{"corpus":"steiner","locus":"GA 69c/1913-11-15/p021","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"When the spiritual investigator, objectively observing the evolution of humanity, turns his gaze on ancient times, he finds a trend that culminates in the Greco-Roman epoch. He finds that then humanity as a whole reached that age corresponding to the thirtieth to thirty-fifth years in the life of an individual man. The individual man may use a surplus of vital forces in his body to live beyond the descending point in his life and to cultivate up until his death a soul-spiritual kernel. In the life of humanity as a whole, however, things take a different course. When the youthful forces of humanity cease to flow, as it were, a new impulse is needed for its further development, an impulse not lying within humanity itself. Even if we know nothing whatsoever of the Gospels or of tradition, we need only look at mankind's historical development to discover in the Greco-Roman epoch the entrance of such an impulse. There, at a certain moment, the turning point of man's whole earthly development occurred. A completely new impulse entered the course of man's evolution, when its youthful forces were on the wane. An examination of the ancient mysteries will throw more light on this historical fact.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"11. From Jesus to Christ","site_heading":null,"date":"1913-11-15","location":null,"word_count":203,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/69c/1913-11-15/p021","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"identity_contradicted","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"SOL2024","book_title":"A New Experience of Christ","publisher":"Steiner Online Library","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA069c/English/SOL2024/19131115p01.html","evidence":null,"reason":"no_translator_named","note":"Neither the lecture's own page nor rsarchive's lecture list names a translator for it. No translator is established for this lecture: nothing at the level of the lecture names one. Do not attribute this English to a translator, and do not borrow a credit from another lecture of the volume. Cite the German for anything load-bearing."},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p021"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/69c/1913-11-15/p021","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. 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The aligner paired 4 German passage(s) with 3 English, but the English side holds only ~64% of the German side's length (385 vs 604 words). One or more of the German passages above is likely NOT represented in this translation at all. Do not treat the English as carrying their content: read the German passages directly, and if you need to quote, quote the German. Absence of a phrase from the English here is NOT evidence it is absent from Steiner."},"paired_german":{"status":"paired","german":[{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p020","passage_number":20,"text":"Der Geistesforscher betrachtet nun diese gesamte menschliche Entwicklung. Er lässt sie so, wie ich es ja ungefähr charakterisiert habe, an sich vorüberziehen und geht dabei ganz objektiv vor. Diese Entwicklung zeigt sich ihm, indem er den Blick hinwendet auf das geschichtliche Werden der alten indischen, der alten persischen und der ägyptischen Zeit. Hier zeigt sich, dass man es zu tun hat mit einer Entwicklung, die nach einem Gesichtspunkte hinläuft, nach dem Punkte, der tatsächlich in das griechisch-römische Zeitalter hineinfällt. Da durchläuft die ganze Menschheit den Punkt, auf dem der Mensch sich zwischen dem dreißigsten und fünfunddreiRigsten Lebensjahr befindet.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":98,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p020"},{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p021","passage_number":21,"text":"Während wir nun aber in unserem Leben — dadurch, dass unser Körper einen Überschuss an Lebenskraft hat diesen Überschuss an Lebenskraft dazu verwenden, den Abstieg unseres einzelnen Lebens sozusagen [auszugleichen], über das fünfunddreißigste Jahr hinaus fortzuleben, indem wir den geistig-seelischen Keim pflegen, bis wir durch die Pforte des Todes schreiten, verläuft das gesamtmenschheitliche Leben anders. Da brauchte die Entwicklung, als die Jugendkräfte der Menschheit erschöpft waren, gleichsam einen neuen Einschlag. Da bedurfte sie einer Kraft, welche nun nicht mehr innerhalb der Menschheit selber lag - eines Einschlages, den wir durch eine bloße Betrachtung des menschlichen und geschichtlichen Werdens finden, eines Einschlages, den wir feststellen könnten, auch wenn wir nichts wüssten von einem Evangelium, von irgendeiner christlichen Überlieferung! Nehmen wir hypothetisch an, wir wüssten gar nichts von irgendeiner christlichen Entwicklung und würden die Menschheitsgeschichte so betrachten, dass wir absehen von allem Christlichen: Trotzdem würden wir finden, dass in diesem Zeitraum, in der griechisch-römischen Epoche, ein Wendepunkt liegt für die gesamte irdische Menschheitsentwicklung - soweit wir sie überschauen können. Wir würden finden, dass, nachdem die vorhandenen Kräfte dieser Menschheitsentwicklung versiegt waren, etwas eingetreten ist, das man benennen kann als neuen Einschlag; wir würden etwas hineinfließen sehen in diese Menschheitsentwicklung, was vorher nicht da war.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":202,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p021"},{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p022","passage_number":22,"text":"Wenn wir nun genauer auf das eingehen wollen, was da hineingeflossen ist in die Menschheitsentwicklung, dann müssen wir einen Blick werfen auf die Mysterien der alten Zeit. Dieses Mysterienleben, das durch die heutige äußere Literatur schon einigermaßen bekannt geworden ist - Geheimnisse des Lebens, könnten wir auch sagen — gab es in allen alten Kulturen. 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Man hatte die Ansicht, dass die menschliche Seele erst ein gewisses moralisches Gewissen, eine gewisse Erkenntnis [entwickeln], eine gewisse Vorbereitung durchmachen müsste, sodass sie sich durch die Anwendung gewisser Kräfte zu einem anderen Wesen machen könnte, um dann Erkenntniskräfte erreichen zu können, die über das alltägliche Leben hinausgehen — Erkenntniskräfte, durch die sie hineinschauen könnte in das, was über und hinter den sinnlichen Dingen liegt, was also in einer geistigen Welt ist.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":109,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p023"}],"english":["GA 69c/1913-11-15/p021","GA 69c/1913-11-15/p022","GA 69c/1913-11-15/p023"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"partial","length_check":{"de_words":604,"en_words":385,"ratio":0.64,"partial":true},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 69c/1913-11-15/p020","GA 69c/1913-11-15/p021","GA 69c/1913-11-15/p022"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":0.68,"band":"short","note":"This witness is materially shorter than the original (below 75%). 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