Correspondence with Edith Maryon 1912–1924
GA 263 — 17 September 1920, Hildesheim
Letter from Edith Maryon
Edith Maryon an Rudolf Steiner
Villa St. George
Arlesheim bei Basel, 17. Sept. 1920
Sehr verehrter lieber Lehrer,
es ist nicht sehr viel hier geschehen. Außer, daß eine Theosophin angekommen ist mit zwei Freundinnen. Ich glaube, sie ist nicht sehr zu empfehlen.
Mrs. Wedgwood hat sich entschuldigt und das Gesagte zurückgenommen; das Unbefriedigende dabei ist aber, daß sie von dem ganzen gar nichts versteht, und nichts davon hören will, aber sagt, es sei alles eine Sache zwischen ihr und Herrn Dr. St. Mir scheint, als ob sie immer noch glaubt, ich hätte sie angeschwärzt!
Ich werde sehr froh sein, wenn die Arbeit hier Ende nächste Woche weiter fortgesetzt wird, die Stimmung hier ist etwas traurig, und ich hatte gestern einen schlechten Traum.
Sonst geht die Arbeit hier vorwärts und ich beschäftige mich mit den Rippen von Lucifer!
Ich hoffe sehr, die Arbeit in Deutschland ist ganz ruhig gelaufen.
Mit herzlichsten Grüßen
Edith Maryon