{"corpus":"steiner","locus":"GA 346/1924-09-18/p011","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"One philosopher spoke about this division of man as if it were an arbitrary one that had been made with the intellect and which amounted to a formal schematism. Of course one can also divide a table into legs, top, etc., even though the whole thing is made of wood. One could also divide it from left to right, but the division of the human being has nothing to do with such an arbitrary classification. One could put it like this: if one has real hydrogen and real oxygen and one combines them one gets water. They are realities and not just artificial schemata. Likewise, man's members are not separated in an arbitrary way; they are integrated into the reality of human nature, so that one can say that the spirit comes from spirit land, the soul from the soul world and the physical body from the physical world. These members of the human being come from three different worlds and they are integrated in man. And when man leaves the physical world with his consciousness, his inner elements split up, and the one becomes three. However, what happens in individual men in this way takes place in the whole of humanity throughout its various racial and national evolutions, although not everyone has to participate in it. One can say that the evolving humanity which is present in the sub-consciousness of every single human being and which doesn't become noticeable to ordinary consciousness, goes through stages of development that are similar to the ones individual men go through.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Lecture XIV","site_heading":"The Threefold Human Being and Apocalyptic Prophecy","site_heading_note":"A heading the site wrote for this unit from a summary of it; not in the edition, and not the words of Rudolf Steiner or of the translator. 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Aber mit einer solchen willkürlichen Einteilung hat man es bei der Gliederung des Menschen nicht zu tun, sondern, sagen wir es so: Man hat Wasserstoff in der Wirklichkeit und Sauerstoff in der Wirklichkeit, zusammen geben sie Wasser; sie sind Realitäten, nicht nur künstliche Schemata. So sind auch die Glieder der menschlichen Wesenheit nicht willkürlich gegliedert, sondern sie sind so in der Realität der Menschennatur aufgegangen, daß man sagen kann: Der Geist stammt aus dem Geisterland, die Seele aus der Seelenwelt, der physische Leib aus der physischen Welt; diese Glieder des Menschen kommen aus drei verschiedenen Welten her und sind im Menschen miteinander verbunden. 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Dasjenige, was für den einzelnen Menschen das Vorbeigehen an dem Hüter der Schwelle ist, das muß der Mensch im Bewußtseinsseelenzeitalter sich aneignen, wenn er es haben will. Die Menschheit aber geht, für den einzelnen unbewußt für unser Zeitalter, an dem Hüter der Schwelle vorbei. Die ganze Menschheit macht das durch, was der Übergang über die Schwelle ist. Während die physische Leiblichkeit bis zum Ende des 18. Jahrhunderts herauf noch immer durch die ihr innewohnenden elementarischen Wesen dem Menschen etwas gegeben hat auf Erden, muß der Mensch in der Zukunft alles das, was er produktiv innerlich finden wird, auch seine Tugenden, aus der geistigen Welt herausholen, nicht als einzelner Mensch, sondern als Menschheit. So daß ein Schwellendurchgang vorliegt in der Entwickelung der ganzen Menschheit, der, weil er auch der Zeit nach davor liegt, dem Apokalyptiker erscheint, bevor ihm die Vision sich vor Augen stellt von dem sonnenbekleideten Weibe, das den Drachen unter ihren Füßen hat. Da hat er die andere Vision, jene Vision, welche deutlich wiedergibt, daß der Apokalyptiker sagen will: Die Zeit kommt, wo die ganze Menschheit in ihrem zivilisierten Teile über die Schwelle zu treten hat, wo eine Dreiheit erscheint als die kosmische Imagination desjenigen, was die Menschheit durchmacht. Immer mehr Menschen wird es geben, die neben dem Gefühl, das der Mensch entwickeln kann, wenn das Gesunde an das Pathologische angrenzt, die andere Empfindung haben werden: Meine Gedanken wollen mir davonlaufen, meine Füße werden durch die Erdenschwere nach unten gezogen. — Es gibt in der Gegenwart viele Menschen, die eigentlich dieses Gefühl sehr stark haben, ihre Gedanken fliegen ihnen davon, ihre Füße werden von der Erde übermäßig angezogen. 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