{"corpus":"steiner","locus":"GA 224/1923-05-23/p044","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"For in ancient times the festivals made strong bonds between human beings. Just consider what, has been done, and what has been said and thought on behalf of the festivals and at the festivals for the whole civilization!","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Pneumatosophy: The Riddles of the Inner Man","site_heading":null,"date":"1923-05-23","location":null,"word_count":38,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/224/1923-05-23/p044","alignment_confidence":"medium","alignment_reason":"beads:length+anchor_constrained","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Frances E. Dawson","identified_edition":"Singles","book_title":"Pneumatosophy","publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA224/English/Singles/19230523p02.html","evidence":"lecture_page_line"},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p044"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/224/1923-05-23/p044","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"other_renderings":{"loci":[{"locus":"GA 259/1923-05-23","ga":"259","lecture":"1923-05-23","kind":"reprint","relation":"the same text served under another volume (a reprint or another edition)"}],"note":"The same lecture is also served at the loci listed, each with how it relates to this one. They are ONE witness, not independent attestations: quote the rendering you fetched, and do not cite another as corroborating it. Wording differs between translations, so a quotation found in one need not occur in the other."},"german_anchor":{"de_prefix":"1923-05-23","de_passages":[{"locus":"GA 224/1923-05-23/p046","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p046"},{"locus":"GA 224/1923-05-23/p047","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p047"},{"locus":"GA 224/1923-05-23/p048","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p048"},{"locus":"GA 224/1923-05-23/p049","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p049"},{"locus":"GA 224/1923-05-23/p050","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p050"}],"bead_confidence":"high","pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 224/1923-05-23/p048"],"reader_part":true,"length_check":{"de_words":832,"en_words":993,"ratio":1.19,"partial":false},"correspondence":"established","note":"English passage numbering is edition-relative, so the same number need not name the same paragraph in the German. The German original passage(s) above are the edition-invariant anchor — fetch them (lang='de') to verify wording before quoting across editions."},"paired_german":{"status":"paired","german":[{"locus":"GA 224/1923-05-23/p046","passage_number":46,"text":"Es gibt eine Möglichkeit, diese Herbsteszeit mit derselben Intensität zu empfinden wie die Frühlingszeit. Und empfinden wir in der Frühlings-Osterzeit Tod und Auferstehung des Gottes, so können wir in der Herbsteszeit Auferstehung und Tod der Menschenseele empfinden, das heißt das Auferstehungserlebnis während des Erdenlebens, um in der richtigen Weise durch den Tod zu gehen. Dann aber müssen wir auch verstehen, was das bedeutet für uns, für unsere jetzige Zeit, daß die Erdenseele während der Johannizeit im Sommer ausgeatmet wird in die Weltenweiten, da mit den Sternen vereinigt ist und wieder zurückkommt. Wer die Geheimnisse dieses Erdenkreislaufes im Laufe des Jahres durchschaut, der weiß, daß da die Michael-Kraft jetzt durch die Naturkräfte wieder herunterkommt, die in den früheren Jahrhunderten nicht heruntergekommen ist; so daß wir dem sich entlaubenden Herbst entgegengehen können, in dem wir das Herankommen der Michael-Kraft aus den Wolken zur Erde hin erblicken.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":144,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p046"},{"locus":"GA 224/1923-05-23/p047","passage_number":47,"text":"Ja, in den Kalendern steht an diesem Tag «Michael», und als ein Bauernfeiertag gilt Michaeli. Aber die Gegenwart geistig so empfinden, daß sich uns die Erden-Menschenereignisse zusammenschließen mit den Naturereignissen, das werden wir erst, wenn wir wieder fähig werden, den Jahreslauf so weit zu verstehen, daß wir bilden können im Jahreslaufe — wie die alten Menschen aus ihrem alten traumhaften Hellsehen heraus sie gebildet haben - Jahresfeste. Die Alten haben das Jahr verstanden und haben aus diesen Geheimnissen, die ich heute nur andeuten konnte, Weihnachten, Ostern und das Johannifest herausgebildet. Man beschenkt sich zu Weihnachten, man tut auch einiges andere, aber ich habe es ja öfter, wenn ich hier Weihnachts- oder Ostervorträge gehalten habe, auseinandergesetzt, wie wenig die Menschen heute noch von diesen alten Festes-Setzungen haben, wie alles traditionell und äußerlich geworden ist. Aber wird man wieder die Feste verstehen, die man heute nur feiert, jedoch nicht versteht, so wird man auch die Kraft haben, aus der geistigen Erkenntnis des Jahreslaufes ein Fest festzusetzen, das erst für die gegenwärtige Menschheit die rechte Bedeutung hat. Das wird das Michael-Fest sein in den Ende-September-Tagen, wenn der Herbst naht, die Blätter welk werden, die Bäume kahl werden, die Natur dem Absterben entgegengeht — wie sie im Osterfeste dem Aufsprießen entgegengeht -, wenn wir in der absprossenden Natur gerade gewahr werden, wie da die Erdenseele sich mit der Erde vereinigt, wie sie Michael aus den Wolken