{"corpus":"steiner","locus":"GA 186/1918-12-14/p029","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"What is the underlying reason, my dear friends? It is the same reason on account of which, in the main, I was driven out of the Socialist Working Men's College in Berlin sixteen years ago, as I told you recently when giving you the history of my *Philosophy of Spiritual Activity*. In that College I had to lecture among other things on scientific matters; I conducted practical lessons in public speaking. But I also had to teach History. And I taught it in the way in which I assumed, objectively, that it should be taught. This was certainly satisfying to those who were my pupils, and if it could have been continued—if it had not been brought to an artificial end—I know it would have borne good fruit. But the Social-Democratic leaders discovered that I was not teaching Marxism or the Marxian conception of history. Nay more, they discovered that I even did such curious wild things as I will now relate (which incidentally were very well-received by the workers who were my pupils). I said, for instance, on one occasion: The ordinary historian cannot make anything of the story of the seven Roman kings, they even regard it as a myth. For the succession of the seven kings, as described by Livy, shows a kind of rise and decline. Up to Marcius, the fourth, it rises to a kind of climax. Then it declines to decadence in the seventh, Tarquinius Superbus. And I explained to my pupils that we were here going back to the most ancient period in Roman evolution, the period before the Republic, and that the change to the Republic had in fact consisted in this: that the ancient atavistic spiritual regularities had passed into a kind of popular chaos; whereas, in the more ancient period, as we can see quite tangible in the history of the Egyptian Pharaohs, the social institutions contained a certain wisdom, discoverable by Spiritual Science. It is not for nothing that we are told how Numa Pompilius received influences from the Nymph Egeria, to order the social life. Then I explained how men did indeed receive Inspirations for the social institutions which they were to make; and how in truth it was not merely the one monarch following the other as in later times, but these things were determined according to the laws received from the Spiritual World. Hence the regularity in the succession of the Egyptian Pharaohs and even of the Roman kings, Romulus, Numa Pompilius, and so on down to Tarquinius Superbus.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"II. The Logic of Thought and the Logic of Reality","site_heading":null,"date":"1918-12-14","location":null,"word_count":423,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/186/1918-12-14/p029","alignment_confidence":"high","alignment_reason":"beads:length","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"C52","book_title":"The Fundamental Social Demand of Our Times","publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA186/English/C52/19181214p01.html","evidence":null,"reason":"source_says_translator_unknown","note":"The source page itself says the translator is unknown. 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Das, was da zugrunde liegt, das bildete hauptsächlich gerade den Gegenstand, wegen dessen ich vor jetzt sechzehn Jahren - ich habe Ihnen das erzählt, als ich Ihnen die Geschichte meiner «Philosophie der Freiheit» auseinandersetzte - in der Hauptsache herausgedrängt worden bin aus der sozialistischen Arbeiterbildungsschule in Berlin. Ich hatte unter anderem auch naturwissenschaftliche Fragen vorzutragen, hatte auch Redeübungen geleitet, aber ich hatte auch Geschichte gelehrt. Ich habe sie so gelehrt, wie ich angenommen habe, daß man sie objektiv zu lehren hat. Das hat durchaus genügt für diejenigen, die meine Schüler waren. Hätte das fortgesetzt werden können, hätte es nicht ein künstliches Ende gefunden, ich weiß, es hätte schon gute Früchte tragen können. Aber es sind die sozialdemokratischen Führer darauf gekommen, daß ich nicht Marxismus, nicht marxistische Geschichtsauffassung vortrage, sondern