{"corpus":"steiner","locus":"GA 69c/1913-11-15/p036","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"We may term one of the two types of initiation sub-earthly and designate the other, in which man took up the spirit of the cosmos, super-earthly. In either case, man had to abandon his human essence to make contact with the divine essence. The Mystery of Golgotha, however, concerns not only the individual human being but the whole history of man on earth as well. Through this event humanity received something completely new. With the Baptism in the river Jordan something formerly experienced by every disciple of the mysteries entered a single human being, and from this single human being something streamed out into the spiritual atmosphere of the earth, enabling every soul that would do so to live and be immersed in it. This new impulse entered the earthly sphere through the death and resurrection of Christ. Ever since the Mystery of Golgotha man lives in a spiritual environment, an environment that has been Christianized because it has absorbed the Christ impulse. Ever since the time when human evolution entered upon its descent, the human soul can revive itself; it can establish a connection with Christ. Man can grow beyond the forces of death that he bears within him. The spiritual source of man's origin can no longer be found on the old path; it must be found on a new path, by seeking a connection with Christ within the spiritual atmosphere of the earth.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"11. From Jesus to Christ","site_heading":null,"date":"1913-11-15","location":null,"word_count":236,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/69c/1913-11-15/p036","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"identity_contradicted","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"SOL2024","book_title":"A New Experience of Christ","publisher":"Steiner Online Library","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA069c/English/SOL2024/19131115p01.html","evidence":null,"reason":"no_translator_named","note":"Neither the lecture's own page nor rsarchive's lecture list names a translator for it. No translator is established for this lecture: nothing at the level of the lecture names one. Do not attribute this English to a translator, and do not borrow a credit from another lecture of the volume. Cite the German for anything load-bearing."},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p036"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/69c/1913-11-15/p036","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null},"german_anchor":{"de_prefix":"1913-11-15","de_passages":[{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p036","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p036"},{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p037","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p037"},{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p038","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p038"}],"bead_confidence":"high","pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 69c/1913-11-15/p036","GA 69c/1913-11-15/p037"],"reader_part":true,"length_check":{"de_words":762,"en_words":556,"ratio":0.73,"partial":false},"correspondence":"established","note":"English passage numbering is edition-relative, so the same number need not name the same paragraph in the German. The German original passage(s) above are the edition-invariant anchor — fetch them (lang='de') to verify wording before quoting across editions."},"paired_german":{"status":"paired","german":[{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p036","passage_number":36,"text":"In den vorherigen Zeiten musste zu einer außerordentlichen Entwicklung Zuflucht genommen werden, [zu zwei Arten von Mysterien]. Unterirdisch nannte man die eine Mysterienart, wo der Mensch sich innerlich erkraftete zu etwas, was innerhalb der normalen Entwicklung nicht erlangt wurde; übermenschlich nannte man die andere Mysterienart, wo der Mensch, wenn er den Geist des Kosmos aufnahm, den Geist des Kosmos miterlebte, wie es beschrieben worden ist. Es musste der Mensch aus diesen alten Mysterien herausgehen, erst dann konnte er den Zusammenschluss mit dem Göttlichen erlangen. Durch das Mysterium von Golgatha hat sich etwas vollzogen, das eine geistige Urtatsache ist, denn von ihr geht das aus, was vorher nicht innerhalb der menschlichen Erdentwicklung vorhanden war. Vorher lebten die Menschen in einer Erdensphäre, die außerhalb dessen war, was man eben bei der Inspiration in den Mysterien aus dem Kosmos hereinholte. Das war jetzt übergegangen in einen einzelnen Menschen durch das Ereignis, das man die Johannes-Taufe im Jordan nennt, und es war ausgeflossen von diesem einzelnen Menschen in die Erdenatmosphäre, sodass jede Menschenseele, die in diese hineingetaucht ist, indem sie die geistig-seelische Verbindung damit sucht, teilhat an dem, was darauf folgt: die Auferstehung.