{"corpus":"steiner","locus":"GA 69c/1913-11-15/p031","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"Humanity then entered an epoch in which its youthful forces became exhausted. The whole human race reached an age corresponding to the thirtieth to thirty-fifth years in the life of the individual man. In this epoch the ancient mysteries, which existed to help humanity in its youth, had lost their meaning. Furthermore, something happened that is most difficult to understand even now. When man attempted to rise to the soul-spiritual essence of the cosmos, this essence no longer drew near him; he could no longer experience the god within himself.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"11. From Jesus to Christ","site_heading":null,"date":"1913-11-15","location":null,"word_count":90,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/69c/1913-11-15/p031","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"identity_contradicted","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"SOL2024","book_title":"A New Experience of Christ","publisher":"Steiner Online Library","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA069c/English/SOL2024/19131115p01.html","evidence":null,"reason":"no_translator_named","note":"Neither the lecture's own page nor rsarchive's lecture list names a translator for it. No translator is established for this lecture: nothing at the level of the lecture names one. Do not attribute this English to a translator, and do not borrow a credit from another lecture of the volume. 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One or more of the German passages above is likely NOT represented in this translation at all. Do not treat the English as carrying their content: read the German passages directly, and if you need to quote, quote the German. Absence of a phrase from the English here is NOT evidence it is absent from Steiner."},"paired_german":{"status":"paired","german":[{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p031","passage_number":31,"text":"Da kam das Zeitalter, in dem die Jugendkräfte der Menschheit gewissermaßen versiegt waren, in dem das ganze Menschengeschlecht angekommen war auf derjenigen Stufe, in der der einzelne Mensch zwischen dem dreißigsten und fünfunddreißigsten Jahre steht. Nun müsste ich wiederum viele Vorträge halten, wenn ich das, was jetzt zu sagen ist, durch weitere Ausführungen belegen müsste. Zu jener Zeit, [als die Menschheit in] dieses Entwicklungsalter [eintrat], hatten die alten Mysterien für die Menschen ihren Sinn verloren, weil ja das, was eben angedeutet worden ist - die Mysterien -, einer jugendlichen Menschheit gegeben war. Jetzt trat dasjenige ein, was heute für den Menschensinn noch so schwer anzuerkennen ist. Was in den alten Mysterien in der Tat über den einzelnen Schüler kam und sich nur dann vollzog, wenn er aus dem gewöhnlichen, aus dem Alltagsleben heraustrat, wenn er seine Seele aus sich herausholte, [das trat nicht mehr ein]; es trat das ein, dass der Mensch, wenn er auch den Versuch weiter gemacht hätte, sich so aus sich herauszuholen, nicht mehr ein Geistig-Seelisches aus dem Kosmos hätte ankommen sehen. Die alten Schüler fühlten, wenn sie auf dem richtigen Punkt der Entwicklung waren: Was der Welt als geistig-seelisches Element zugrunde liegt, kommt über mich, dringt in mich ein. — Der Mysterienschüler, namentlich der persische und vorderasiatische, fühlte, wenn er in seinem nicht-gewöhnlichen menschlichen Zustande war, wie der Geist sich auf seine Seele niederließ, wie er vom Geist der Welt durchdrungen wurde. Solange Jugendkräfte in der Menschheit waren, war es so. Man kann nun nachweisen, dass während der griechisch-lateinischen Zeit dies eben für die menschliche Natur aufhörte und eine Zeit kam, wo man alle die alten Verrichtungen hätte machen können, ohne jedoch wie früher aus dem Weltall heraus inspiriert zu werden, wo die Inspiration nicht mehr eintrat, weil der Mensch nur mit der frischen, unverbrauchten Jugendkraft [der Menschheit] in seiner Seele die Fähigkeit hatte, sich in Mysterienart von den Welten inspirieren zu lassen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":317,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p031"},{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p032","passage_number":32,"text":"Jetzt trat aber etwas anderes ein. Was in den einzelnen Menschen nicht mehr hineindringen konnte, wozu die einzelne menschliche Natur auch durch besondere Mysterienverrichtungen nicht mehr fähig war, das trat jetzt in besonderer Weise in die menschliche Entwicklung hinein. 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Die Menschheitsentwicklung ist vorangegangen; die Menschen haben sich ein geistiges Wesen bewahrt. Und das konnte nur dadurch geschehen, dass in die Erdenentwicklung etwas hineingekommen ist, was früher nur der einzelne Mensch aufgenommen hatte. — Ich müsste allerdings viele Vorträge halten, um all das auszuführen. Wenn man alles zusammennimmt, was die Geisteswissenschaft bietet, so findet man eine Notwendigkeit, die sich in einem Lehrsatz kennzeichnen lässt: Notwendig war, dass in einem angedeuteten Entwicklungspunkt der Menschheitsentwicklung ein Wesen da war, welches das hereinnahm, was früher den Mysterienschülern hereinzunehmen möglich war, es hereinnahm durch die Kraft des Seeleninnern, durch die höchste Kraft des Seeleninnern. 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