Esoteric Lessons 1904–1909

GA 266I — 3 March 1905, Berlin

Esoterische Stunde

«Ich will dich zu einer Säule in meinem Tempel machen und du sollst nimmer daraus gehen» (Off. 3,12). Meister gibt für esoterische Stunde jeden Gedankengang an, sonst nur die allgemeine Richtung, Höhere Wesenheiten haben den menschlichen Körper aufgebaut, während der Mensch unbewußt war. Sonst wäre er nicht so harmonisch geworden. Etwas hat der Mensch doch Einfluß ausgeübt, deshalb gibt es Krankheiten. Herz größtes Kunstwerk, was man sich denken kann. Naturgesetze sind die Gedanken höherer Wesenheiten. Der Mensch ist jetzt bewußt und soll bewußt an seinem Astralkörper arbeiten, daß er so harmonisch wie der physische wird. Ein Stück eines Knochens größeres Kunstwerk als der Simplontunnel. Der Knochen besteht aus kleinen Teilchen, die alle in bestimmter Richtung liegen müssen. Alles in der Welt ist nötig. Kein Kohlenstoff da - die Pflanzen haben ihn nötig. Wären keine Pflanzen da - Pflanzen atmen Sauerstoff aus - den hat der Mensch nötig. Kein Kohlenstoff, keine Pflanzen, keine Menschen. So ist es mit jedem Stoff.

Warum Säulen genannt? Die ganze Welt ist ein Tempel. Wir sollen richtige Bestandteile der esoterischen Welt werden. Wir werden dann kontinuierliches Bewußtsein haben. Das sagt die [oben angeführte] Stelle aus der Offenbarung Johannes. Die esoterische Stunde hat Einfluß auf den Astralkörper, wenn wir es auch nicht merken. Der Astralkörper wird geändert. Wir gehen mit einem andern Astralkörper weg, als wir kamen.

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