An die Mitglieder des Vorstandes der deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft

Liebe Freunde!

Aus den Zuschriften, die ich an die einzelnen Mitglieder und an die Vorsitzenden der Zweige gerichtet habe, ist bekannt, dass uns in der nächsten Zeit die Pflicht auferlegt sein wird, den Nachfolger unseres lieben verstorbenen Präsidenten-Gründers zu wählen. Es sind auch die Umstände dieser Wahl im Allgemeinen in diesen Zuschriften besprochen worden. Durch diese Zeilen wende ich mich nun in dieser Angelegenheit an die lieben Freunde des Vorstandes. Ich betone nochmals, dass in formeller Beziehung eine Unklarheit zunächst nicht vorliegt. Diese Unklarheit könnte sich nur später ergeben aus einer Unvollkommenheit der Statuten, von der ich unten sprechen will.

Ich setze zunächst die für die Wahl in Betracht kommenden Stellen der Statuten hierher, und zwar in derjenigen Fassung, in der sie jetzt seit dem April 1905 festgelegt sind.

Sie lauten:

§.9. Der Präsident-Gründer H.S. Olcott hat das Amt eines Präsidenten auf Lebenszeit inne, und er hat das Recht, seinen Nachfolger zu nominieren. Diese Nominierung unterliegt der Bestätigung durch die Gesellschaft. Dabei ist die Stimmabgabe in der für die Präsidentenwahl vorgeschriebenen Art zu vollziehen.

§.10. Sechs Monate bevor die Amtszeit des Präsidenten abgelaufen ist, soll der Generalrat in einer dazu festgesetzten Versammlung seinen Nachfolger nominieren, und die Nomination soll den Generalsekretären und dem Archivar mitgeteilt werden. Jeder Generalsekretär soll die Stimmen sammeln gemäß den Regeln seiner Sektion, und der Archivar soll die Stimmen der übrigen Mitglieder der Gesellschaft abnehmen. Eine Majorität mit zwei Drittel der abgegebenen Stimmen ist für die Wahl notwendig. Nun will ich auch noch die Namen der Mitglieder des Generalrates hierhersetzen:

Ex officio: A. P. Sinnett, Hon. Sir $. Subramaniam Iyer, W. A. English, Alexander Fullerton, Upendra Nath B su, Bertram Keightley, W. G. John, Arvid Knös, C. W. Sanders, W. B. Fricke, Dr. Theodor Pascal, Decio Calvari, Dr. Rudolf Steiner, Jose M. Massö. Außerdem noch folgende Beisitzer: Annie Besant, G. R.S. Mead, Khan Bahadur Kaoroji Khandalwala, Dinshaw Jivaji Edal Behram, Francesca Arundale, Tumachendra Row, Charles Blech.

Nun ist ohne Weiteres klar, dass diese Bestimmungen bedauerliche Unklarheiten enthalten, ja, dass wir, wenn die gegenwärtige Wahl nicht gleich im ersten Wahlgang ein positives Ergebnis erscheinen lässt, wir für diesen Fall überhaupt eine Bestimmung nicht haben, es sei denn, dass man, wie einige zu tun scheinen, es als selbstverständlich annehmen will, dass dann der Generalrat eine zweite Nominierung vornehmen kann. Aber ausgesprochen ist so etwas in den obigen Stellen jedenfalls nicht. Ferner kommt aber in Betracht, dass bei einer wörtlichen Auslegung der Statuten -und wir müssen uns unzweifelhaft an eine solche Auslegung halten - das Mitglied überhaupt nichts anderes tun kann, als entweder diejenige Persönlichkeit wählen, welche der Präsident-Gründer bezeichnet hat, oder auf dem Stimmzettel zum Ausdrucke bringen, dass er diese nicht haben will. Es würde also eigentlich nicht den geringsten Zweck haben, einen anderen Namen auf den Stimmzettel zu schreiben. Ob man das, was da geschehen soll, noch als Wahl bezeichnen kann, das erscheint zum Mindesten fragwürdig. Denn man kann ja nur Ja oder Nein sagen. Nun können wir aber selbstverständlich nichts anderes tun, als uns im gegenwärtigen Fall zunächst an die Statuten halten.

