{"corpus":"steiner","locus":"GA 69c/1913-11-15/p016","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"The following question now arises. What stage in the individual life of man may be compared with the present epoch of humanity? This question can be answered only by spiritual science. Anthroposophy stands upon such a foundation that it can say that when man enters his life on earth he does not inherit everything from his mother and father that belongs to his being. We can say that man descends from a life in the spirit to an existence on earth, and that the spiritual part of his being follows certain laws whereby it connects itself with what is inherited from the parents. Further, we can say that the spiritual part helps in the whole growth and development of the human body. We see how the soul and spirit takes hold of and works upon physical substance. The wonderful mystery of man's gradual development, the emergence of definite traits from indefinite, capacities from incapacities, all bear witness to the sculpting power of these spiritual forces. Through spiritual science we are lead to look back from this present life to former lives on earth. We see that the way our soul-spiritual being prepares the bodily organization and the course our destiny takes depend[s] upon what we have elaborated and gained for ourselves in former lives.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"11. From Jesus to Christ","site_heading":null,"date":"1913-11-15","location":null,"word_count":214,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/69c/1913-11-15/p016","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"identity_contradicted","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"SOL2024","book_title":"A New Experience of Christ","publisher":"Steiner Online Library","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA069c/English/SOL2024/19131115p01.html","evidence":null,"reason":"no_translator_named","note":"Neither the lecture's own page nor rsarchive's lecture list names a translator for it. No translator is established for this lecture: nothing at the level of the lecture names one. Do not attribute this English to a translator, and do not borrow a credit from another lecture of the volume. Cite the German for anything load-bearing."},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p016"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/69c/1913-11-15/p016","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. 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The aligner paired 5 German passage(s) with 5 English, but the English side holds only ~60% of the German side's length (782 vs 1306 words). One or more of the German passages above is likely NOT represented in this translation at all. Do not treat the English as carrying their content: read the German passages directly, and if you need to quote, quote the German. Absence of a phrase from the English here is NOT evidence it is absent from Steiner."},"paired_german":{"status":"paired","german":[{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p012","passage_number":12,"text":"Es gibt in der heutigen Naturwissenschaft ein Gesetz, welches zwar in seinen Einzelheiten angefochten wird, welches aber in seinen Grundlagen anerkannt wurde - das ist das berühmte biogenetische Grundgesetz Haeckels, das besagt, dass jedes Wesen am Anfang seiner Entwicklung im Keime eine kurze Wiederholung aller derjenigen Stadien durchmacht, die die Entwicklung derjenigen Wesen war, von denen es abstammt. In Bezug auf die äußere Leiblichkeit macht der Mensch während dieses Keimzustandes sozusagen die Stufen eines niederen Tieres, eines Fisches und so weiter durch. Das ist ja etwas, was sich jeder aus der Naturwissenschaft selbst holen kann; solche Gesetze werden in der Naturwissenschaft anerkannt. Nun ergibt sich für das geistige Schauen ein außerordentlich wichtiges Gesetz der Menschheitsentwicklung, das sich natürlich ganz anders ausnimmt als ein solches naturwissenschaftliches Gesetz, wie es eben angeführt wurde, weil es auf dem Gebiete des Geisteslebens Geltung hat; aber es ist deshalb für die menschliche Erkenntnis nicht minder ein Gesetz, wie die naturwissenschaftlichen Gesetze es sind. Dieses Gesetz kann von den geistigen Forschern beobachtet werden, wenn man die Frage aufwirft: Es hat zweifellos auch in der menschlichen Entwicklung verschiedene Stufen gegeben, in denen das menschliche Wesen im geschichtlichen Werden mancherlei Stadien durchlaufen hat.