{"corpus":"steiner","locus":"GA 316/1924-04-25/p007","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"And now think of the following: Suppose that astral organization and ego organization impress their own structure upon some organ or system of organs. In other words, something that ought to maintain its physical and etheric structure receives a spiritual structure, becomes an image of the astral and ego organization. This, speaking quite generally, is the cause of physical illnesses. Speaking generally, the cause of physical illnesses is that the body of the human being is becoming too spiritual, in some parts or as a whole. Hence, as was well-known in olden times, real and devoted study of the sick human being throws tremendous light upon knowledge of man as a being of spirit.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Easter Course V","site_heading":"Spirit and Matter in Healing: Structures of Human Being","site_heading_note":"A heading the site wrote for this unit from a summary of it; not in the edition, and not the words of Rudolf Steiner or of the translator. Cite the unit by its title and locus, never by this heading, and do not quote it.","date":"1924-04-25","location":null,"word_count":114,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/316/1924-04-25/p007","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"count_diverges","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Gerald F. 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Die astrale und Ich-Struktur sind viel mehr so, daß sie von außen nach innen getrieben werden, also mehr durch Einstülpung zustande kommen, so daß das Wesentliche dabei ist das Aussparen des Raumes und auch das Aussparen der Zeit durch Einstülpung. Das Wesentliche ist, daß die beiden grundverschieden voneinander sind, die physisch-ätherische und die geistig-seelische Struktur. Nun, im Menschen, der im Wachzustande in der physischen Welt steht, ist - wenn wir uns eines Ausdrucks bedienen, der nicht ganz stimmt, aber die Sache veranschaulichen kann - eingeschaltet das Geistig-Seelische, also die astrale und die Ich-Organisation, in die physisch-ätherische Organisation. Sie durchdringen einander in einem bestimmten Grade. Also in jedem physischen Organ, das ja durchwärmt und durchleuchtet ist von seinem Ätherleib, auch durchlebt, indem der Kosmos durch den Ätherleib wirkt, in jedem physischen Organ haben wir beim wachenden Menschen schon das Eingreifen der Ich-Organisation und der astralischen Organisation. Nun denken Sie sich einfach das Folgende: Ich-Organisation und astralische Organisation drängen irgendeinem Organ oder Organsystem ihre eigene Struktur auf, das heißt mit andern Worten: Irgend etwas, was seine physische und ätherische Struktur haben sollte, bekommt eine geistige Struktur, wird ein Abbild der astralischen und Ich-Organisation. Das ist im Grunde genommen ganz universell die Ursache der physischen Erkrankungen. Universell gesprochen ist Ursache der physischen Erkrankung dieses, daß der Leib des Menschen zu geistig wird an irgendeiner Stelle oder im Ganzen. Deshalb ist die sachgemäße, hingebungsvolle Betrachtung des kranken Menschen so ungeheuer aufklärend — wie man das besonders stark in alten Zeiten berücksichtigt hat - für die Erkenntnis des geistigen Menschen. Denken Sie doch nur, in alten Zeiten, wo man über die Menschennatur überhaupt ganz anders empfunden hat als heute - ich sage daher das Folgende nicht, damit es irgendwie die Begierde erzeugt, wieder heraufgenommen zu werden, zur heutigen Methode gemacht zu werden -, aber in alten Zeiten, wo man robustere Anschauungen über den Menschen hatte, drückten sie sich auch aus durch solche Erscheinungen wie diese: Wenn man es zum Seelenheil eines Menschen, der ketzerische Anschauungen hatte, für notwendig hielt, wurde er verbrannt. Sie wurden verbrannt, wenigstens angeblich zu ihrem Seelenheil, die Ketzer, damit sie frei werden von demjenigen, was sie nach ihrem Tode überliefern würde furchtbaren Qualen. Das war früher eine Art Schau, die später brutal geworden ist. Man hatte robustere Anschauungen über den Menschen, und so kam es dazu, daß man, sagen wir zum Beispiel einem Menschen, den man für gesund halten konnte, nun, sagen wir, Melisse gab in einem bestimmten Präparat. Wenn er Melisse verabreicht bekam in einer bestimmten Art, wurde sein Bewußtsein mit einem kleinen Anflug von Traumhaftigkeit durchzogen. Er wurde träumerischer, als er sonst war vor der Melissenverabreichung, dafür aber lagerten sich in das Bewußtsein leise Imaginationen ein. Behandelte man ihn zum Beispiel mit Hyoscyamus in einer bestimmten Weise, dann bekam er eine sehr starke Anlage zu Inspirationen. Man fand durch solche Untersuchungen zum Beispiel das Folgende. Man fand, daß, wenn man das Sonnengeflecht anregt durch Hyoscyamus, das Sonnengeflecht dann durchgeistigt wird. Man fand, daß wirklich dann der Astralleib und die Ich-Organisation stark in das Sonnengeflecht eingreifen, oder man merkte, daß die ganze Blutversorgung des Großhirns eine um einen geringen Grad - aber der wirkt sehr bedeutsam - stärkere wurde, wenn man dem Menschen Melissensaft beibrachte, weil die Ich-Organisation durch das Großhirn stark eingreift. Und so probierte man den ganzen Menschen, wie er geistig werden konnte und wie man in den einzelnen Organen sehen konnte, wie sie geistiger werden konnten. Es ist ein Vorurteil, daß wir mit dem Kopf denken. Das ist gar nicht wahr. Wir denken mit den Beinen und mit den Armen; und dasjenige, was in den Armen und Beinen vor sich geht, bei dem schaut der Kopf zu und nimmt es in den Bildern der Gedanken auf. Er würde niemals, ich habe Ihnen das schon gesagt bei dem Weihnachtskursus, das Gesetz des Winkels kennenlernen, wenn er nicht schreiten würde. Er würde niemals mechanische Gleichgewichtsgesetze kennenlernen, wenn er sie nicht durch seinen eigenen Schwerpunkt, den er im Unterbewußtsein herumführt, kennenlernen würde. Sobald man zu dem Astralleib hinunterkommt, der das alles im Unterbewußtsein verarbeitet, erscheint einem der Mensch, wenn er [auch] manchmal auf der physischen Welt ganz töricht ist, ungemein weise, weil das alles, was da zum Beispiel an Geometrie entwikkelt wird im Gehen, im Sich-Fühlen, weil das alles, wenn ich mich des Paradoxons bedienen darf, durchaus gewußt wird im Unterbewußtsein und dann durch das Gehirn angeschaut wird. Nun, sehen Sie, wenn eben die geistig-seelische Organisation zu stark eingreift in die physisch-ätherische Organisation, entsteht die physische Krankheit, und man untersuchte ehedem einfach den Geist an den physischen Organen, weil alles dasjenige, wovon man so sprechen kann, daß es eine Gabe von oben ist, eben geistig ist, geistig-seelisch ist. Nun muß man aber unterscheiden dasjenige, was der Mensch als Gabe bekam von oben auf rein geistigem Wege. Das blieb eben eine Gabe genannt. Aber, nehmen wir ein Beispiel, die Belladonna.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":884,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/316/1924-04-25/p005"}],"english":["GA 316/1924-04-25/p006","GA 316/1924-04-25/p007","GA 316/1924-04-25/p008","GA 316/1924-04-25/p009","GA 316/1924-04-25/p010"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":884,"en_words":920,"ratio":1.04,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 316/1924-04-25/p005"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":0.97,"band":"comparable","note":null,"word_count":5162,"original_word_count":5325,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"Gerald F. 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