{"corpus":"steiner","locus":"GA 69c/1913-11-15/p037","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"The Christ Event appears to the spiritual investigator in a special light. It may be of interest to describe what he can actually experience after he has so changed his soul that he can perceive the spiritual world. The spiritual investigator can behold a variety of spiritual processes and beings, but he sees them in a special way, depending upon whether or not he has experienced the Christ impulse during his physical existence. Even today one may be a spiritual investigator without having made any inner connection with the Christ impulse. One who has passed through a certain soul development and attained to spiritual vision may thereby investigate many mysteries of the world, mysteries lying at the foundation of the universe; yet even with this vision, it is possible that he still cannot learn anything of the Christ impulse and of the Being of Christ. If we establish a connection with Christ while in the physical body, however, before the attainment of spiritual vision, if this connection is established through feeling, then this experience of Christ that we have gained while in the body remains with us like a memory when we enter the spiritual world. We perceive that even while we lived in the body we had a connection with the spiritual world.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"11. From Jesus to Christ","site_heading":null,"date":"1913-11-15","location":null,"word_count":214,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/69c/1913-11-15/p037","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"identity_contradicted","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"not_established","translator":null,"identified_edition":"SOL2024","book_title":"A New Experience of Christ","publisher":"Steiner Online Library","publisher_inferred":true,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/GA069c/English/SOL2024/19131115p01.html","evidence":null,"reason":"no_translator_named","note":"Neither the lecture's own page nor rsarchive's lecture list names a translator for it. No translator is established for this lecture: nothing at the level of the lecture names one. Do not attribute this English to a translator, and do not borrow a credit from another lecture of the volume. 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Durch das Mysterium von Golgatha hat sich etwas vollzogen, das eine geistige Urtatsache ist, denn von ihr geht das aus, was vorher nicht innerhalb der menschlichen Erdentwicklung vorhanden war. Vorher lebten die Menschen in einer Erdensphäre, die außerhalb dessen war, was man eben bei der Inspiration in den Mysterien aus dem Kosmos hereinholte. Das war jetzt übergegangen in einen einzelnen Menschen durch das Ereignis, das man die Johannes-Taufe im Jordan nennt, und es war ausgeflossen von diesem einzelnen Menschen in die Erdenatmosphäre, sodass jede Menschenseele, die in diese hineingetaucht ist, indem sie die geistig-seelische Verbindung damit sucht, teilhat an dem, was darauf folgt: die Auferstehung.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":189,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p036"},{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p037","passage_number":37,"text":"Dadurch lebt der Mensch seit dem Mysterium von Golgatha in einer geistigen Umwelt, von der wir sagen können: Diese geistige Umwelt ist «verchristet», weil sie den Christus-Impuls in sich aufgenommen hat. - Nachdem wir in das Zeitalter der absteigenden Menschheitsentwicklung eingetreten sind, können wir unsere Beziehung, unser Verhältnis zu dem Christus [nur] herstellen, wenn wir uns in der Seele aufraffen, über die absterbenden Kräfte in uns selber hinauszuwachsen. Im alten Sinne finden wir das Geistige des Menschenursprungs nicht [mehr]. Im neuen Sinne gelingt es uns, wenn wir den Zugang zum Christus suchen und ihn innerhalb der geistigen Erdenatmosphäre finden. Daher zeigt sich gerade für den Geistesforscher dieses Christus-Ereignis in einer ganz eigenartigen Weise, und es ist vielleicht interessant, gerade das hier anzuführen, was der Geistesforscher selber mit dem Christus erlebt, damit die ganze, volle Bedeutung des Christus-Impulses für die Menschheitsentwicklung sich auch daraus einigermaßen ersehen lässt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":146,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p037"},{"locus":"GA 69c/1913-11-15/p038","passage_number":38,"text":"Wenn der Geistesforscher das in sich durchmacht, wovon ich gesagt habe, dass es ein Vorgang der Seele ist, also dass die Seele sich in eine geistige Welt hineinlebt und das geistig erlebt, was sie sonst sinnlich-physisch erlebt, so erlebt sie im Geiste eben eine Summe von geistigen Wesenheiten. Aber sie erlebt diese Vorgänge auf eigenartige Weise, je nachdem, ob sie noch im physischen Leib, während des gewöhnlichen physischen Daseins, den Christus, den Christus-Impuls, in sich erlebt und erfühlt hat oder dies nicht getan hat. Man kann auch heute ein Geistesforscher sein, ohne irgendeinen inneren, geistigen Zusammenhang mit dem Christus-Impuls zu haben. Man kann eine seelische Entwicklung durchmachen, man kann geistig schauen lernen, und man wird vieles, was Weltengeheimnisse sind, was der Welt zugrunde liegende Mysterien sind, durch geistig-seelisches Schauen erkunden, aber man wird nichts erkennen können von dem Christus-Impuls und seiner Wesenheit! Hat man noch im physischen Leib vor dem geistigen Schauen eine Gemütsbeziehung zu der Christuswesenheit hergestellt, dann bringt man diese in die geistige Welt hinein; man behält das, was man als Christus-Erlebnis hier im physischen Leibe erlangt hat, auch für die geistige Welt wie eine Erinnerung. Und man durchschaut dann, dass man in diesem physischen Leib, von dem man ja in der geistigen Schau getrennt ist, schon einen Zusammenhang mit der geistigen Welt haben konnte: Dieser Geisteszusammenhang ist der Zusammenhang mit der Christuswesenheit. Man schaut, dass der heutige Mensch seinen Zusammenhang mit der Geisteswelt verlieren müsste, wenn er ihn nicht suchen wollte auf dem Umweg durch die Christuswesenheit. Gerade als Geistesforscher lernt man erkennen, wie unendlich notwendig es seit dem Mysterium von Golgatha ist - um in sich den Zusammenhang mit dem geistigen Innenleben aufrechtzuerhalten -, diesen Zusammenhang zu suchen in der Beziehung der Menschenseele zu dem Christus-Impuls. So erscheint der Christus-Impuls als dasjenige, was der Menschheit gegeben ist als Geistiges in einer Zeit, in der die alten Erbstücke, die in der Menschheitsentwicklung in der vorchristlichen Zeit vorhanden waren, nun nicht mehr vorhanden sind. Was der Mensch erlebt nach dem dreiRigsten bis fünfunddreißigsten Jahre, erlebte die ganze Menschheit seit dem Beginn unserer Zeitrechnung. Unsere Innenkultur in dem gesamten äußeren Leben ist ja das, was die Seele während des Alltags erlebt. Die Menschheitsentwicklung hat aber keinen Leib wie der einzelne Mensch. Verloren hätte die Menschheitsentwicklung ihren Zusammenhang mit der göttlichen Geistigkeit, der vorher durch die jugendfrischen Kräfte noch vorhanden war, wenn nicht ein außerordentliches Wesen - ein Wesen, das aus dem Kosmos auf die Erde heruntergestiegen ist — sich in die Erdenmenschheitsentwicklung ausgegossen hätte und der Mensch dadurch seinen Zusammenhang mit der Geisteswelt wieder finden kann.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":427,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/69c/1913-11-15/p038"}],"english":["GA 69c/1913-11-15/p036","GA 69c/1913-11-15/p037","GA 69c/1913-11-15/p038"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":762,"en_words":556,"ratio":0.73,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 69c/1913-11-15/p037","GA 69c/1913-11-15/p038"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":0.68,"band":"short","note":"This witness is materially shorter than the original (below 75%). 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