Correspondence with Edith Maryon 1912–1924
GA 263 — 15 June 1920, Stuttgart
Letter to Edith Maryon
Rudolf Steiner an Edith Maryon
Stuttgart, 15. Juni 1920
Meine liebe Edith Maryon!
Gerne hätte ich längst geschrieben; aber es war eben doch bis jetzt außerordentlich viel zu tun; und da ich auch heute abend öffentlichen Vortrag habe, kann ich nur ein paar Zeilen schreiben. Für den empfangenen Brief danke ich herzlichst. Ich denke, die Sache mit Baron Rosenkrantz läßt sich so anordnen, wie er es meint. Auch die Persönlichkeiten, die nicht praktizierende Künstler sind, mögen doch kommen. Ob wir etwas von den Mysterien-Spielen bieten können, wird von der Möglichkeit abhängen; versuchen können wiir es ja.
Über alles andere schreibe ich morgen oder übermorgen. Ich habe außer den andern Vorträgen hier auch noch einen Lichtbilder-Vortrag über den Bau am letzten Sonnabend gehalten.
Für heute noch allerherzlichste Grüße und die Versicherung, daß alle Ängstlichkeit unbegründet ist. Montag werde ich wohl noch nicht zurück sein; aber bald darauf.
Allerherzlichsten Gruß
Stuttgart, Landhausstraße 70
Rudolf Steiner