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":195,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p012"},{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p013","passage_number":13,"text":"Wir brauchen uns jetzt nicht in die Gestaltung der Menschheitsentwicklung einzulassen, wie sie sich in den Urzeiten vollzog; wir werden nur voraussetzen müssen, dass den geschichtlichen Zeiten ganz gewiss Urzeiten vorangegangen sind. Aber jeder kann da, wenn er auch nur ganz oberflächlich den Blick schweifen lässt über die Menschheitsentwicklung, sagen: Was die Menschheit von Epoche zu Epoche, von Jahrhundert zu Jahrhundert durchgemacht hat, das hat verschiedene Gestaltung gehabt. - Und dann liegt wohl nicht ferne, dass wir uns fragen: Lässt sich dieses Gesamtleben der Menschheit mit irgendetwas vergleichen? — Was ich sage, ist zwar dem Werdegang der Menschheit entnommen, aber es wird hier so vorgebracht, wie es sich dem geistesforscherischen Blick ergibt. Ich muss mich nur an die äußeren Tatsachen wenden und so die Worte [finden], um auszudrücken, was der geistesforscherische Blick sieht. Um über die Menschheitsentwicklung einigen Aufschluss zu erhalten, kann man fragen: Womit lässt sich diese Gesamtmenschheitsentwicklung vergleichen? - Nun, sie lässt sich vergleichen mit dem Einzelleben des Menschen. Verschieden war das menschliche Leben in alten Zeiten, in den historischen Zeiten, zu denen heute die Geschichte zurückblickt, sagen wir, die Zeiten der alten ägyptischen Kultur, der alten chinesischen und persischen Kultur. Verschieden waren auch die Erlebnisse in der griechischen und römischen Kultur von den Erlebnissen in der heutigen Kulturwelt. Und nur jemand, der nicht eingehen will auf die Mannigfaltigkeit des Lebens, kann glauben, dass die Bedingungen des seelischen Daseins in unserer Gegenwart etwa jenen zu vergleichen seien, die während der griechischen und römischen Zeit, die während der alten ägyptischen Zeit da waren. Ebenso wenig gleichen die Erlebnisse des einzelnen Menschen in der Kindheit denen im Jünglings- oder Jungfrauenalter oder denen im reifen Alter, im Greisenalter. Die Menschheitsentwicklung nimmt verschiedene Gestalten an; wir können geradezu sagen, sie macht verschiedene Lebensalter durch. Dann aber entsteht die andere Frage: Mit welchem Stadium im menschlichen Einzelleben können wir das jetzige Menschheitsalter vergleichen? Diese Frage kann eigentlich nur geisteswissenschaftlich beantwortet werden.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":318,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p013"},{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p014","passage_number":14,"text":"Die Geisteswissenschaft steht ja auf diesem Standpunkt, den Sie ja bereits kennen und wie es schon in anderen Vorträgen hier gezeigt wurde: Wenn der Mensch eintritt in dieses physische Erdendasein, dann ist das, was ihn zusammensetzt, was ihn ausmacht, nicht bloß gegeben durch das, was von Vater und Mutter kommt, was überhaupt von den Ahnen vererbt ist, sondern der Mensch kommt nach dem geisteswissenschaftlichen Standpunkte mit seinem Geistig-Seelischen zu seinem Erdendasein herab aus einem geistigen Leben, und verbindet sich gesetzmäßig — mit dem, was wir von Vater und Mutter haben. Geisteswissenschaft steht auf dem Boden, dass es das Geistig-Seelische ist, welches mitarbeiter an der ganzen Gestaltung des körperlich-leiblichen Wesens - wenn wir sehen, wie ein Kind heranwächst in das Sinnesdasein, wenn wir diese wunderbaren Mysterien des werdenden Menschen anschauen, wie aus den zuerst unbestimmten Gesichtszügen die bestimmteren werden, aus den ungeschickten Bewegungen die geschickteren und so weiter. Da zeigt uns die Geisteswissenschaft, wie das aus der geistigen Welt herauskommende Wesen das SubstanziellLeibliche erfasst, wie es daran arbeitet - plastizierend, ausgestaltend.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":170,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p014"},{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p015","passage_number":15,"text":"Nun zerfällt dieses menschliche Leben tatsächlich in ein absteigendes und ein aufsteigendes Leben - und wieder in ein absteigendes. Und man kann sich ja leicht überzeugen, dass um das fünfunddreißigste Jahr herum, zwischen dem dreißigsten und dem fünfunddreißigsten Jahr, eine Art Mittelpunkt des menschlichen Erden lebens [sich] findet. Es ist bis zu diesem fünfunddreiRigsten Jahre tatsächlich ein immer weitergehendes, [sich] aus dem Geistig-Seelischen herausarbeitendes Menschenwesen, das heruntersteigt, um sich mit dem Leiblich-Körperhaften zu verbinden. Geisteswissenschaft steht — es dürfte ja hier schon wiederholt hervorgehoben worden sein — auf dem Boden der wiederholten Erdenleben. So können wir unter Umständen von unserem jetzigen Leben zurückblicken in frühere Erdenleben. Die Art, wie wir uns aus unserem Geistig-Seelischen heraus, mit dem wir hinuntersteigen zum Physisch-Körperhaften, unsere leibliche Organisation selber zubereiten, wie wir uns unser Schicksal gestalten - das ist alles mitbedingt durch dasjenige, was wir in früheren Leben uns erarbeitet haben, was wir in früheren Leben uns erworben haben. Die genauere geisteswissenschaftliche Untersuchung zeigt nun, dass wir während des ganzen aufsteigenden Lebens bis in die dreißiger Jahre hinein unmittelbar noch arbeiten an unserem physischen Körper, an der Zimmerung unseres Schicksals; wir erhalten Früchte, die wir aus dem Geistigen, das heißt auch, aus dem früheren Erdenleben, in dieses Leben mit hineintragen. Während wir nun unser physisches Erdendasein erleben, während wir uns mit der Außenwelt in Verbindung bringen und so unsere Seele vorwärtsführen, haben wir geistig-seelische Erlebnisse und Erfahrungen. Diese geistig-seelischen Erlebnisse und Erfahrungen bilden in uns eine Art geistigseelischen Wesenskern. Ungefähr nach dem dreißigsten Jahre - gegen das fünfunddreißigste Jahr zu - haben wir in einer gewissen Weise unser Leben, wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf, so arrangiert, dass wir in diesem Leben im Wesentlichen so drinnenstehen, wie es den geistigen Ursachen entspricht, die wir in dieses gegenwärtige Erdenleben mitbrachten.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":295,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p015"},{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p016","passage_number":16,"text":"Von dieser Lebensmitte an, von einer Zeit, die zwischen dem dreißigsten und dem fünfunddreißigsten Jahr liegt, wird unser geistig-seelischer Kern - das heißt dasjenige, was wir in unserem gegenwärtigen Leben erarbeiten - so, dass er dann für den Rest unseres Lebens in uns lebt, wie die Kräfte des neuen Pflanzenkeimes in der Pflanze leben, wie sie in ihr leben, auch wenn die Blätter welk werden und abfallen, und wie diese Kräfte des neuen Pflanzenkeimes die Pflanze überleben, um das Ende der Pflanze mit dem Anfang eines neuen Pflanzenkeimes zu verbinden. So leben wir während unseres ganzen Lebens, aber so, dass von unserem dreißigsten bis fünfunddreiRigsten Jahre an die geistig-seelischen Kräfte die Vorherrschaft ausüben - die geistig-seelischen Kräfte, die wir uns in unserem Leben erarbeiteten. Auch dann, wenn unser Sinnesleben in der zweiten Hälfte abwärtsgeht, wenn unsere Haare erbleichen, wenn die Haut sich runzelt, wenn dieses äußere Leben sich vergleichen lässt mit einem hinwelkenden Pflanzenleben, dann wird immer stärker und stärker, immer kräftiger und kräftiger dasjenige, was sich gewissermaßen bei der Geburt vorbereitete, was sich aber während der ersten dreißig Jahre des menschlichen Lebens wie eingeschlossen, verborgen hielt; was wir mitgebracht haben von unserem früheren Dasein, das wird immer kräftiger und kräftiger und geht durch die Pforte des Todes hindurch, lässt den irdischen Leib von sich fallen, gleich wie die Pflanze die Blätter fallen lässt, geht in die geistige Welt über, um sich auf ein neues Dasein vorzubereiten. Dadurch haben wir auf einen wichtigen Lebenspunkt hingewiesen; [wir haben darauf hingewiesen, ] wie wir von den frischen Lebenskräften der Jugend - die von den vorgeburtlichen Leben kommenden geistig-seelischen Kräfte - gewissermaßen zu denken haben, [wir haben darauf hingewiesen,] wo diese sozusagen an ihrem Wendepunkte stehen, wo die äußeren physischen Kräfte zu welken beginnen und wir auf der Erde ein Leben führen, pflegend den neuen, den geistig-seelischen Keim, der durch die Pforte des Todes schreitet, um in die geistige Welt einzudringen und [verhältnismäßig] bald wieder zu einem neuen Erdenmenschen zu werden.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":328,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p016"}],"english":["GA 69c/1913-11-15/p014","GA 69c/1913-11-15/p015","GA 69c/1913-11-15/p016","GA 69c/1913-11-15/p017","GA 69c/1913-11-15/p018"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"partial","length_check":{"de_words":1306,"en_words":782,"ratio":0.6,"partial":true},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 69c/1913-11-15/p013","GA 69c/1913-11-15/p014","GA 69c/1913-11-15/p015"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":0.68,"band":"short","note":"This witness is materially shorter than the original (below 75%). 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