mitbringt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":233,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p047"},{"locus":"GA 224/1923-05-23/p048","passage_number":48,"text":"Wenn wir die Kraft haben, aus dem Geiste heraus solch ein Fest zu schaffen, das in unser soziales Leben wiederum Gemeinsamkeit hereinbringt, dann werden wir das aus dem Geiste heraus getan haben. Denn dann werden wir unter uns etwas gestiftet haben, wozu der Geist den Ursprung bildet. Wichtiger als alles übrige soziale Nachdenken und dergleichen, das in den jetzigen verworrenen Verhältnissen doch nur dann zu etwas führen kann, wenn der Geist darinnen ist, wäre es zunächst, daß eine Anzahl verständnisvoller Menschen sich zusammenfänden, um wiederum aus dem Kosmos heraus auf Erden etwas zu stiften wie ein Michaelifest, das würdig des Osterfestes, aber als Herbstfest das Gegenstück zum Osterfest wäre. Könnte man sich entschließen, etwas, wozu es Motive nur in der geistigen Welt gibt, was aber dann unter die Menschen wiederum gemeinsames Fühlen brächte bei einem solchen Fest, das aus der vollen, frischen Menschenbrust noch in unmittelbarer Gegenwart geschaffen wäre, so würde es etwas geben, was die Menschen sozial wieder bindet. Denn die Feste haben die Menschen in alten Zeiten sozial fest gebunden. Denken Sie nur, was für die Feste und zu den Festen für die ganze Kultur getan, gesprochen und gedacht worden ist! Das ist dasjenige, was durch die Fixierung der Feste aus dem unmittelbaren Geiste heraus sich in das Physische hineingelebt hat.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":213,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p048"},{"locus":"GA 224/1923-05-23/p049","passage_number":49,"text":"Könnten sich die Menschen heute in würdiger Weise dazu entschließen, ein Michaelifest in den Ende-September-Tagen einzusetzen, so wäre das eine Tat von größter Bedeutung. Dazu müßte der Mut sich finden in den Menschen: nicht nur zu diskutieren über äußere soziale Organisationen und dergleichen, sondern etwas zu tun, was die Erde an den Himmel bindet, was die physischen Verhältnisse wieder an die geistigen Verhältnisse bindet. Dann würde, weil dadurch der Geist wiederum in die irdischen Verhältnisse eingeführt würde, unter den Menschen wirklich etwas geschehen, was ein mächtiger Impuls wäre zur Weiterführung unserer Zivilisation und unseres ganzen Lebens.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":96,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p049"},{"locus":"GA 224/1923-05-23/p050","passage_number":50,"text":"Es ist natürlich keine Zeit, um Ihnen auszumalen, was das alles für wissenschaftliches, religiöses und künstlerisches Erleben wäre, geradeso wie durch die alten Feste, so durch ein solches in großem Stil aus dem Geiste heraus geschaffenes neues Fest, und wieviel wichtiger als alles das, was man heute an sozialen Tiraden entwickelt, ein solches Schaffen aus der geistigen Welt heraus wäre. Denn was würde das bedeuten? Ach, es bedeutet viel für das Hineinschauen in das menschliche Innere, wenn ich einem Menschen absehen kann, was er meint, oder wenn ich seine Worte richtig verstehe. Kann man heute absehen, wie der ganze Weltenlauf wirkt, wenn es gegen den Herbst zu geht, kann man enträtseln, entziffern diese ganze Physiognomie des Weltenalls und kann man schöpferisch daraus wirken, dann enthüllt man nicht nur Menschenwillen an einem solchen Festeschaffen, dann enthüllte man Götter- und Geisterwillen. Dann ist wieder Geist unter den Menschen!","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":146,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/224/1923-05-23/p050"}],"english":["GA 224/1923-05-23/p043","GA 224/1923-05-23/p044","GA 224/1923-05-23/p045"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":832,"en_words":993,"ratio":1.19,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 224/1923-05-23/p048"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":1.02,"band":"comparable","note":null,"word_count":9860,"original_word_count":9624,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"Frances E. Dawson","identified_edition":"Singles","book_title":"Pneumatosophy","publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA224/English/Singles/19230523p02.html","evidence":"lecture_page_line"},"entity_parity":{"status":"discrepancy","checked_against":["GA 224/1923-05-23/p046","GA 224/1923-05-23/p047","GA 224/1923-05-23/p048","GA 224/1923-05-23/p049","GA 224/1923-05-23/p050"],"missing_from_translation":["Michael"],"present_only_in_translation":[],"bead_confidence":"high","bead_length_ratio":1.19,"likely_cause":"unresolved","note":"NAME MISMATCH between this English passage and its German counterpart. A name the German carries is absent here (or a name appears here that the German does not carry). Two things cause this and they need telling apart: the translation really drops or reassigns what the original distinguishes, OR the paragraph alignment paired the wrong passages. `bead_confidence` does NOT settle which: this corpus's embedding aligner pairs topically-related paragraphs at full confidence, and a sampled high-confidence mismatch proved to be a wrong pairing. Read the German passages listed and confirm they are counterparts BEFORE drawing any conclusion about the translation."},"note":"quote_safe certifies the bytes of this text. This block is about the translation as a WITNESS: who made it, and whether it carries the same names as the original. See witness_completeness for how much of the original this witness holds."}}