{"corpus":"steiner","locus":"GA 67/1918-03-21/p046","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"‘When the dream with all its rich meagreness, its meagre richness, with its ingenious stupidity and stupid ingeniousness, is contemplated in its unconscious creative activity, it will be recognised that it does nevertheless point to what is spiritual in the human being and can be sought after.’  \nAnd Vischer is also right when he says:","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"7. 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Es bleibt das merkwürdige Ergebnis, daß wir gerade die 'Traumwelt durch Geisteswissenschaft schützen können vor dem Verdacht, daß sie etwas zu tun habe mit krankhaften Erlebnissen, obwohl es dazu natürlich leichte Übergänge vom Traum aus geben kann. Aber wenn man sieht, wie der Mensch so durch den \"Traum gemahnt wird, den Weg zu finden in die wahre geistige Welt, dann stellt sich die Betrachtung dieser scheinbar chaotischen Traumeswelt als ein recht Bedeutungsvolles hin. Dann klopft an das menschliche Leben ein wichtiges Weltenrätsel an, der Traum mit seinen sonderbaren Bildern, die nicht logisch und nicht moralisch durchdrungen sind, die aber ein deutlicher Hinweis auf die geistige Welt selbst sind. So kann man zustimmen einer Besprechung des erwähnten Buches von Volkelt durch den geistvollen Ästhetiker und Philosophen Vischer, wo es heißt: Wenn man den 'Traum betrachtet mit seiner reichen Armut, mit seinem armen Reichtum, mit seiner genialischen Dummheit, mit seiner dummen Genialität, und ihm in seinem unbewußten Schaffen zusieht, dann wird man erkennen, wie er doch hinweist auf dasjenige, was geistig im Menschen wirksam ist, und was gesucht werden kann. Und Recht hat Vischer, wenn er weiter sagt: «Wer da glaubt, daß dieses Geisterreich des Traumes nicht würdig wäre, zum Gegenstand wahrer Forschung gemacht zu werden, der zeigt dadurch nur, daß er selbst nicht viel Geist in sich hat.» Wenn aber das Traumesreich ein Mahner ist, an die geistige Welt heranzutreten, so will die Geisteswissenschaft diese Mahnung erfüllen. Während der Traum nur Bilder der Vergänglichkeit gewinnen kann, wenn auch die Seele dabei mit ihrem ewigen Wesenskern tätig ist, kann durch geisteswissenschaftliche Erkenntnis diese in der ewigen Welt lebende Seele sich auch erfüllen mit Bildern, welche die ihrem ureigensten Wesen entsprechende geistige Wirklichkeit zum Ausdruck bringen, und ihr dadurch ebenso, wie ihr durch die Sinne der Platz in der Sinnenwelt angewiesen wird, ihren Platz anweisen als geistig-seelisches Wesen in der geistig-seelischen Wirklichkeit.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":410,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/67/1918-03-21/p039"}],"english":["GA 67/1918-03-21/p044","GA 67/1918-03-21/p045","GA 67/1918-03-21/p046"],"method":"length+anchor_constrained","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":410,"en_words":290,"ratio":0.71,"partial":false},"pairing_state":"proposed","verified":false},"witness_completeness":{"ratio":1.0,"band":"comparable","note":null,"word_count":10888,"original_word_count":10914,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"SOL2018","book_title":"The Eternal in the Human Soul","publisher":"Steiner Online Library","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA067/English/SOL2018/19180321p01.html","evidence":null,"reason":"no_translator_named","note":"Neither the lecture's own page nor rsarchive's lecture list names a translator for it. 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