daß ich sogar kurioserweise, was den Arbeitern, die meine Schüler waren, sehr gut gefallen hat, sogar solche Bocksprünge gemacht habe, von denen ich Ihnen jetzt erzählen will. Ich habe zum Beispiel gesagt: Die gewöhnlichen Historiker, die können nicht dahinterkommen, was es mit den sieben römischen Königen ist, die betrachten das sogar als eine Mythe, weil die Aufeinanderfolge der sieben Könige, so wie sie im Livius erzählt ist, so ein Auf- und Niedergang ist, immer eine Art Steigerung bis zum Marcius, dem vierten, dann ein Niedergehen bis zur Dekadenz, bis zum siebenten, Tarquinius Superbus. Und ich erklärte dann den Leuten, daß man da eben zurückgeht in die älteste Zeit der römischen Entwickelung, in die Zeit vor der Republik, daß der Umschwung zur Republik eben darin bestanden hat, daß die alten atavistisch geistigen Regelmäßigkeiten in ein gewisses volksmäßiges Chaos übergegangen sind, während in der Tat in der älteren Zeit, wie es noch beim ägyptischen Pharaonentum ja handgreiflich ist, eine durch spirituelle Wissenschaft erforschbare Weisheit in den Einrichtungen liegt. Es wurde nicht umsonst erzählt, daß Numa Pompilius von der Nymphe Egeria Einflüsse empfangen hat, um das Ganze anzuordnen. Ich habe dann auseinandergesetzt, wie die Leute überhaupt Inspirationen bekommen haben, um Anordnungen zu treffen, wie in der Tat, nicht wie es später war, der eine Machthaber dem andern gefolgt ist, sondern wie das bestimmt war nach den Gesetzen, die man aus der geistigen Welt heraus hatte. Daher dieses Regelmäßige in der Aufeinanderfolge der ägyptischen Pharaonen und auch noch der römischen Könige, die so aufeinanderfolgen in Romulus, Numa Pompilius und so weiter bis zum Tarquinius Superbus. Wenn Sie jetzt die sieben Prinzipien so, wie ich sie in meiner «Theosophie» zusammengefaßt habe, hintereinander von einem gewissen Gesichtspunkte anschauen, dann haben Sie in der Aufeinanderfolge der sieben römischen Könige diese sieben Prinzipien. Das ist etwas, was ich jetzt nur andeute; hier unter Ihnen brauche ich es ja nur anzudeuten, aber es ist etwas, was man, wenn man es entsprechend einkleidet, durchaus als eine ganz objektive Wahrheit darzustellen hat und was Licht wirft auf dieses Eigentümliche, das ja der gewöhnliche materialistische Historiker nicht begreifen kann. Daher werden heute die sieben römischen Könige von einem waschechten - nein, wissenschaftlichen! — Historiker ja überhaupt als nicht vorhanden, sondern als Mythus betrachtet. Sehen Sie, so weit bin ich gegangen und habe auch in anderer Weise diese Dinge vorgetragen; und wenn man es entsprechend macht, so wirkt es natürlich schon als etwas, was der Wirklichkeit entspricht. Aber «materialistische Geschichtsauffassung » ist es nicht. Denn materialistische Geschichtsauffassung bedingt, daß man untersucht, welches die wirtschaftlichen Verhältnisse waren, wie dazumal Ackerbau sich -zu Viehzucht, wie sich der Ackerbau zum Handel verhalten hat, wie die Städte begründet worden sind, welche Wirtschaft die Etrusker gehabt haben, wie die Etrusker mit den aufkeimenden Römern gehandelt haben, und wie sich unter diesem Einfluß des wirtschaftlichen Elements die Verhältnisse dann unter Romulus, Numa Pompilius, Tullus Hostilius und so weiter gestaltet haben.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":616,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/186/1918-12-14/p023"}],"english":["GA 186/1918-12-14/p029","GA 186/1918-12-14/p030","GA 186/1918-12-14/p031"],"method":"length","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":616,"en_words":666,"ratio":1.08,"partial":false},"pairing_state":"proposed","verified":false},"witness_completeness":{"ratio":1.09,"band":"comparable","note":null,"word_count":9153,"original_word_count":8380,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"C52","book_title":"The Fundamental Social Demand of Our Times","publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA186/English/C52/19181214p01.html","evidence":null,"reason":"source_says_translator_unknown","note":"The source page itself says the translator is unknown. 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