{"corpus":"steiner","locus":"GA 202/1920-12-11/p016","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"In the act of becoming physical individuals, our soul-spiritual side has been transformed in the physical body and we transform the physical body again back into the soul spiritual. You may object by saying here we encounter a difficulty. One will soon understand how the physical bodily nature can again be transformed back into the soul spiritual, if it so gradually happened when one could take the example of how a person, reaching the age of thirty five, has become quite physical, but from then onwards he or she gradually again becomes spiritual, so much so that by the end of their life he or she has become so spiritual that death is a gradual transition into the soul spiritual. Inwardly this is the case, although outwardly not—appearances are deceptive. It is namely so, that during the descending half or our life—the somewhat older people who sit here, may not give me credit for this awful truth—by becoming older, our bodies seem like something to drag along and doesn't feel as if it really belongs to us anymore. We slowly become a body, and death is actually the reason due to this body becoming heavy, its weight overpowering when we wake in the morning and return to it with our soul. By focussing on outer appearance the actual changes can't be observed as to how the second half of one's life is actually a slow dying.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"The Bridge Between Morality and Nature","site_heading":null,"date":"1920-12-11","location":null,"word_count":236,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/202/1920-12-11/p016","alignment_confidence":"medium","alignment_reason":"beads:length","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Hanna von Maltitz","identified_edition":"Singles","book_title":"The Bridge between Morality and Nature","publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA202/English/Singles/19201211p01.html","evidence":"lecture_page_line"},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/202/1920-12-11/p016"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/202/1920-12-11/p016","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. 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In dem, was wir am Kinde beobachten von Tag zu Tag, von Woche zu Woche, von Jahr zu Jahr, sehen wir das Hereinwirken eines Vergangenen, das der Mensch geistig-seelisch durchgemacht hat vor seiner Geburt oder vor seiner Empfängnis. Wir tun nur recht, wenn wir das Kind so betrachten, daß wir sagen: Da ist die kindliche Organisation. Wir sehen, wie das Kind gewisse Eigenschaften entwickelt. Die suchen wir nicht in seinem Inneren, wo sie gewissermaßen herausstrahlen, sondern die suchen wir in seiner Vorzeit, von der noch die Strahlen hereinwirken. — Daß man das nicht will, das ist das große Unglück der modernen Weltanschauung. Die Zeit zu Hilfe nehmen, dasjenige, was vergangen ist, noch wirksam zu denken in seinem Gegenwärtigen, das ist es, worauf es ankommt. Und indem wir dann das Leben weiterentwickeln in der Zeit (blau, rechts), wandeln wir wiederum zurück, was leiblich-physisch ist, und wir kommen allmählich dazu, wiederum umzuwandeln das Leiblich-Physische in das Geistig-Seelische (rot, rechts). Indem wir physische Menschen geworden sind, hat sich in der Tat das Geistig-Seelische in das Physisch-Leibliche verwandelt, und wir verwandeln das Physisch-Leibliche wiederum in das Geistig-Seelische zurück. Sie werden sagen: Ja, da liegt aber doch eine Schwierigkeit vor! — Man würde schon verstehen, wie sich das Physisch-Leibliche wiederum zurückverwandelt in das Geistig-Seelische, wenn das so allmählich geschähe, wenn man sehen würde, daß der Mensch, sagen wir, vielleicht mit seinem fünfunddreißigsten Jahre ganz physisch geworden ist, dann aber anfangen würde, nach und nach wiederum geistig zu werden, und wenn er am Ende seines Lebens eben schon so geistig geworden wäre, daß der Tod nur ein allmählicher Übergang in das Geistig-Seelische wäre. Innerlich ist das auch der Fall, nur äußerlich nicht — der Schein trügt dabei. Es ist so, daß wir eigentlich in der absteigenden Lebenshälfte - die etwas älteren Leute, die hier sitzen, mögen mir diese Wahrheit nicht gar zu übel anrechnen -, indem wir älter werden, schon unseren Leib als etwas mitschleppen, was nicht mehr ganz zu uns gehört. Wir werden langsam Leichnam, und der Tod besteht eigentlich nur darin, daß uns dieser Leichnam zu schwer wird, daß die Schwerkraft zu stark wird, wenn wir mit unserer Seele am Morgen beim Aufwachen immer wiederum in diesen Leib zurückkommen. 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