{"corpus":"steiner","locus":"GA 71b/1918-04-24/p049","lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"We can then proceed further. The thinking part of us that takes up an independent position in the organism can be perceived, and we can see what it is and how it enters the human being when we say that one thing is right and another wrong, how it emerges out of our organism. And we have learned to recognize what sort of experience we have in imagination, inspiration and intuition. But now, in what way do we experience our thinking? We find that as it exists in everyday life, providing it is a real kind of thinking, it does not simply follow the haphazard way of our mental images, but evolves logically, rightly or wrongly, and that it is an unconscious form of inspiration to the human being. This is the great discovery that we make.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"I. Free Will, Immortality","site_heading":null,"date":"1918-04-24","location":null,"word_count":137,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/71b/1918-04-24/p049","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"count_diverges","two_voice_volume":false,"translation_credit":{"scope":"unit","status":"established","translator":"Michael and Elisabeth Tapp and Adam Bittleston","identified_edition":null,"book_title":"Reincarnation and Immortality","publisher":null,"publisher_inferred":false,"match_score":1.0,"source_url":"https://www.rsarchive.org/Lectures/ReinImmort/19180424p01.html","evidence":"lecture_page_line"},"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/71b/1918-04-24/p049"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/71b/1918-04-24/p049","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. 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Glaubt man, die Entwicklung gehe so gradlinig fort, wie sie mit Bezug auf das rein Tierische unseres mittleren Organismus ist, dann kommt man nie zum Begriff der Selbstständigkeit des denkerischen, vorstellenden Erlebens, sondern wenn man weiß, dass sich die Entwicklung zurückziehen muss, dass alles das, was Wachstum, was Leben hervorruft, sich zurücknehmen muss, dass es Platz machen muss im Haupte für die Seele.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":143,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/71b/1918-04-24/p048"},{"locus":"GA 71b/1918-04-24/p049","passage_number":49,"text":"Erst wenn man dieses weiß, wenn man ordentlich hineinschaut in das, wie das Haupt die Grundlage ist für das Seelenleben, kommt man auf die Selbstständigkeit des Erlebens. Man sieht also auf der einen Seite, wenn man zu Imagination, Inspiration, Intuition durchgedrungen ist, wie das Denkerische, sei es nun richtig oder unrichtig, in das Seelenleben hineingreift. Der Leib muss seine Funktion aufheben, damit es da sei. Dann kann man weiterschreiten. Man kann das, was sich da selbstständig hineinlebt in den Organismus als Denkerisches, das kann man anschauen, was es ist, wie es hineinkommt in den Menschen, wenn er sich sagt: Das ist richtig, das ist unrichtig, was da heraufkommt aus dem Organismus.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":111,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/71b/1918-04-24/p049"},{"locus":"GA 71b/1918-04-24/p050","passage_number":50,"text":"Und hat man erkennen gelernt, wie es sich erlebt, in Imagination, Inspiration, Intuition; siehe da: Was erlebt man gegenüber dem Denken? Dass es sich so auf die Rückentwicklung des Organismus aufbaut. 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