can be obtained from the activities of feeling and willing and even for sensation, the perception of external things. One can only be successful with this approach if one is not afraid to admit to oneself that self-knowledge cannot be gained by mere introspection, but by concentrating on the inner life that can be revealed only through these exercises. Through continued practice of the soul, that is, by holding the attention on the inner activity of thinking, feeling and willing, it is possible for these “experiences” to become “condensed.” In this state of “condensation” they reveal their inner nature, which cannot be perceived in the ordinary consciousness. It is through such exercises that one discovers how our soul forces must be so “attenuated” or weakened in producing our ordinary form of consciousness, that they become imperceptible in this state of “attenuation.” The soul exercises referred to consist in the *unlimited increase* of faculties that are also known to the ordinary consciousness but never reach such a state of concentration. The faculties are those of *attention* and of *loving surrender to the content of the soul's experience*. To attain the indicated aim, these abilities must be increased to such a degree that they function as entirely new soul forces.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"VIII. A Brief Outline of an Approach to Anthroposophy","site_heading":null,"date":null,"location":null,"word_count":255,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/18/p02c08/p023","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"count_diverges","two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["AP1973"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/18/l18/p023","locus":"GA 18/l18/p023","anchor_mapped":true,"anchor_method":"curated","anchor_confidence":"high"},{"lang":"en","edition":"AP1973","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/18/p02c08/p023","paragraph_aligned":true}],"german_anchor":{"de_prefix":"l18","de_passages":[{"locus":"GA 18/l18/p011","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/18/l18/p011"},{"locus":"GA 18/l18/p012","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/18/l18/p012"},{"locus":"GA 18/l18/p013","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/18/l18/p013"}],"bead_confidence":"high","pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 18/l18/p013"],"reader_part":true,"length_check":{"de_words":510,"en_words":560,"ratio":1.1,"partial":false},"correspondence":"established","note":"English passage numbering is edition-relative, so the same number need not name the same paragraph in the German. 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Man kann zum Beispiel einen Gedanken in den Mittelpunkt des Bewußtseins rücken, der sich auf nichts Äußeres bezieht, der wie ein Sinnbild gedacht ist, bei dem man ganz unberücksichtigt läßt, daß er etwas Äußeres abbildet. Man kann nun in dem Festhalten eines solchen Gedankens verharren. Man kann sich ganz einleben nur in das innere Tun der Seele, während man so verharrt. Es kommt hierbei nicht darauf an, in Gedanken zu leben, sondern darauf, die Denktätigkeit zu erleben. Auf diese Weise reißt sich die Seele los von dem, was sie in ihrem gewöhnlichen Denken vollführt. Sie wird dann, wenn sie solche innere Übung genügend lange fortsetzt, nach einiger Zeit erkennen, wie sie in Erlebnisse hineingeraten ist, welche sie abtrennen von demjenigen Denken und Vorstellen, das an die leiblichen Organe gebunden ist. Ein gleiches kann man vollziehen mit dem Fühlen und Wollen der Seele, ja, auch mit dem Empfinden, dem Wahrnehmen der Außendinge. Man wird auf diesem Wege nur etwas erreichen, wenn man nicht zurückschreckt davor, sich zu gestehen, daß die Selbsterkenntnis der Seele nicht einfach angetreten werden kann, indem man nach dem Innern schaut, das stets vorhanden ist, sondern vielmehr nach demjenigen, das durch innere Seelenarbeit erst aufgedeckt werden muß. Durch eine Seelenarbeit, die durch Übung zu einem solchen Verharren in der inneren Tätigkeit des Denkens, Fühlens und Wollens gelangt, daß diese Erlebnisse gewissermaßen sich geistig in sich «verdichten». Sie offenbaren dann in dieser «Verdichtung» ihr inneres Wesen, das im gewöhnlichen Bewußtsein nicht wahrgenommen werden kann. Man entdeckt durch solche Seelenarbeit, daß für das Zustandekommen des gewöhnlichen Bewußtseins die Seelenkräfte sich so «verdünnen» müssen und daß sie in dieser Verdünnung unwahrnehmbar werden. Die hier gemeinte Seelenarbeit besteht in der *unbegrenzten Steigerung* von Seelenfähigkeiten, welche auch das gewöhnliche Bewußtsein kennt, die dieses aber in solcher Steigerung nicht anwendet. 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