{"corpus":"steiner","locus":"GA 71b/1918-04-24/p013","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"In choosing where we begin with this, we should not take the hardly perceptible impressions in the human self, such as those of the barrel organ, for then we only arrive at what it is that affects the self, and not what lies behind it. To put the question satisfactorily, we have to ignore this continual movement into which all sorts of things are incorporated, such as the sound of the barrel organ, and turn to something that has a different relationship to human life. In our soul life there is a continual movement of mental images which are gained through our normal way of perception, and also feelings and will impulses—all these play a role when we hear something like a barrel organ. But basically, the whole of our ordinary everyday soul life is more or less similar to the case of the barrel organ. It is true that we are fully conscious of at least part of what lives in our ordinary consciousness, but there is also an immeasurable amount, the origin of which we do not know. Science quite rightly looks for causes of what plays into our soul life in this way in the physical body, the part of us that passes away with death. We are completely taken up with this interplay of our mental images. But there is one thing where we have to admit that it has a quite different character from this continual movement of our feelings and sensations. This is the realization,—which brings with it a certain power of judgment,—that we cannot simply allow our mental images to come and go as they please. On the contrary, we have to take ourselves in hand and say: Some ideas and images are right, others are wrong.—We begin to develop logic in our thinking,—logic that is designed to enable us to have the right relationship to reality.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"I. Free Will, Immortality","site_heading":null,"date":"1918-04-24","location":null,"word_count":314,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/71b/1918-04-24/p013","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"count_diverges","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Michael and Elisabeth Tapp and Adam Bittleston","identified_edition":null,"book_title":"Reincarnation and Immortality","publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/ReinImmort/19180424p01.html","evidence":"lecture_page_line"},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/71b/1918-04-24/p013"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/71b/1918-04-24/p013","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. 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Wir leben so mit unserer Seele, dass in dieser Seele aufund absteigen Vorstellungen, die wir durch äußere Wahrnehmungen gewinnen: Gefühle, Willensimpulse; das alles spielt dann hinein, wenn so etwas Drehorgelmäßiges heraufkommt. Aber im Grunde genommen ist ja das ganze Spiel unseres Seelenlebens im Alltag mehr oder weniger ähnlich dieser Erscheinung mit der Drehorgel.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":157,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/71b/1918-04-24/p013"},{"locus":"GA 71b/1918-04-24/p014","passage_number":14,"text":"Gewiss, ein Teil desjenigen, was in unserem gewöhnlichen Bewusstsein ist, dessen sind wir uns klar und hell bewusst; aber unzählig viel anderes spielt fortwährend herein, wir wissen nicht, woher es kommt. Mit Recht sucht die Naturforschung im menschlichen Leibe als solchem, in diesem mit dem Tode vergehenden menschlichen Leibe, die Grundlagen für dasjenige, was da in dieser Form in das Seelenleben des Menschen hereinspielt. Wir sind hingegeben an dieses Spiel der Vorstellungen. Aber eines tritt auf, von dem müssen wir uns sagen: Es ist ganz anderer Art als dieses Spiel der Vorstellungen. Überlassen wir uns nur diesem Spiel der Vorstellungen, gehen wir durchs Leben mit diesem Alltagsbewusstsein — Vorstellungen, Gefühle, Empfindungen, alles Mögliche steigt auf, flutet ab; wir sind ihm hingegeben.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":121,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/71b/1918-04-24/p014"},{"locus":"GA 71b/1918-04-24/p015","passage_number":15,"text":"Aber eines ist dann da, das ist, dass wir uns sagen: Mit einer gewissen Richtekraft tritt herein in unser Bewusstsein das, dass wir nicht einfach die Vorstellungen so kommen und gehen lassen, sondern dass wir uns hergeben müssen dazu, um uns zu sagen: gewisse Vorstellungen sind richtig, andere sind unrichtig; wir fangen an, in unserem Denken Logik zu entwickeln, Logik, die uns auch mit der Wirklichkeit in der richtigen Art zusammenbringen soll. Kann es da das gewöhnliche Spiel der Vorstellungen sein, was in unser Seelenleben hereingreift, wenn wir uns sagen: irgendetwas ist richtig oder ist falsch? Nein, das kann nicht das gewöhnliche Spiel der Vorstellungen sein. Denn da kommen falsche und richtige Vorstellungen herauf, und es kommt gerade darauf an, dass wir uns nach etwas zu richten vermögen, was falsche Vorstellungen, die ebenso aus leiblichen Notwendigkeiten heraufkommen wie richtige Vorstellungen, abweist, was richtige Vorstellungen annimmt. Da ragt in unser Seelenleben etwas herein, was ganz anders geartet ist als alles das, was man sonst in der bloRen naturwissenschaftlichen Selbstbeobachtung finden kann. Daher kommt es, meine sehr verehrten Anwesenden, daher kommt es, dass gerade an diesem Punkte philosophische Weltbetrachtungen immer wiederum eingegriffen haben. Wenn sie gewissermaßen den Menschen haben retten wollen davor, dass er nur das Ergebnis seiner leiblichen Verrichtungen sei, so haben sie darauf hingewiesen, wie da etwas hereinspielt in das Seelenleben, was nicht aus dem Leibe kommen kann. Da kommt einmal das richtige, einmal das falsche; beides kommt in gleicher Art. Aber gerade an diesem Punkte zeigt sich auch immer, wie eine solche Weltbetrachtung nicht zum Ende kommen kann; wie es unmöglich ist, auf diesem Wege irgendetwas zu finden. Denn man gelangt nicht weiter als dazu, solche Sachen zu konstatieren; aber nach den Gründen, nach dem Wesen der Sache frägt man bei solchen bloß philosophischen Weltbetrachtungsmitteln ganz vergeblich. Das ist das eine.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":302,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/71b/1918-04-24/p015"}],"english":["GA 71b/1918-04-24/p013","GA 71b/1918-04-24/p014","GA 71b/1918-04-24/p015"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":580,"en_words":535,"ratio":0.92,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 71b/1918-04-24/p013","GA 71b/1918-04-24/p014","GA 71b/1918-04-24/p015"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":0.97,"band":"comparable","note":null,"word_count":9244,"original_word_count":9537,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"Michael and Elisabeth Tapp and Adam Bittleston","identified_edition":null,"book_title":"Reincarnation and Immortality","publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/ReinImmort/19180424p01.html","evidence":"lecture_page_line"},"entity_parity":{"status":"ok","checked_against":["GA 71b/1918-04-24/p013","GA 71b/1918-04-24/p014","GA 71b/1918-04-24/p015"],"missing_from_translation":[],"present_only_in_translation":[],"bead_confidence":"high","note":"Every load-bearing name in the German counterpart appears in this English passage. 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