{"corpus":"steiner","locus":"GA 316/1924-04-21/p022","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"In the whole way in which the child drinks milk you can actually see how his astral body and his ego are taking hold of the milk you can see it with your very eyes. And now, as a physician, you must realize the remarkable process of working up what is going on. On the one side, meditate in mantrams, letting the mantram work upon you, freeing your forces of soul on the one hand; and on the other hand, meditate simply upon the child. Picture to yourself how the being of spirit and soul comes down and makes its way to the physical foodstuff, ignoring the model to begin with, and then picture what is going on between the being of spirit and soul and the foodstuff—a process that is now directed in accordance with the forms contained in the model. If you form a true picture of an excessively strong working of the spirit and soul, the picture crystallizes into that of scarlet fever. A picture of a too feeble working of the spirit and soul which wavers in the face of the model and becomes the picture of measles.If you picture these things in meditation you carry over ordinary meditation into medical meditation. It is dreadful that people today want to grasp everything with the intellect. In medicine really nothing can be grasped with the intellect. With the intellect one could at the very most grasp the diseases of the minerals—and there it is not a question of curing. Everything medical must be grasped by direct perception and the faculty for this has to be developed.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Easter Course I","site_heading":"Esoteric Medicine and Inner Development Through Meditation","site_heading_note":"A heading the site wrote for this unit from a summary of it; not in the edition, and not the words of Rudolf Steiner or of the translator. Cite the unit by its title and locus, never by this heading, and do not quote it.","date":"1924-04-21","location":null,"word_count":269,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/316/1924-04-21/p022","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"count_diverges","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Gerald F. 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Und so handelt es sich darum, diese Dinge einfach im richtigen Zusammenhang anzuschauen. Man kommt darauf, weil ja alles das, was aufgenommen werden muß, zunächst von dem Kinde so aufgenommen, so innerlich verarbeitet werden muß, daß das Ich und der astralische Leib in einen innigen Kontakt treten mit den Nahrungsmitteln. Das braucht später gar nicht mehr der Fall zu sein. Der Mensch kommt niemals wieder in die Lage, so stark nach einem Modell etwas Selbständiges auszuarbeiten, wie in den ersten sieben Lebensjahren. Da muß er alles, was er aufnimmt, so verarbeiten in seinem Ich und astralischen Leib, daß? es dem Modell nachgebildet werden kann. Daher muß man dem entgegenkommen, und die Welt hat es so eingerichtet, indem die Milch möglichst weit bis an die Ätherbildung herantreten kann. Sie ist eine Substantialität, die eigentlich noch einen Ätherleib hat, und weil die Substanz, wenn sie von dem Kinde aufgenommen wird, bis zum Ätherischen hinauf noch organisierend wirkt, da kann der Astralleib die Milch gleich abfangen, da kann die innige Berührung entstehen zwischen dem, was aufgenommen wird und dem, was Astralisches und Ich-Organisation ist. Daher ist eine ganz innige intime Beziehung zwischen den äußeren Nahrungsmitteln und der innerlich geistig-seelischen Organisation beim Kinde vorhanden. Und sehen Sie, jetzt müssen Sie als Mediziner es dahin bringen, das alles, was ich jetzt gesagt habe, dieses Merkwürdige zu verarbeiten. Man sieht es ja an der ganzen Art, wie das Kind die Milch trinkt, sieht, wie sein astralischer Leib und sein Ich die Milch abfangen. Es ist das wirklich zu sehen. Meditieren Sie auf der einen Seite in Mantren dadurch, daß Sie das Mantram auf sich wirken lassen, daß Sie Ihre seelischen Kräfte losbekommen auf der einen Seite; auf der andern Seite meditieren Sie einfach das Kind. Stellen Sie sich vor, wie das, was geistig-seelisch herunterkommt, mit Ausscheidung des Modells sich zunächst heranmacht an die physischen Nahrungsmittel, und dann dasjenige, was da vorgeht zwischen dem Geistig-Seelischen und den Nahrungsmitteln, das nun gerichtet wird nach den Formen des Modells. Wenn Sie sich das recht vorstellen, das zu starke Arbeiten des Geistig-Seelischen, das zieht sich Ihnen in der Scharlachbildung zusammen. Das zu schwache Arbeiten des Geistig-Seelischen, das zurückbebt vor dem Modell, das zieht sich Ihnen in der Masernbildung zusammen. Wenn Sie sich das meditativ vorstellen, treiben Sie hinüber die gewöhnliche Meditation in die medizinische Meditation. Daß die Leute heute alles begreifen wollen mit dem Verstand, ist das Entsetzlichste. Man kann in der Medizin überhaupt nichts begreifen mit dem Verstand. Mit dem Verstand könnte man höchstens begreifen die Krankheiten der Mineralien, und die kuriert man ja nicht. Alles, was Medizinisches ist, muß man mit der unmittelbaren Anschauung ergreifen, dazu muß sie erst ausgebildet sein.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":565,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/316/1924-04-21/p014"}],"english":["GA 316/1924-04-21/p020","GA 316/1924-04-21/p021","GA 316/1924-04-21/p022"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":565,"en_words":663,"ratio":1.17,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 316/1924-04-21/p014"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":1.08,"band":"comparable","note":null,"word_count":6050,"original_word_count":5612,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"Gerald F. 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