Im Januar hat nun der Präsident-Gründer ein Zirkular an mich gelangen lassen, in dem er mitteilt, dass an seinem Krankenbette die Meister erschienen seien und ihn veranlasst hätten, Mrs. Besant zu seinem Nachfolger zu bestimmen (appoint). Durch diese und ähnliche Zuschriften war nichts weiter gegeben, als dass der Präsident-Gründer Mrs. Besant zu seinem Nachfolger nominiere. Offiziell durfte darauf gar keine Rücksicht genommen werden, dass der Präsident angab, von den Meistern dazu den Rat empfangen zu haben. Denn durch eine solche Rücksicht hätten wir esoterische Fragen, wie die nach den Meistern und nach der Wahrheit ihrer Erscheinung an Olcotts Krankenbette bei Erledigung einer rein administrativen Angelegenheit, wie die Präsidentenwahl eine ist, heraufbeschworen. Und wohin das führt, haben wir ja schmerzlich genug erleben müssen. In anderen Sektionen hat man nämlich nicht das getan, was mir als das einzig Richtige erschien, von den Meistererscheinungen einfach zu schweigen, wie man esoterische Fragen im bloßen Geschäftlichen zu behandeln hat, sondern man hat von ihnen gesprochen. Und das hat denn auch eine Flut von Schriften und Gegenschriften erzeugt, eine bedauerliche Diskussion, innerhalb welcher über Dinge gesprochen wird, die nur in ruhiger esoterischer Arbeit und gewiss nicht bei einer Präsidentenwahl besprochen werden können. Offiziell konnte eben gar nichts in Betracht kommen als die Nominierung von Mrs. Besant durch den Präsidenten-Gründer. Alles andere ging uns amtlich nichts an, denn von wem Olcott sich hat raten lassen bei der Nominierung, ob von einem gewöhnlichen Sterblichen oder von einem Meister, das war seine Sache. Die Mitglieder hatten mit nichts anderem zu rechnen, als dass diese Nominierung vorlag, dann hatten sie sich zu entscheiden, ob sie Mrs. Besant für die geeignete Persönlichkeit halten oder nicht. Damit soll natürlich nicht gesagt werden, dass nicht inoffiziell doch die Erscheinungen der Meister hätten bekannt gegeben werden können, damit der Rat, der für Olcott einer war, auch für diejenigen bei der Wahl hätte einer werden können, welche an die Meister glauben, und die auch glauben können, dass die Erscheinungen in Adyar wirklich die Meister waren. So war also logisch ganz klar, was ich als Generalsekretär zu tun hatte. Erst offiziell verkünden, dass es Olcotts Wunsch ist, Mrs. Besant zu wählen. Dann nach Olcotts Ableben die Wahl vorzunehmen. Und dabei gleichzeitig inoffiziell als Freund die vertrauliche Mitteilung von den Meistererscheinungen an die Mitglieder gelangen zu lassen. Die Wahl etwa gar einzuleiten vor Olcotts Ableben, wäre mir als ganz absurd erschienen. Denn wenn man etwa als Esoteriker hätte von dem baldigen Tode Olcotts reden können: eine administrative Handlung gar darauf zu bauen, wäre mir gar nicht einmal in den Sinn gekommen. Denn theoretisch hätte doch Olcott noch zehn Jahre leben können. Da nun statutenmäßig die Amtsdauer des neuen Präsidenten nur sieben Jahre zu dauern hat, so hätten wir, wenn Olcott noch zehn Jahre gelebt hätte, zwei Präsidenten gehabt, von denen der zweite eigentlich nie hätte sein Amt antreten können. Nun ich muss gestehen, dass es mir ganz unverständlich ist, wie einige Sektionen die Wahl noch bei Olcotts Lebzeiten einleiten können. Nun erhielt ich unmittelbar nach dem Hingange des lieben Präsidenten-Gründers ein vom 28. Februar datiertes offizielles Schreiben des Vize-Präsidenten Mr. Sinnett, welches verfügte, dass die Wahl im Monat Mai stattfinden solle, und dass nur solche Stimmzettel Gültigkeit haben sollen, die nach dem ersten und vor dem letzten Mai an die Generalsekretäre eingeliefert werden. Damit war eine bestimmte unanfechtbare Direktive für mich gegeben. Ich hatte die Wahl im Monat Mai vorzunehmen. Denn Mr. Sinnett führt nach dem Ableben des Präsidenten zu Recht die Geschäfte. Es ist also auch an ihm, die Wahl zu leiten.

Im Sinne dieser Zuschrift Mr. Sinnetts wird nun auch in der deutschen Sektion verfahren werden.

Es wird ein jedes Mitglied seinen Stimmzettel zur entsprechenden Zeit mit den nötigen Informationen erhalten.

Wäre nun nichts anderes geschehen, ich brauchte dieses Schreiben nicht an die lieben theosophischen Freunde zu richten. Denn es ist ja eigentlich alles klar.

