{"corpus":"steiner","locus":"GA 301/1920-05-05/p036","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"Goethe introduced much dialect into language. It is always good to enliven written language with dialect because it enables words to be felt in a warmer, more lively way. We should also consider that a kind of ethical life is brought into language. (This, of course, does not mean that we should be humorless in our speech. Friedrich Theodore Vischer2 wrote a wonderful book about the difference between frivolity and cynicism. It also contains a number of remarks about language usage and about how to live into language.) When teaching language, we have a certain responsibility to use it also as a training for ethics in life. Nevertheless there needs to be some feeling; it should not be done simply according to convention. 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Synthesis and Analysis in Human Nature and Education","site_heading":null,"date":"1920-05-05","location":null,"word_count":166,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/301/1920-05-05/p036","alignment_confidence":"medium","alignment_reason":"beads:length","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Ruth Pusch and Gertrude Teutsch","identified_edition":"AP2001","book_title":"The Renewal of Education","publisher":"Anthroposophic Press","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA301/English/AP2001/19200505d01.html","evidence":"lecture_page_line","publisher_note":"The publisher is inferred from the edition code in this lecture's source URL, not stated by the source page. 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Man wird heute sogleich korrigiert, wenn man das Subjekt an eine andere Stelle stellt, als die Leute es gewohnt sind. Diese Sachen gehen aber eben im Deutschen noch. Im Deutschen kann man nämlich wirklich noch eine gewisse Freiheit just entfalten. Die westeuropäischen Sprachen - das ist ja rein was Fürchterliches, was da alles falsch ist! Alle Augenblicke heißt es: Das kann man nicht sagen, das ist nicht englisch, das ist nicht französisch. Das Analoge: Das ist nicht deutsch, gibt es nämlich gar nicht. Im Deutschen können Sie eigentlich das Subjekt an jeden Ort stellen. Sie können auch in irgendeiner Weise den Satz innerlich beleben und so weiter. Ich will wahrhaftig nichts Journalistisches sagen, aber ich will eine Tatsache konstatieren. Das ist eben der Prozeß des Absterbens der Sprache. Die Sprache beginnt zu sterben, wenn immer einem entgegentönt: Das kann man nicht sagen, das ist nicht richtig gesprochen. 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Aber es muß Gefühl sein; es darf nicht von der Art sein, wie es aus der Konvention herauskommt. 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