{"corpus":"steiner","locus":"GA 202/1920-12-23/p031","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"We must find again the Jesus Christmas Mystery, and we must find it by cultivating all that within ourselves of which we have spoken today. We must find the Christmas light within ourselves as the shepherds did the Angel's light in the field; and as the Magi of the East, so must we find the star through the power of that which is true Spiritual Science. Then will be opened for us the only way to the content of the Christmas Mystery. We shall recognise it again and it will remind us of humanity's rebirth.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"I. A Christmas Lecture","site_heading":null,"date":"1920-12-23","location":null,"word_count":95,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/202/1920-12-23/p031","alignment_confidence":"high","alignment_reason":"beads:length","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"MP1983","book_title":"The Search for the New Isis, Divine Sophia","publisher":"Mercury Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA202/English/MP1983/19201223p01.html","evidence":null,"reason":"no_translator_named","note":"Neither the lecture's own page nor rsarchive's lecture list names a translator for it. No translator is established for this lecture: nothing at the level of the lecture names one. Do not attribute this English to a translator, and do not borrow a credit from another lecture of the volume. Cite the German for anything load-bearing."},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/202/1920-12-23/p031"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/202/1920-12-23/p031","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"german_anchor":{"de_prefix":"1920-12-23","de_passages":[{"locus":"GA 202/1920-12-23/p029","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/202/1920-12-23/p029"},{"locus":"GA 202/1920-12-23/p030","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/202/1920-12-23/p030"},{"locus":"GA 202/1920-12-23/p031","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/202/1920-12-23/p031"},{"locus":"GA 202/1920-12-23/p032","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/202/1920-12-23/p032"},{"locus":"GA 202/1920-12-23/p033","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/202/1920-12-23/p033"}],"bead_confidence":"medium","pairing_state":"proposed","verified":false,"length_check":{"de_words":839,"en_words":888,"ratio":1.06,"partial":false},"correspondence":"established","note":"English passage numbering is edition-relative, so the same number need not name the same paragraph in the German. The German original passage(s) above are the edition-invariant anchor — fetch them (lang='de') to verify wording before quoting across editions."},"paired_german":{"status":"paired","german":[{"locus":"GA 202/1920-12-23/p029","passage_number":29,"text":"Wer heute von dem Weihnachtsmysterium redet, muß eine Forderung, die in die Zukunft hinein spricht, an die Menschheit stellen. Wir leben in jenen ernsten Zeiten, wo wir uns klar werden müssen, daß wir erst im rechten Sinne wiederum Menschen werden müssen. Wir haben noch nicht errungen dasjenige, was die Magierweisheit ganz verinnerlichte, was die Hirtenfrömmigkeit ganz in die Außenwelt flieBen ließ. Die soziale Frage steht vor den Toren des Menschendaseins furchtbar fordernd. Sie hat Schreckliches gebracht in den letzten Jahren; sie wird immer drohender und drohender, und nur schläfrige Seelen können das Drohende übersehen. Europa schickt sich an, ein Trümmerhaufen der Kultur zu werden. Nicht anders wird es sich aus seinem chaotischen Zustande erheben als dadurch, daß die Menschen die Möglichkeit finden, im sozialen Zusammensein wiederum echtes, wahres Menschentum zu entwickeln. Sie werden es nicht anders entwickeln, als wenn sie ihre Gefühle dadurch vertiefen und verinnerlichen, daß sie im Naturbetrachten so fromm werden können, wie die Hirten auf dem Felde waren, als ihnen durch ihre innerlichen Kräfte der Engel verkündete von der Offenbarung der Götter oben und des Erdenfriedens unten. Mit diesen Kräften allein bezwingt man auch das soziale Leben, und nur dann, wenn das, was in den Raumesweiten und in der Zeitenfolge geschaut wird, in das Innere einzieht, so daß der Mensch des Weltengeistes wahres Wesen so einheitlich sieht, wie die eine Sonne der Chinese ebenso sieht wie der Amerikaner und in der Mitte zwischen beiden der Europäer. So wie es lächerlich wäre, wenn der Chinese eine Sonne für sich in Anspruch nehmen würde, der Russe eine Sonne für sich, der Mitteleuropäer eine andere, der Franzose eine andere, der Engländer eine andere! Wie die Sonne eine einheitliche ist, so ist das die Menschen tragende Sonnenwesen ein einheitliches.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":288,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/202/1920-12-23/p029"},{"locus":"GA 202/1920-12-23/p030","passage_number":30,"text":"Sehen wir hinaus in die Weltenweiten: wir finden die Aufforderung zur Vereinheitlichung der Menschheit. Sehen wir hinein in des Menschen tiefste, innere Geheimnisse: wir sehen die Aufforderung zur Vereinheitlichung der Menschheit. Was da draußen erscheint, auch das Geistigste, spricht nicht von der Differenzierung der Menschheit, nicht von Unfrieden; was im tiefsten Inneren spricht, spricht nicht von der Differenzierung der Menschheit, nicht von Unfrieden. Den Hirten auf dem Felde hat diejenige Stimme, die sie durch ihr Herzensgehör hörten, verkündet, daß sich aus den weiten Erscheinungen des Weltenalls die Gottheit offenbaret, und daß durch das Aufnehmen der Gottheit in die eigene Seele Friede werden kann unter den Menschen, die eines guten Willens sind. Das muß sich verkünden der neueren Menschheit aus dem ganzen Umkreis des Naturdaseins heraus. Den Magiern aus dem Morgenlande haben die Sternengeheimnisse gesagt, daß hier auf der Erde geboren ist der Christus Jesus. Das muß sich der neueren Menschheit verkünden aus dem Verfolgen desjenigen, was in ihrem Inneren sich offenbarend auftun kann.