{"corpus":"steiner","locus":"GA 205/1921-07-02/p032","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"Frenzy is nothing but the outburst in this incarnation of a karmic force intended for the subsequent incarnation. Think how differently we must accustom ourselves to look upon world events, having understood these connections. People put questions such as: Why did God create frenzy? Frenzy has plenty of good reasons for existence, but everything working in this world may appear at the wrong time, and the displaced manifestation, due in this case to Luciferic forces—everything premature in the world is brought about by Luciferic forces—this precipitate appearance of karmic forces intended for a later incarnation produces frenzy.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"V. Connections Between Organic Processes and the Mental Life of Man","site_heading":null,"date":"1921-07-02","location":null,"word_count":97,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/205/1921-07-02/p032","alignment_confidence":"high","alignment_reason":"beads:length","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"May Laird-Brown","identified_edition":"AP1946","book_title":"Psychoanalysis in the Light of Anthroposophy","publisher":"Anthroposophic Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/Psych/English/AP1946/19210702p02.html","evidence":"lecture_list_row","note":"rsarchive's lecture list spells the credit 'Mary Laird-Brown'; the lecture pages of this edition print 'May Laird-Brown', which is served.","publisher_note":"The publisher is inferred from the edition code in this lecture's source URL, not stated by the source page. The translator IS verified for this lecture: its own source names the translator (evidence: the lecture's page, rsarchive's lecture list, or the cover of the book it was published in), and that page's text was matched against this unit (see match_score and source_url). Cite the translator with confidence; attribute the publisher only as probable."},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/205/1921-07-02/p032","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 205/1921-07-02_02","ga":"205","lecture":"1921-07-02_02","kind":"renderings","relation":"another translation or transcription of the same lecture"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. They are ONE witness, not independent attestations: quote the rendering you fetched, and do not cite another as corroborating it. Wording differs between translations, so a quotation found in one need not occur in the other."},"german_anchor":{"de_prefix":"1921-07-02","de_passages":[{"locus":"GA 205/1921-07-02/p020","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/205/1921-07-02/p020"}],"bead_confidence":"high","pairing_state":"proposed","verified":false,"length_check":{"de_words":636,"en_words":525,"ratio":0.83,"partial":false},"correspondence":"established","note":"English passage numbering is edition-relative, so the same number need not name the same paragraph in the German. The German original passage(s) above are the edition-invariant anchor — fetch them (lang='de') to verify wording before quoting across editions."},"paired_german":{"status":"paired","german":[{"locus":"GA 205/1921-07-02/p020","passage_number":20,"text":"Ich habe Ihnen für die andern Organe gesagt, daß das Ausfließen halluzinatorisches Leben werden kann, insbesondere was aus dem Lebersystem herausgepreßt wird. Wenn aber das Herz seinen Inhalt auspreßt, dann ist es also eigentlich das System von Kräften, herausgedrängt und ins Bewußtsein gebracht, das in der nächsten Inkarnation jene eigentümliche Veranlagung, sein Karma auszuleben, hervorruft. Wenn man beobachtet, wie das Karma sich auswirkt, so kann man ja sagen: Es läßt sich eigentlich dieses Ausleben des Karma von der Seite der Menschen nur schildern wie eine Art von Hunger und Sättigung. — Das muß man so auffassen. Gehen wir zunächst vom Standpunkt der gewöhnlichen Lebensanschauung aus, nehmen wir ein markantes Ereignis: Eine Frau begegnet einem Mann und fängt an, ihn zu lieben. - Nun ja, das ist wirklich ungefähr so angesehen, wie wenn Sie aus der Sixtinischen Madonna ein Stückchen herausschneiden würden, zum Beispiel gerade ein Fingerchen vom Jesusknaben herausschneiden und das anschauen würden. Sie haben natürlich ein Stück von der Sixtinischen Madonna, aber Sie sehen nichts. So sehen Sie auch nichts, wenn Sie anschauen: Eine Frau begegnet einem Mann und fängt an, ihn zu lieben. - Denn so ist es nicht, das muß man nach vorne zurückverfolgen. Bevor die Frau an den Mann herangekommen ist, ist sie an andere Orte der Welt gegangen, ist früher woanders gewesen, noch früher wieder woanders gewesen. Sie können überall Gründe finden, warum die Frau von dem einen Ort zu dem andern gegangen ist. Das verbirgt sich natürlich im Unterbewußten, aber es ist Vernunft darinnen, es ist durchaus Zusammenhang darinnen, und man kann, wenn man zurückgeht bis in die