{"corpus":"steiner","locus":"GA 71b/1918-04-24/p037","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"Having now penetrated into the spiritual world when it is revealed to us in a way similar to our experience of color and sound in the physical world, something happens which we feel in a remarkable way. By continuing to apply ourselves to inspiration we continue to experience it and what happens then is what can be called a reversal of going to sleep. It is most important to grasp this. We know that by means of imaginative and inspired knowledge we have gone through all the various conditions that we normally only experience when we go to sleep. This making ourselves free of the physical body in imagination and inspiration is the same as when, in going to sleep, the physical body follows only its own laws, which have nothing to do with what happens in the soul. Notice what happens when we go to sleep: our normal perceptions become unclear and sink away, then we become unconscious. This sinking away of our physical perceptions does not happen because the physical body is tired, but because something else takes the place of our perceptions—namely, *imaginations.* It is not that we develop a lower form of soul activity, but a higher. This is even more the case with *inspiration.*","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"I. Free Will, Immortality","site_heading":null,"date":"1918-04-24","location":null,"word_count":209,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/71b/1918-04-24/p037","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"count_diverges","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Michael and Elisabeth Tapp and Adam Bittleston","identified_edition":null,"book_title":"Reincarnation and Immortality","publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/ReinImmort/19180424p01.html","evidence":"lecture_page_line"},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/71b/1918-04-24/p037"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/71b/1918-04-24/p037","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. 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Jetzt hat man nicht mehr bloß das erkraftete, erstarkte Selbst vor sich, jetzt gewinnt man die Möglichkeit, durch Erfahrung zu wissen: Um uns herum ist eine geistige Welt, wie um uns herum für unsere physischen Augen und Ohren eine physische Welt ist.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":149,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/71b/1918-04-24/p034"},{"locus":"GA 71b/1918-04-24/p035","passage_number":35,"text":"Ja, meine sehr verehrten Anwesenden, wer da glaubt, man könne über die geistige Welt nur schwätzen, wer da glaubt, man brauche, um in die geistige Welt hineinzukommen, nicht eine wahre Forschung, der irrt sich gar sehr. Und diejenigen Menschen, die glauben, der Geistesforscher ist ein Phantast, der es leicht hat gegenüber dem, was, wie man sagt, die ernste strenge Forschung im Laboratorium, auf der Sternwarte erkundet, der irrt sich wiederum gar sehr. Mag es noch so schwierig sein, sich die Methoden der äußeren Wissenschaften anzueignen — dasjenige, was mit der Seele durchgemacht werden muss, um die Stufe der Imagination zu überwinden und wirklich in der geschilderten Weise in die geistige Welt hineinzukommen, das überragt an Schwierigkeit alles dasjenige, was irgendeine äußere Wissenschaft an Schwierigkeit bieten kann. Und nur diejenigen reden leichtsinnig über diese Dinge, die sich niemals eine Anschauung verschafft haben davon, wie es eigentlich mit der Geistesforschung zugeht. Dann aber, meine sehr verehrten Anwesenden, wenn man also in die geistige Welt hineingedrungen ist, wenn sie sich einem offenbart, so wie sich durch Farben und Töne die physische Welt den physischen Sinnen offenbart, dann tritt etwas ein, was man in einer merkwürdigen Weise fühlt. Es tritt dadurch ein, dass man immer weiter sich exponiert, sich aussetzt der Inspiration, dass man sie wirklich immer weiter erlebt. Es tritt das ein, was man nennen kann das umgekehrte Einschlafen. Es ist sehr wichtig, dass wir dieses umgekehrte Einschlafen ins Auge fassen. Man weiß: Dadurch, dass man die imaginative Erkenntnis, die inspirierte Erkenntnis durchgemacht hat, dadurch ist man in alle diejenigen Zustände hineingeraten, die man sonst nur durchmacht, wenn man einschläft. Gerade so, wie wenn man einschläft, ist der physische Leib nach seinen eigenen Gesetzen nur verfahren, die nichts zu tun haben mit dem, was in der Seele vorgeht.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":295,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/71b/1918-04-24/p035"},{"locus":"GA 71b/1918-04-24/p036","passage_number":36,"text":"So ist es auch, wenn man sich freigemacht hat von seinem physischen Leibe durch Imagination, durch Inspiration. Beachten Sie überhaupt das Einschlafen: Die gewöhnlichen Wahrnehmungen werden undeutlich, sinken herunter; aber es tritt Bewusstlosigkeit ein. Dieses Heruntersinken der äußeren physischen Wahrnehmungen, das erreichen Sie nicht dadurch, dass der Körper müde ist, sondern dass Sie etwas anderes an die Stelle der Wahrnehmungen setzen, dass Sie die Imaginationen haben, dass Sie nicht eine niedrigere Seelentätigkeit entfalten, sondern eine höhere.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":76,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/71b/1918-04-24/p036"},{"locus":"GA 71b/1918-04-24/p037","passage_number":37,"text":"Noch weiter gesteigert ist dann das bei der Inspiration. Und gelangen Sie noch weiter, dann ist cs so, wie wenn Sie mitten im Schlafe aufwachen würden, Ihren Leib vor sich liegen sehen würden, außer Ihrer Seele. Das ist eine wirkliche Erfahrung. Sie sehen, wenn Sie durch die Inspiration gegangen sind: Sie sind außerhalb des Leibes. Aber Sie sind nicht bewusstlos, sondern Sie sind in der geistigen Welt darinnen. Dasjenige, was sich Ihnen vorher durch Inspiration angekündigt hat, in das tauchen Sie selber, Wesen für Wesen, Vorgang für Vorgang, unter. Intuition habe ich in meinen Schriften diese dritte Stufe der geistigen Erkenntnis genannt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":102,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/71b/1918-04-24/p037"}],"english":["GA 71b/1918-04-24/p036","GA 71b/1918-04-24/p037"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":622,"en_words":508,"ratio":0.82,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 71b/1918-04-24/p035","GA 71b/1918-04-24/p036","GA 71b/1918-04-24/p037"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":0.97,"band":"comparable","note":null,"word_count":9244,"original_word_count":9537,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"scope":"unit","status":"recorded","translator":"Michael and Elisabeth Tapp and Adam Bittleston","identified_edition":null,"book_title":"Reincarnation and Immortality","publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/ReinImmort/19180424p01.html","evidence":"lecture_page_line"},"entity_parity":{"status":"ok","checked_against":["GA 71b/1918-04-24/p034","GA 71b/1918-04-24/p035","GA 71b/1918-04-24/p036","GA 71b/1918-04-24/p037"],"missing_from_translation":[],"present_only_in_translation":[],"bead_confidence":"high","note":"Every load-bearing name in the German counterpart appears in this English passage. 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