{"corpus":"steiner","locus":"GA 312/1920-03-22/p034","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"It is extraordinarily difficulty to define this organic dualism adequately, for our language has hardly any terms to indicate processes contrary to the physical and the organic. But perhaps you will understand clearly—and I shall not hesitate to come up against possible prejudices amongst you—if I try to elucidate this dualism with the following analogy. We shall deal in detail with the subject later on.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Lecture II","site_heading":"The Heart as Mediating Organ: Upper and Lower Polarities","site_heading_note":"A heading the site wrote for this unit from a summary of it; not in the edition, and not the words of Rudolf Steiner or of the translator. 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Es ist außerordentlich schwierig, diesen Dualismus im menschlichen Organismus genügend zu definieren, weil unsere Sprache fast keine Mittel hat, um dasjenige, was den physischen und den organischen Prozessen entgegengesetzt ist, anzudeuten. Aber vielleicht werden Sie mich gut verstehen — und ich scheue nicht davor zurück, vielleicht bei einigen von Ihnen auch auf das oder jenes Vorurteil zu stoßen —, wenn ich durch folgende Analogie zunächst — wir werden ja über diese Dinge mehr zu sprechen haben — klarmachen möchte, wie eigentlich dieser Dualismus zwischen den unteren und den oberen Prozessen ist. Wenn Sie sich die Eigenschaften irgendeines Stoffes denken, so wie diese Eigenschaften des Stoffes sind, die zur Wirksamkeit führen, wenn er uns in irgendeiner Weise vorliegt, so haben Sie zunächst dasjenige, was, wenn es vom Organismus überwunden wird, wie es bei der Verdauung geschieht, also aufgenommen wird in die untere menschliche Tätigkeit. Nun kann man aber auch, wenn ich so sagen darf, homöopathisieren. Man kann das Aggregieren, die Kohärenz des Stoffes aufheben. Das geschieht, wenn man den Stoff in irgendeiner Weise verdünnt, wenn man, wie gesagt, homöopathische Dosen macht. Sehen Sie, da tritt etwas zutage, was überhaupt in unserer gegenwärtigen Naturwissenschaft nicht ordentlich betrachtet wird, und die Menschen sind so geneigt, alles abstrakt zu betrachten. Daher sagen sie, wenn wir hier eine Lichtquelle haben, dann breitet sich Licht nach allen Seiten aus, und sie stellen sich vor — sie stellen sich das auch vor von der Sonne —, daß sich das nach allen Seiten ausbreite und dann verschwinde in der Unendlichkeit. Das ist aber nicht wahr. Nirgends verschwindet eine solche Tätigkeit in der Unendlichkeit, sondern sie geht nur bis zu einer begrenzten Sphäre, und dann schlägt sie wie elastisch zurück, wenn auch die Qualität, das Quale, oftmals verschieden ist von dem, was das Quale vom Hingange ist (siehe Zeichnung Seite 53). Es gibt in der Natur nur rhythmische Verläufe, es gibt nicht in die Unendlichkeit verlaufende Verläufe, es gibt nur dasjenige, was rhythmisch wiederum in sich selbst zurückschlägt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":402,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/312/1920-03-22/p028"},{"locus":"GA 312/1920-03-22/p029","passage_number":29,"text":"Das ist nicht nur bei den quantitativen Ausbreitungen der Fall, sondern das ist auch bei den qualitativen Ausbreitungen der Fall. Wenn Sie anfangen, einen Stoff zu teilen, so hat er zunächst beim Ausgangspunkt Eigenschaften. 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