{"corpus":"steiner","locus":"GA 314/1920-10-09/p029","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"Then when we look back at the human being, we can see how, fundamentally speaking, the human being has the same form of forces in him—if we consider the breakdown process working from above downward—that work from below upward in the plant. We can see that in what is active in the forces working downward from the head system toward the metabolic-limb system there is something like an inverted plant element active within us. We can see that in fact those forces that we see sent upward in plant growth work in a downward direction in the human being. If the human being inappropriately holds back this process of plant formation active within him, so that he doesn't permeate the bodily life in the right way with what is active in the head—the astral, the ego-being—and if this then penetrates the bodily nature, this penetration expressing itself within the body, then something is held up there, something that should proceed into the human organism. We thus have to do with a pathological phenomenon like that which confronts us, for example, in cases of rheumatism or gouty conditions. If we study what is brought about in the human organism when this breakdown process is dammed up in a certain way, we discover its effects in the process of rheumatism, in the process of gout-formation, and so on.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"meaning_warning":"A sentence of this translation says something the German does not; translation_faults names it, with the German. quote_safe certifies the words, not the meaning: do not quote that sentence as Steiner's meaning. Quote the German or another translation, or quote it only to show the fault.","title":"Lecture III","site_heading":"The Threefold Human Organism: Pathology and Therapeutic Principles","site_heading_note":"A heading the site wrote for this unit from a summary of it; not in the edition, and not the words of Rudolf Steiner or of the translator. 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Wenn zum Beispiel der Mensch diesen, ich möchte sagen, bei ihm in seinem Innern wirkenden Pflanzenbildungsprozeß in der unrichtigen Weise aufhält, so daß er nicht in richtiger Weise von dem, was im Kopfe wirkt — das Astralische, das Ich-Wesen —, durchdringt das Leibeswesen, aber diese Durchdringung sich äußert innerhalb des Leibes, dann haben wir es zu tun mit etwas, was da aufgehalten wird, was verlaufen sollte im menschlichen Organismus, wir haben es zu tun mit einer pathologischen Erscheinung, die uns entgegentritt zum Beispiel in den Fällen, wo Rheumatismus, wo gichtische Zustände auftreten. Wir studieren dasjenige, was von diesem Aufbauprozesse, indem er in einer gewissen Weise zurückgestaut wird, im menschlichen Organismus bewirkt wird, wir studieren das und finden es wieder in dem Prozesse des Rheumatismus, in dem Prozesse der Gichtbildung und so weiter. Und wir lenken jetzt wiederum den Blick von dem Inneren des Organismus, sagen wir, nach einem solchen Pflanzenbildungsprozeß, wie er uns bei Betula alba vorliegt; dann gewinnen wir folgendes. Dann schauen wir auf der einen Seite hinein in dasjenige, was sich da abspielt in der Salzbildung, auf der anderen Seite in der Eiweißbildung. Und wir finden, wenn wir diesen Prozeß der Eiweißbildung ordentlich verstehen, darinnen den entgegengesetzten Prozeß von demjenigen, was da aufgehalten wird. Im Organismus wird aufgehalten derjenige Prozeß, der sich abspielen sollte ähnlich jenem Prozesse, der sich als richtiger Prozeß der Albuminisierung in den Birkenblättern abspielt, und wir bekommen dadurch einen Zusammenhang zwischen denjenigen Prozessen, die sich zum Beispiel in den Birkenblättern abspielen und den Prozessen des Organismus, indem wir dasjenige, was in den Birkenblättern ist, zu Heilmitteln verarbeiten, die wir den Menschen beibringen, und durch die wir, weil sie in der richtigen Weise entgegengesetzt sind diesem Stauprozeß, der im Rheumatismus, in der Gicht auftritt, in dieser Weise heilbringend wirken. Das heißt, wir schauen in dieser Weise zusammen dasjenige, was draußen in der Natur sich abspielt, mit dem, was im Innern des Organismus sich abspielt und bekommen da eine Vorstellung heraus, wie wir die Heilkräfte dirigieren sollen. Auf der anderen Seite sehen wir, wie dann, wenn die Abbauprozesse so verlaufen, daß der Organismus sie gewissermaßen nicht aufhalten kann, daß sie nach unten sich verbreitern, das rhythmische System sie nicht in der richtigen Weise zurückschlägt, daß sie dann an die Peripherie des Körpers auslaufen, daß sie gewissermaßen nach der Haut herausdrängen. Wir bekommen entzündliche Zustände in dem Äußeren der Menschen, wir bekommen Hautausschläge und dergleichen. Und wir schauen wiederum zurück auf unsere Pflanze, Betula alba, und wir finden den entgegengesetzten Prozeß in der Ablagerung der Kalisalze in der Birkenrinde, bekommen dadurch die Möglichkeit, einzusehen, wie wir diesen im menschlichen Wesen zu einer Überexsudation treibenden Prozeß des Hautausschlages bekämpfen, indem wir ein Heilmittel aus der Birkenrinde bereiten.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":537,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/314/1920-10-09/p013"}],"english":["GA 314/1920-10-09/p029","GA 314/1920-10-09/p030","GA 314/1920-10-09/p031"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":537,"en_words":587,"ratio":1.09,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 314/1920-10-09/p013"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":1.05,"band":"comparable","note":null,"word_count":4508,"original_word_count":4291,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"Alice Wuslin and Gerald F. 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