Nun haben aber durch die erwähnten ungewöhnlichen Mitteilungen umfangreiche Diskussionen stattgefunden. Man hat sich außerhalb der deutschen Sektion gegen die Echtheit der Meistererscheinungen ausgesprochen. Selbst älteste Mitglieder der Theosophischen Gesellschaft haben das getan. Man hat sich zum Teile recht heftig gegen Mrs. Besant gewendet. Man hat gesagt, Mrs. Besant hätte schon zu viele Ämter. Sie könne nicht auch noch andere haben usw. Endlich sind heftige Angriffe auf Mrs. Besant wegen eines Artikels erschienen, den sie im [März]heft der «Theosophical Review» geschrieben hat. Es ist natürlich hier nicht möglich, den Inhalt dieses Artikels ausführlich wiederzugeben, und eine kurze Inhaltsangabe könnte nur zu leicht der Vorwurf der subjektiven Auffassung treffen. Ich möchte deshalb hier nicht in meiner Eigenschaft als Generalsekretär, sondern als Freund der Mitglieder dasjenige wiedergeben, was ich im 33. Heft der Zeitschrift «Luzifer - Gnosis» darüber gesagt habe:

«Dieser Artikel könnte so aufgefasst werden, dass er nichts anderes als das Folgende enthielte. Die Theosophische Gesellschaft erheischt von ihren Mitgliedern die Anerkennung eines allgemeinen Bruderbundes der Menschheit. Wer anerkennt, dass die Gesellschaft solche Arbeit zu leisten hat, die zur Herbeiführung eines solchen Bruderbundes geeignet ist, der kann Mitglied der Gesellschaft sein. Und man sollte nicht sagen, ein Mitglied könne ausgeschlossen werden wegen solcher Handlungen, die da und dort Anstoß erregen, vorausgesetzt, dass es die obige Regel der Gesellschaft anerkennt. Denn die Theosophische Gesellschaft habe keinen Moralkodex, und man finde bei den größten Geistern der Menschheit Handlungen, an denen der oder jener nach den Verhältnissen seiner Zeit und seines Landes Anstoß nehmen könnte. Ich muss gestehen, dass ich diesen Aufsatz als einen richtigen, sogar selbstverständlichen Ausfluss einer Okkultistengesinnung angesehen habe, und dass ich vorausgesetzt habe, dass so auch andere Theosophen denken, bis mir die Aprilnummer der

Aus all dem und noch aus manchem andern hat sich gezeigt, dass innerhalb der Gesellschaft seit lange eine Gegnerschaft gegen Mrs. Besant vorhanden war. Diese Tatsache ist denen, welche Gelegenheit hatten, gewisse Vorgänge zu beobachten, aber seit lange bekannt gewesen. Sie ist jetzt, wo durch Olcotts unerwartete Nominierung Mrs. Besant zum Präsidentenposten aufsteigen sollte, nur an die Oberfläche getreten. Merkwürdig für viele wird es allerdings auch sein, dass selbst alte Freunde von Mrs. Besant jetzt von ihr abgefallen sind beziehungsweise Partei gegen sie ergreifen.

Nun möchte ich so weit als nur irgend möglich gerade in diesem Falle davon entfernt sein, jemanden im Allergeringsten zu beeinflussen. Ich muss mich aber doch für verpflichtet halten, einiges zu sagen, was gerade dazu nützlich sein kann, sich ein eigenes Urteil zu bilden.

Dass sie auf den Rat der Meister oder gar auf deren Befehl handelt, ist Mrs. Besant entgegengeworfen worden. Gewiss ist das eine verwirrende Tatsache. Es ist von Einzelnen mit aller Kraft darauf hingewiesen worden, dass das Vorhandensein der Meister kein Dogma für die Gesellschaft ist, dass man doch ein ganz gutes Mitglied der Gesellschaft sein könne, ohne an die Meister zu glauben. Weiter wurde gesagt, dass man im Allgemeinen überzeugt sein könne, es gebe Meister, dass man aber die Offenbarungen an Olcotts Krankenbette deshalb doch für Täuschungen oder dergleichen halten könne. Man hat weiterhin betont, dass es zu einer psychischen Tyrannei führen müsse, wenn bei einer Angelegenheit, die wie eine Wahl ganz dem freien Ermessen eines jeden Mitgliedes anheimgestellt werden muss, etwas wie die mit Meisterautorität versehenen Befehle ausgegeben werde.