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":189,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p036"},{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p037","passage_number":37,"text":"Dadurch lebt der Mensch seit dem Mysterium von Golgatha in einer geistigen Umwelt, von der wir sagen können: Diese geistige Umwelt ist «verchristet», weil sie den Christus-Impuls in sich aufgenommen hat. - Nachdem wir in das Zeitalter der absteigenden Menschheitsentwicklung eingetreten sind, können wir unsere Beziehung, unser Verhältnis zu dem Christus [nur] herstellen, wenn wir uns in der Seele aufraffen, über die absterbenden Kräfte in uns selber hinauszuwachsen. Im alten Sinne finden wir das Geistige des Menschenursprungs nicht [mehr]. Im neuen Sinne gelingt es uns, wenn wir den Zugang zum Christus suchen und ihn innerhalb der geistigen Erdenatmosphäre finden. Daher zeigt sich gerade für den Geistesforscher dieses Christus-Ereignis in einer ganz eigenartigen Weise, und es ist vielleicht interessant, gerade das hier anzuführen, was der Geistesforscher selber mit dem Christus erlebt, damit die ganze, volle Bedeutung des Christus-Impulses für die Menschheitsentwicklung sich auch daraus einigermaßen ersehen lässt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":146,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p037"},{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p038","passage_number":38,"text":"Wenn der Geistesforscher das in sich durchmacht, wovon ich gesagt habe, dass es ein Vorgang der Seele ist, also dass die Seele sich in eine geistige Welt hineinlebt und das geistig erlebt, was sie sonst sinnlich-physisch erlebt, so erlebt sie im Geiste eben eine Summe von geistigen Wesenheiten. Aber sie erlebt diese Vorgänge auf eigenartige Weise, je nachdem, ob sie noch im physischen Leib, während des gewöhnlichen physischen Daseins, den Christus, den Christus-Impuls, in sich erlebt und erfühlt hat oder dies nicht getan hat. Man kann auch heute ein Geistesforscher sein, ohne irgendeinen inneren, geistigen Zusammenhang mit dem Christus-Impuls zu haben. Man kann eine seelische Entwicklung durchmachen, man kann geistig schauen lernen, und man wird vieles, was Weltengeheimnisse sind, was der Welt zugrunde liegende Mysterien sind, durch geistig-seelisches Schauen erkunden, aber man wird nichts erkennen können von dem Christus-Impuls und seiner Wesenheit! Hat man noch im physischen Leib vor dem geistigen Schauen eine Gemütsbeziehung zu der Christuswesenheit hergestellt, dann bringt man diese in die geistige Welt hinein; man behält das, was man als Christus-Erlebnis hier im physischen Leibe erlangt hat, auch für die geistige Welt wie eine Erinnerung. Und man durchschaut dann, dass man in diesem physischen Leib, von dem man ja in der geistigen Schau getrennt ist, schon einen Zusammenhang mit der geistigen Welt haben konnte: Dieser Geisteszusammenhang ist der Zusammenhang mit der Christuswesenheit. Man schaut, dass der heutige Mensch seinen Zusammenhang mit der Geisteswelt verlieren müsste, wenn er ihn nicht suchen wollte auf dem Umweg durch die Christuswesenheit. Gerade als Geistesforscher lernt man erkennen, wie unendlich notwendig es seit dem Mysterium von Golgatha ist - um in sich den Zusammenhang mit dem geistigen Innenleben aufrechtzuerhalten -, diesen Zusammenhang zu suchen in der Beziehung der Menschenseele zu dem Christus-Impuls. So erscheint der Christus-Impuls als dasjenige, was der Menschheit gegeben ist als Geistiges in einer Zeit, in der die alten Erbstücke, die in der Menschheitsentwicklung in der vorchristlichen Zeit vorhanden waren, nun nicht mehr vorhanden sind. Was der Mensch erlebt nach dem dreiRigsten bis fünfunddreißigsten Jahre, erlebte die ganze Menschheit seit dem Beginn unserer Zeitrechnung. Unsere Innenkultur in dem gesamten äußeren Leben ist ja das, was die Seele während des Alltags erlebt. Die Menschheitsentwicklung hat aber keinen Leib wie der einzelne Mensch. Verloren hätte die Menschheitsentwicklung ihren Zusammenhang mit der göttlichen Geistigkeit, der vorher durch die jugendfrischen Kräfte noch vorhanden war, wenn nicht ein außerordentliches Wesen - ein Wesen, das aus dem Kosmos auf die Erde heruntergestiegen ist — sich in die Erdenmenschheitsentwicklung ausgegossen hätte und der Mensch dadurch seinen Zusammenhang mit der Geisteswelt wieder finden kann.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":427,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p038"}],"english":["GA 69c/1913-11-15/p036","GA 69c/1913-11-15/p037","GA 69c/1913-11-15/p038"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":762,"en_words":556,"ratio":0.73,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 69c/1913-11-15/p036","GA 69c/1913-11-15/p037"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":0.68,"band":"short","note":"This witness is materially shorter than the original (below 75%). Passages may be omitted without any visible gap. A phrase absent here is NOT evidence it is absent from the original; search the original language before concluding.","word_count":6713,"original_word_count":9866,"may_be_abridged":true},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"SOL2024","book_title":"A New Experience of Christ","publisher":"Steiner Online Library","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA069c/English/SOL2024/19131115p01.html","evidence":null,"reason":"no_translator_named","note":"Neither the lecture's own page nor rsarchive's lecture list names a translator for it. No translator is established for this lecture: nothing at the level of the lecture names one. Do not attribute this English to a translator, and do not borrow a credit from another lecture of the volume. Cite the German for anything load-bearing.","warning":"No translator is recorded for this edition. An unattributed translation cannot be weighed as a witness: you cannot tell which hand made the choices in it. Cite the German for anything load-bearing."},"entity_parity":{"status":"ok","checked_against":["GA 69c/1913-11-15/p036","GA 69c/1913-11-15/p037","GA 69c/1913-11-15/p038"],"missing_from_translation":[],"present_only_in_translation":[],"bead_confidence":"high","note":"Every load-bearing name in the German counterpart appears in this English passage. That is a check on NAMES only: a translation can keep every name and still reverse who acts on whom, change a number, or soften a claim. Read the German for anything you intend to rest an argument on."},"note":"quote_safe certifies the bytes of this text. This block is about the translation as a WITNESS: who made it, and whether it carries the same names as the original. See witness_completeness for how much of the original this witness holds."}}