{"corpus":"steiner","locus":"GA 224/1923-05-23/p023","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"That is the goal of spiritual culture, and it is grander, infinitely grander and more magnificent than the goal of earthly civilization. Not without reason have the ancients called the physical human body a “Temple of the Gods”, because together with the Gods, with the Beings of the Higher Hierarchies, this human physical body is formed between death and a new birth. That is what we do, that is where we are with our ego—among the Beings of the Higher Hierarchies, working on humanity, together with the Beings of the Higher Hierarchies. We move about, as it were, among the Beings of the Higher Hierarchies; we are spirits among spirits.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Pneumatosophy: The Riddles of the Inner Man","site_heading":null,"date":"1923-05-23","location":null,"word_count":110,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/224/1923-05-23/p023","alignment_confidence":"medium","alignment_reason":"beads:length+anchor_constrained","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Frances E. 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Aber da ist nur ein seelisches Bild von etwas da, das Sie im Erdenleben durchgemacht haben. Gehen Sie jetzt aber in sich hinein, jetzt nicht in Ihre Erinnerungen, sondern in Ihren physischen Organismus, das heißt den scheinbar physischen Organismus, beachten Sie Ihr wunderbar gebautes Gehirn, Ihre wunderbar gebauten Lungen und so weiter, dann leben darinnen nicht zusammengerollt gewissermaßen die Erlebnisse dieses Erdenlebens, sondern da ist zusammengerollt der ganze Kosmos, die ganze Welt. Der Mensch ist wirklich eine kleine Welt, ein Mikrokosmos. In seinen Organen ist zusammengerollt die ganze Welt. Aber der Mensch weiß es nicht mit dem gewöhnlichen Bewußtsein. Wenn er auf der Erde steht, so hat er die Erinnerung an seine Erlebnisse. 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Zwischen dem Tode und einer neuen Geburt wissen wir von dem Menschen; alle Geheimnisse des Menschen sind dann unsere Umgebung. Und glauben Sie nicht, daß das eine uninteressantere Umgebung ist als die Erdenumgebung! Gewiß, prachtvoll ist der Sternenhimmel, großartig sind die Berge und die Meere; aber dasjenige, was das Innere des Menschen in einem einzigen Gefäßchen ist, ist großartiger und gewaltiger, wenn wir es in seiner majestätischen Größe zwischen Tod und einer neuen Geburt um uns herum haben als dasjenige, was in unserer Erdenumgebung ist. Der Mensch ist die Welt zwischen Tod und einer neuen Geburt, und er muß die Welt sein, weil wir ein nächstes Erdenleben vorbereiten. Wir müssen dabei sein, um mit den Wesen der höheren Hierarchien zusammen den künftigen Erdenmenschen vorzubereiten. Wie wir hier unsere äußere Kultur und Zivilisation besorgen, wie wir hier auf der Erde Stiefel machen, Röcke machen, Telephone bedienen, Leute frisieren, Vorträge halten, Künstlerisches treiben und was heute alles zur Zivilisation gehört, so machen wir zwischen dem Tod und einer neuen Geburt mit den Wesenheiten der höheren Hierarchien zusammen dasjenige, was Mensch ist und was wir selber wiederum im physischen Leibe im nächsten Erdenleben werden. Das ist das geistige Kulturziel, und es ist gewaltiger, unendlich viel gewaltiger und großartiger als das irdische Kulturziel. Nicht umsonst haben die alten Menschen den physischen Menschenleib einen Tempel der Götter genannt, weil mit den Göttern, mit den Wesen der höheren Hierarchien zusammen dieser menschliche physische Leib zwischen dem Tode und einer neuen Geburt geformt wird. Das ist die Tätigkeit, da sind wir mit unserem Ich nun zwischen den Wesen der höheren Hierarchien, arbeiten an der Menschheit mit den Wesen der höheren Hierarchien zusammen. Wir wandeln gewissermaßen zwischen den Wesen der höheren Hierarchien nun herum, wir sind Geister unter Geistern.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":389,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p021"}],"english":["GA 224/1923-05-23/p022","GA 224/1923-05-23/p023"],"method":"length+anchor_constrained","confidence":"medium","correspondence":"established","length_check":{"de_words":635,"en_words":680,"ratio":1.07,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["length","reader"],"reader_german":["GA 224/1923-05-23/p021"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":1.02,"band":"comparable","note":null,"word_count":9860,"original_word_count":9624,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"Frances E. 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