{"corpus":"steiner","locus":"GA 224/1923-05-23/p019","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"And the same is true regarding what forms the basis of the other activities; that is to say, if the human being in his *actions*—that is, what he does throughout the entire realm of the movements which he first learns upon entrance into the earth life—if he puts idealism into the whole realm of his actions, that is, if his life contains idealism in its realization, then the human being finds again the right relation with the Hierarchy of the *Archai*. And if the thoughts contain idealism, if they are not materialistic, the human being finds during sleep the relation with the Hierarchy of the *Angels*. This is what we discover if, with the help of Anthroposophical spiritual science, we inquire into the relation to the sleep state of these three activities acquired during childhood.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Pneumatosophy: The Riddles of the Inner Man","site_heading":null,"date":"1923-05-23","location":null,"word_count":135,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/224/1923-05-23/p019","alignment_confidence":"medium","alignment_reason":"beads:length+anchor_constrained","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Frances E. 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Legt der Mensch in seine Handlungen, das heißt in das, was er durch das Gesamtgebiet seiner Bewegungen, die er ja auch als erstes lernt beim Antritte des Erdenlebens, legt er in die Gesamtheit seiner Handlungen Idealismus, das heißt, enthält sein Leben in seiner Verwirklichung Idealismus, dann findet der Mensch wieder den richtigen Zusammenhang mit der Hierarchie der Archai. Und durch die Gedanken, wenn sie Idealismus enthalten, wenn sie nicht materialistische sind, findet der Mensch nachtschlafend den Zusammenhang mit der Hierarchie der Angeloi. Darauf kommt man, wenn man anthroposophisch-geisteswissenschaftlich den Zusammenhang dieser drei während der Kindheit angeeigneten Tätigkeiten mit dem nachtschlafenden Zustande untersucht. 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Unser ganzes Wachleben geht im Verlaufe von zwei, drei Tagen von uns fort, und es wäre von unserem Leben gar nichts mehr da, wenn wir dann nicht das durchlebten, was während des Erdenlebens unbewußt bleibt, wenn wir nicht dann anfingen, dasjenige in voller Bewußtheit zu durchleben, was wir während unseres Schlafeslebens durchgemacht haben. Dieses Schlafesleben ist nämlich geistig unendlich viel reicher, intensiver als das tagwachende Leben. Dieses Schlafesleben ist jedesmal, ob wit einen kurzen oder einen langen Schlaf durchmachen, eine rückwärtsverlaufende Wiederholung des Tageslebens, aber mit geistigem Einschlage. Das, was Sie als Handlungen durchgemacht haben während des Tages, bringt Sie während der Nacht in ein Verhältnis zu den Archai, zu den Urkräften. Was Sie als Sprechende am Tage durchgemacht haben, bringt Sie nachts in ein Verhältnis zu den Archangeloi, Erzengelwesen. Und was Sie als Denkende durchmachten, bringt Sie ebenso in ein Verhältnis zu Ihren Engelwesen, den Angeloi. Dasjenige, was da der Mensch durchmacht, ist ja auch unabhängig von der Zeit. Sie brauchen nicht zu sagen: Ja, es gibt aber diese Möglichkeit: Ich schlafe, auf einmal rumort etwas in der Nacht, irgend etwas, was weiß ich, weckt mich auf, dann kann ich doch nicht mein Zurückleben fertigmachen? - Doch mache ich es fertig, weil die Zeitverhältnisse ganz andere sind. In einem Augenblicke kann das durchgemacht werden, was sonst, wenn der Schlaf regelmäßig vor sich geht, durch Stunden dauern kann. Die Zeitverhältnisse sind während des Schlafeslebens eben ganz andere. Deshalb kann das durchaus gesagt werden und muß gesagt werden, daß der Mensch jedesmal, wenn er schläft, rückwärtslaufend das, was er durchlebt hat hier in der physischen Welt zwischen dem letzten Aufwachen und Einschlafen, noch einmal in geistiger Form, Art und Wesenheit durchlebt. Und wenn er das wache Vorstellungsleben nach dem Tode in wenigen Tagen in den Kosmos hinaus verloren hat, dann lebt er eben dasjenige durch, was er in einem Drittel des Lebens, im Schlafe, durchgemacht hat. Deshalb habe ich auch immer beschreiben müssen, wie der Mensch ein Drittel seines Erdenlebens dazu braucht, um dann das zu durchleben, was er in den Nächten durchgemacht hat. Es gleicht das ja im wesentlichen natürlich dem Tagesleben, aber es wird auf andere Art durchgemacht, und der Mensch durchlebt dann als zweiten Zustand nach dem Tode dieses Rückwärtsgehen, wo er eigentlich das ganze Leben in einem Drittel der Zeit noch einmal bis zur Geburt durchmacht. Dann ist er bei der Geburt wieder angekommen, und dann lebt er sich in jenen Zustand ein, den ich Ihnen in einem andern Zusammenhange hier schon beschrieben habe: er lebt sich ein in denjenigen Zustand, wo sich alle Weltanschauung für ihn wesentlich ändert.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":536,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p019"}],"english":["GA 224/1923-05-23/p019","GA 224/1923-05-23/p020","GA 224/1923-05-23/p021"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":672,"en_words":728,"ratio":1.08,"partial":false},"pairing_state":"proposed","verified":false},"witness_completeness":{"ratio":1.02,"band":"comparable","note":null,"word_count":9860,"original_word_count":9624,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"Frances E. 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