76. Theosophische Gesellschaft
Durch die oben mitgeteilten Aufzeichnungen aus der glänzenden Rede Mrs. Besants erfährt der Leser die Ziele und Wege der «’Theosophischen Gesellschaft», die, seit 1875 in allen Kulturländern wirkend, sich die Pflege des Geistes- und Seelenlebens zur Aufgabe gesetzt hat. Vor kurzem ist nun auch eine Deutsche Sektion dieser Gesellschaft begründet worden. In deren Vorstand sind gewählt worden: Dr. Rudolf Steiner (zurzeit Schlachtensee-Berlin, Seestraße 40), als Generalsekretär — ferner: Jul.Engel (Charlottenburg), Frl. v. Sivers (Schlachtensee-Berlin), Dr. Hübbe-Schleiden (Hannover), L. Deinhard (München), G. Wagner (Lugano), B. Hubo (Hamburg), Adolf Kolbe (Hamburg), B.Berg (Düsseldorf), Dr. Noll (Cassel), Oppel (Stuttgart), Richard Bresch, der Herausgeber des «Vähan» (Leipzig). — Die Hauptprinzipien der Theosophischen Gesellschaft sind: 1. Den Kern einer brüderlichen Gemeinschaft zu bilden, die sich über die ganze Menschheit, ohne Unterschied der Rasse, der Religion, der Gesellschaftsklasse, der Nationalität und des Geschlechts erstreckt. 2. Das vergleichende Studium der Religionen, Philosophien und Wissenschaften zu fördern. 3. Die von der gewöhnlichen Wissenschaft unberücksichtigten Naturgesetze und die im Menschen schlummernden Kräfte zu erforschen. — Anfragen sind zu richten an Dr. Rudolf Steiner (zurzeit Schlachtensee bei Berlin, Seestraße 40). Daher sind auch die Satzungen zu beziehen.