Zur Geschichte und aus den Inhalten der ersten Abteilung der Esoterischen Schule 1904 bis 1914

GA 264 — Munich

An Edouard Schurèe in Barr/Elsaß

München, 20. Dezember 1906

Hochverehrter Freund!

... Daß Ihnen die in Barr aufgeschriebenen Übungen etwas sind, ist mir lieb. Sie sind ja im Einklange mit der rosenkreuzerischen Weisheit. Und wenn ich Sie um etwas bitten darf, dann ist es dieses: nicht die Geduld zu verlieren, wenn der Zeitpunkt einer wahrnehmbaren Wirkung auch etwas auf sich warten läßt. Der Weg ist ein sicherer, aber er braucht viel Geduld. In einer kurzen Zeit, wenn der rechte Augenblick dazu sein wird, schreibe ich gewiß die Fortsetzung davon. - Zunächst erfährt man ja die Wirkung nur durch ganz intime Vorgänge des Seelenlebens. Und es bedarf eigentlich großer und zugleich subtiler innerer Aufmerksamkeit, um zu verspüren, wie sich die Manifestationen aus einer anderen Welt einstellen. Diese sind sozusagen zwischen den sonstigen Ereignissen des inneren Lebens nur zu merken...1



  1. Der volle Inhalt des Briefes ist abgedruckt in «Nachrichten der Rudolf Steiner-Nachlaßverwaltung», Nr. 6. ↩

German original of To Edouard Schurèe in Barr, Alsace · ← Previous · Next →