Kindheit, den Weg zurückverfolgen. Die betreffende Frau — dabei soll niemandem etwas aufgemutzt werden -, die geht durchaus die Wege vom Anfange an, die dann landen in dem betreffenden Ereignis. Der Mensch, wenn er geboren wird, hat Hunger, das zu tun, was er tut, und er läßt nicht früher nach, bis die Sättigung kommt. Das Hindrängen zum karmischen Ereignis ist eine Folge eines solchen allgemeinen spirituellen Hungergefühles; man wird hingetrieben. Das ist einmal der ganze Mensch: er hat solche Kräfte in sich zu späteren Ereignissen trotz der Freiheit, die trotzdem vorhanden ist, aber die spielt ja auf einem andern Gebiete. Der Mensch trägt diese Kräfte in sich. Nun, diese Kräfte, die da als ein solcher Hunger sich äußern, der dann zur karmischen Erfüllung führt, diese Kräfte, die so sich ausleben, die werden im Herzen konzentriert. Und wenn sie ausgepreßt werden und also in der jetzigen Inkarnation ins Bewußtsein kommen: sie bleiben deshalb im Herzen doch vorhanden, aber sie kommen ins Bewußtsein herein, es bilden sich Bilder von ihnen, die dann Anregungen bilden; dann gibt das die Tobsucht. Tobsucht ist im Grunde genommen nichts anderes - man kann das in der Realität studieren - als das in dieser Inkarnation verfrühte Ausleben einer Karmakraft für die folgende Inkarnation. Bedenken Sie, wie anders man sich angewöhnen muß, die Weltereignisse anzusehen, wenn man diese Zusammenhänge erfaßt. Natürlich, wenn man ein tobsüchtiger Mensch ist in seiner gegenwärtigen Inkarnation, oder wenn man gar jener König gewesen wäre, der einmal in Spanien regiert hat, so sagt man: Wenn ihm Gott die Welt zu schaffen überlassen haben würde, so würde er es besser gemacht haben. - Und so stellen ja die Leute Fragen, wie: Warum hat Gott die Tobsucht erschaffen? - Es hat die Tobsucht schon ihre ganz guten Gründe, aber alles, was in der Welt wirkt, kann eben auch deplaciert zum Vorschein kommen. Und dieses deplacierte ZumVorschein-Kommen, das in diesem Falle namentlich durch luziferische Kräfte bewirkt wird - alles, was verfrüht bewirkt wird in der Welt, wird durch luziferische Kräfte bewirkt -, dieses Zum-Vorschein-Kommen der karmischen Kräfte der nächsten Inkarnation in einer früheren Inkarnation bildet die Tobsucht. Sie sehen, man kann förmlich in den Abnormitäten eines gegenwärtigen Lebens dasjenige studieren, was sich in die andern Leben hinüber fortsetzen soll.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":636,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/205/1921-07-02/p020"}],"english":["GA 205/1921-07-02/p030","GA 205/1921-07-02/p031","GA 205/1921-07-02/p032"],"method":"length","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":636,"en_words":525,"ratio":0.83,"partial":false},"pairing_state":"proposed","verified":false},"witness_completeness":{"ratio":0.99,"band":"comparable","note":null,"word_count":6018,"original_word_count":6058,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"May Laird-Brown","identified_edition":"AP1946","book_title":"Psychoanalysis in the Light of Anthroposophy","publisher":"Anthroposophic Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/Psych/English/AP1946/19210702p02.html","evidence":"lecture_list_row","note":"rsarchive's lecture list spells the credit 'Mary Laird-Brown'; the lecture pages of this edition print 'May Laird-Brown', which is served.","publisher_note":"The publisher is inferred from the edition code in this lecture's source URL, not stated by the source page. The translator IS verified for this lecture: its own source names the translator (evidence: the lecture's page, rsarchive's lecture list, or the cover of the book it was published in), and that page's text was matched against this unit (see match_score and source_url). Cite the translator with confidence; attribute the publisher only as probable."},"entity_parity":{"status":"discrepancy","checked_against":["GA 205/1921-07-02/p020"],"missing_from_translation":["Jesus"],"present_only_in_translation":[],"bead_confidence":"high","bead_length_ratio":0.83,"likely_cause":"unresolved","note":"NAME MISMATCH between this English passage and its German counterpart. A name the German carries is absent here (or a name appears here that the German does not carry). Two things cause this and they need telling apart: the translation really drops or reassigns what the original distinguishes, OR the paragraph alignment paired the wrong passages. `bead_confidence` does NOT settle which: this corpus's embedding aligner pairs topically-related paragraphs at full confidence, and a sampled high-confidence mismatch proved to be a wrong pairing. Read the German passages listed and confirm they are counterparts BEFORE drawing any conclusion about the translation."},"note":"quote_safe certifies the bytes of this text. This block is about the translation as a WITNESS: who made it, and whether it carries the same names as the original. See witness_completeness for how much of the original this witness holds."}}