Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904 bis 1914
GA 264 — Berlin
Ausführungen über Wesen und Wirken der Meister in esoterischen Stunden
Gedächtnisnotizen von Eugenie von Bredow
Zweierlei wollte er uns heute sagen über Mantrams und über die wichtigsten Vorschriften, die der erhabene Meister Morya seinen Schülern gäbe.
Es sind 9 Eigenschaften, die den Meistern eigen sind:
- Wahrheit
- Weisheit
- Unermeßlichkeit
- Güte
- Unendlichkeit
- Schönheit
- Friede
- Segen
- Einheitlichkeit.
Verlangen tut er von uns fünferlei:
- Läuterung des Gemüts
- Reinigung der Liebe
- Leerheit des Gedächtnisses
- Klarheit des Verstandes
- Auslöschen oder Entflammen des Willens.
Das Gemüt muß geläutert werden. Die Liebe muß alles Unkeusche verlieren und göttlich werden. Das Gedächtnis soll, um objektiv zu werden, nichts festhalten, was Vorurteile erwecken könnte. Der Verstand soll klar sein und der Wille soll, wo er selbstisch ist, verlöschen, wo er aber als Werkzeug der Meister dient, entflammt werden.
Mantren erzeugen Schwingungen des Wortes, die mit den Schwingungen des Gedankens in der Akasha-Materie übereinstimmen.
Über den Weihnachtsspruch «Gloria in excelsis Deo et pax hominibus bonae voluntatis»: er wirkt mantrisch im Lateinischen. Dann sagte er noch ein indisches Mantram ähnlichen Inhalts, mit dem er auch schloß.
Die Feste sind von den Meistern festgesetzte Knotenpunkte. Neujahr auch. Daher Erhebung wichtig.