{"corpus":"steiner","locus":"GA 9/c01_part04/p007","lang":"en","edition":"RSP1965","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"text":"In the life-body we still have something external to man. With the first stirrings of sensation the inner self responds to the stimuli of the outer world. You may trace ever so far what one is justified in calling the outer world, but you will not be able to find sensation. Rays of light stream into the eye, penetrating it till they reach the retina. There they call forth chemical processes (in the so-called visual-purple); the effect of these stimuli is passed on through the optic nerve to the brain where further physical processes arise. Could one observe these, one would simply see physical processes, just as elsewhere in the physical world. If I were able to observe the ether-body, I should see how the physical brain-process is at the same time a life-process. But the sensation of blue colour, which the recipient of the rays of light has, I can find nowhere in this manner. It arises *only within the soul* of the recipient. If, therefore, the being of this recipient consisted only of the physical body and the ether-body, sensation could not exist. The activity by which sensation becomes a fact differs essentially from the operations of the formative life-force. It is an activity by which an inner experience is called forth from these operations. Without this activity there would be a mere life-process, such as is to be observed in plants. If one pictures a man receiving impressions from all sides, one must think of him at the same time as the *source* of the above-mentioned soul-activity which flows out from him to all the directions from which he is receiving the impressions. In all directions soul-sensations arise in response to the physical impacts. This fountain of activity shall be called the *sentient soul*. This sentient soul is just as real as the physical body. If a man stands before me, and I disregard his sentient soul by thinking of him as merely a physical body, it is exactly as if I were to call up in my mind, instead of a painting—merely the canvas.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"IV. Body, Soul and Spirit","site_heading":null,"date":null,"location":null,"word_count":348,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/9/c01_part04/p007","alignment_confidence":"low","alignment_reason":"count_diverges","two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["AP1971","RSP1965"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/9/wesen_des_menschen_1-4/p007","locus":"GA 9/wesen_des_menschen_1-4/p007","anchor_mapped":true,"anchor_method":"ordinal","anchor_confidence":"high"},{"lang":"en","edition":"RSP1965","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/9/c01_part04/p007","paragraph_aligned":true}],"german_anchor":{"de_prefix":"wesen_des_menschen_1-4","de_passages":[{"locus":"GA 9/wesen_des_menschen_1-4/p006","url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/9/wesen_des_menschen_1-4/p006"}],"bead_confidence":"high","pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 9/wesen_des_menschen_1-4/p006"],"reader_part":true,"length_check":{"de_words":497,"en_words":348,"ratio":0.7,"partial":false},"correspondence":"established","note":"English passage numbering is edition-relative, so the same number need not name the same paragraph in the German. 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Vermag ich den Lebensleib zu beobachten, so werde ich wahrnehmen, wie der physische Gehirnvorgang zugleich ein Lebensvorgang ist. Aber die Empfindung der blauen Farbe, die der Empfänger der Lichtstrahlen hat, kann ich auf diesem Wege nirgends finden. Sie ersteht erst innerhalb der Seele dieses Empfängers. Wäre also das Wesen dieses Empfängers mit dem physischen Körper und dem Ätherleib erschöpft, so könnte die Empfindung nicht dasein. Ganz wesentlich unterscheidet sich die Tätigkeit, durch welche die Empfindung zur Tatsache wird, von dem Wirken der Lebensbildekraft. Ein inneres Erlebnis wird durch jene Tätigkeit aus diesem Wirken hervorgelockt. Ohne diese Tätigkeit wäre ein bloßer Lebensvorgang da, wie man ihn auch an der Pflanze beobachtet. Man stelle sich den Menschen vor, wie er von allen Seiten Eindrücke empfängt. Man muss sich ihn zugleich nach allen Richtungen hin, woher er diese Eindrücke empfängt, als Quell der bezeichneten Tätigkeit denken. Nach allen Seiten hin antworten die Empfindungen auf die Eindrücke. Dieser Tätigkeitsquell soll Empfindungsseele heißen. Diese Empfindungsseele ist ebenso wirklich wie der physische Körper. Wenn ein Mensch vor mir steht und ich sehe von seiner Empfindungsseele ab, indem ich ihn mir bloß als physischen Leib vorstelle, so ist das gerade so, als wenn ich mir von einem Gemälde bloß die Leinwand vorstelle. Auch in bezug auf die Wahrnehmung der Empfindungsseele muss ähnliches gesagt werden wie vorher im Hinblick auf den Ätherleib. Die leiblichen Organe sind «blind» für sie. Und auch das Organ, von dem das Leben als Leben wahrgenommen werden kann, ist es. Aber so, wie durch dieses Organ der Ätherleib geschaut wird, so kann durch ein noch höheres Organ die innere Welt der Empfindungen zu einer besonderen Art übersinnlicher Wahrnehmungen werden. Der Mensch empfindet dann nicht nur die Eindrücke der physischen und der Lebenswelt, sondern er schaut die Empfindungen. Vor einem Menschen mit einem solchen Organ liegt die Welt der Empfindungen eines andern Wesens wie eine äußere Wirklichkeit da. Man muss unterscheiden zwischen dem Erleben der eigenen Empfindungswelt und dem Anschauen der Empfindungswelt eines andern Wesens. In seine eigene Empfindungswelt hineinschauen kann natürlich jeder Mensch; die Empfindungswelt eines andern Wesens schauen kann nur der Seher mit dem geöffneten «geistigen Auge». Ohne Seher zu sein, kennt der Mensch die Empfindungswelt nur als «innere», nur als die eigenen verborgenen Erlebnisse seiner Seele; mit dem geöffneten «geistigen Auge» leuchtet vor dem äußeren geistigen Anblick auf, was sonst nur «im Innern» des andern Wesens lebt.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"word_count":497,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/9/wesen_des_menschen_1-4/p006"}],"english":["GA 9/c01_part04/p007"],"method":"reader","confidence":"high","correspondence":"established","length_check":{"de_words":497,"en_words":348,"ratio":0.7,"partial":false},"pairing_state":"verified","verified":true,"evidence":["reader"],"reader_german":["GA 9/wesen_des_menschen_1-4/p006"],"reader_part":true},"witness_completeness":{"ratio":null,"band":"no_original","note":null,"word_count":7540,"original_word_count":null,"may_be_abridged":false},"witness_quality":{"translator":{"status":"unknown","warning":"No translator is recorded for this edition. 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