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":163,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/202/1920-12-23/p030"},{"locus":"GA 202/1920-12-23/p031","passage_number":31,"text":"Einen neuen Weg brauchen wir. Wiederum dringt die Stimme zu uns: Ändert den Sinn, sehet in einer neuen Art hin auf den Weltenlauf! — Und wenn man in einer rechten Art hinsieht auf den Weltenlauf, wenn man ansieht den Gang der Menschheit, der wir selber angehören, dann finden wir den Weg zu demjenigen Geheimnis, das sich den Hirten ebenso offenbaren konnte wie den entwickelten Weisen, und das sich offenbaren wird unserem inneren Weltenschauen, unserem äußeren Weltenschauen. Wenn wir inneres Weltenschauen und äußeres Weltenschauen in genügender Weise vertiefen, wenn wir das können, wenn wir die innere Magierweisheit finden, die uns so weist, wie die äußere Magierweisheit die Weisen aus dem Morgenlande geführt hat, wenn wir die äußere Weisheit finden, die uns so führt in Frömmigkeit, wie die Frömmigkeit die Hirten auf dem Felde geführt hat, dann werden wir wiederum mit richtigen inneren Empfindungen hinschauen auf dasjenige, was in dem Mysterium liegt: daß für alle ohne Unterschied, wie er sonst unter den Menschen auftritt, gewissermaßen herausgestellt aus der Menschheit, hineingestellt in die Einsamkeit — geboren worden ist dasjenige, was dann zum Christus geworden ist.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":182,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/202/1920-12-23/p031"},{"locus":"GA 202/1920-12-23/p032","passage_number":32,"text":"Wir müssen das Jesus-Weihnachtsgeheimnis wiederfinden, und wir müssen es wiederfinden, indem wir in uns all dasjenige pflegen, von dem heute gesprochen werden sollte. Wir müssen das Weihnachtslicht in uns selber finden, wie die Hirten das Engelslicht auf dem Felde, und wir müssen, wie die Magier aus dem Morgenlande, den Stern finden durch die Kraft dessen, was wahre Geisteswissenschaft ist. Dann wird sich uns der einige Weg zu dem eröffnen, was das Weihnachtsgeheimnis enthält. Wiedererkennen sollen wir es: es erinnert uns an des Menschen Wiedergeburt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":84,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/202/1920-12-23/p032"},{"locus":"GA 202/1920-12-23/p033","passage_number":33,"text":"Arbeiten wir daran, daß das Weihnachtsgeheimnis unter den Menschen wiedergeboren werde, dann werden wir auch das Wiedergeburtsgeheimnis von des Menschen Wesenheit im richtigen Sinne erfassen. Das ist es, was zu uns gesprochen wird in einer eigentümlichen Weise: In einem nicht von der Kirche anerkannten Evangelium wird erzählt, daß es eine Eigentümlichkeit des einen Jesusknaben war, daß er gleich nach seiner Geburt seine Mutter mit bestimmten Worten angesprochen hat. Sicherlich gehen wir heute in der richtigen Art auf das in der Krippe liegende Kind ein, wenn wir die Worte, die es heute zu uns sprechen will, in der richtigen Weise hören: Erwecket das Weihnachtslicht in euch, und das Weihnachtslicht wird euch im rechten Sinne mit euren Mitmenschen zusammen auch in der Außenwelt erscheinen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":122,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/202/1920-12-23/p033"}],"english":["GA 202/1920-12-23/p029","GA 202/1920-12-23/p030","GA 202/1920-12-23/p031","GA 202/1920-12-23/p032","GA 202/1920-12-23/p033"],"method":"reader","confidence":"medium","correspondence":"established","length_check":{"de_words":839,"en_words":888,"ratio":1.06,"partial":false},"pairing_state":"proposed","verified":false},"witness_completeness":{"ratio":1.06,"band":"comparable","note":null,"word_count":5418,"original_word_count":5132,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"MP1983","book_title":"The Search for the New Isis, Divine Sophia","publisher":"Mercury Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA202/English/MP1983/19201223p01.html","evidence":null,"reason":"no_translator_named","note":"Neither the lecture's own page nor rsarchive's lecture list names a translator for it. No translator is established for this lecture: nothing at the level of the lecture names one. Do not attribute this English to a translator, and do not borrow a credit from another lecture of the volume. Cite the German for anything load-bearing.","warning":"No translator is recorded for this edition. An unattributed translation cannot be weighed as a witness: you cannot tell which hand made the choices in it. Cite the German for anything load-bearing."},"entity_parity":{"status":"ok","checked_against":["GA 202/1920-12-23/p029","GA 202/1920-12-23/p030","GA 202/1920-12-23/p031","GA 202/1920-12-23/p032","GA 202/1920-12-23/p033"],"missing_from_translation":[],"present_only_in_translation":[],"bead_confidence":"medium","note":"Every load-bearing name in the German counterpart appears in this English passage. That is a check on NAMES only: a translation can keep every name and still reverse who acts on whom, change a number, or soften a claim. Read the German for anything you intend to rest an argument on."},"note":"quote_safe certifies the bytes of this text. This block is about the translation as a WITNESS: who made it, and whether it carries the same names as the original. See witness_completeness for how much of the original this witness holds."}}