Das sind Dinge, welche die Gegner vorgebracht haben. Nun soll hierhergesetzt werden, was sie selbst über diesen Hauptpunkt sagt. Ihre eigenen Worte in einem Schriftstück, datiert Benares 24. März, sind: «In Beziehung auf die Behauptung, die von dem Colonel Olcott in seinem informierenden Brief gemacht worden sind» - gemeint ist der oben erwähnte Brief vom Januar über die Meistererscheinungen — «dass sein Meister ihn bestimmt habe, mich zu seinem Nachfolger zu machen, erkläre ich mit aller Bestimmtheit - angesichts empfangener Briefe von einigen lieben Freunden, welche allein aus diesem Grunde ihre Stimme gegen mich abgeben wollen -, dass der Colonel wahr und bei gesundem Bewusstsein diese Mitteilungen gemacht hat, und dass ich selbst im Besonderen für mich so gut wie in seiner Gegenwart den Befehl empfangen habe, das zu übernehmen. Ich würde lieber auf meines Meisters Wort hin verworfen sein, als Erfolg haben durch Verleugnung dessen, was nach meiner Meinung zu höheren Ehren führt als irgendeine Wahl durch den Beifall der Menge. Während viele Mitglieder an die Meister nicht glauben, und andere diese besondere Offenbarung leugnen, zieht die Theosophische Gesellschaft ihr Wesen, ihr Leben, ihre Kraft aus den Meistern, und wie H.P.B. und Colonel Olcott bin auch ich ihr Diener und nur als ihr Diener verrichte ich meine Arbeit in der Gesellschaft. Ich fordere von keinem zu glauben, aber ich muss meinen eigenen Glauben behaupten. Man sondere die Gesellschaft von den Meistern ab, und sie ist tot. Diejenigen, welche nicht wünschen, dass der zweite Präsident diesen Glauben habe, sollen gegen mich stimmen.»

In diesen Sätzen ist ein Zweifaches klar ausgedrückt. Erstens, dass Mrs. Besant alles, was sie tut, im Sinne der Meister tun will, und dass sie an die Gesellschaft nur insofern glaubt, als in dieser das Werk der Meister zum Ausdrucke kommt. Zweitens aber auch, dass sie die jetzt vorliegenden Offenbarungen der Meister für absolut maßgebend hält.

Man kann nun mit dem ersten Punkt ganz einverstanden sein, nicht aber mit dem zweiten.

Ich kann hier nur die Versicherung abgeben, dass es mir selbst gegenwärtig noch nicht gestattet ist zu sagen, was mir über die Erscheinungen in Adyar bekannt ist. Es wird aber gewiss die Zeit kommen, in der ich offen zu theosophischen Freunden werde über die Sache sprechen können. Die Wahl wird also nicht von diesem meinem Wissen abhängen können.

Nun muss ich sogleich offen sagen, dass ich gerade durch Dinge, die zu meinem Schmerze mit der okkulten Stellung von Frau Besant und mit manchem anderen bei ihr zusammenhängen, manche Schwierigkeit voraussehe, die gerade unserer Arbeit in der deutschen Sektion durch sie kommen könnte. Ich verschweige also nicht, dass auch ich gewaltige Bedenken habe. Und wenige ahnen, wie schwer es mir wird, solches hier auszusprechen.

Ich möchte nur etwas sagen, was auch manchem nützlich sein könnte. Man kann ein Diener der Meister sein wollen, man kann festhalten, dass die Gesellschaft nur dann einen Sinn habe, wenn sie das Werk der Meister tut, und man braucht doch nicht die Offenbarungen, die jetzt von Adyar aus verkündet werden, zu seiner Richtschnur zu nehmen. Es ist nämlich nicht richtig, was viele zu glauben scheinen, dass diese Offenbarungen entweder von den Meistern herrühren, nach denen man sich zu richten hat, oder dass sie Trugbilder seien. Es gibt nämlich, wie jeder wirkliche Okkultist eigentlich wissen sollte, noch einen dritten Fall. Da ich aber, wie gesagt, über die Offenbarungen selbst nicht sprechen kann, so muss es schon vorläufig bei diesen Andeutungen bleiben. Jedenfalls aber liegt die Sache so, dass man etwa mit der besonderen spirituellen Richtung von Mrs. Besant nicht einverstanden zu sein brauchte und doch zugeben könnte, dass unter den gegenwärtigen Verhältnissen sie derjenige Kandidat für die Präsidentschaft ist, der einzig und allein in Betracht kommen kann. Denn man muss bedenken, dass sich die Gegnerschaft gegen Mrs. Besant nicht auf deren Persönlichkeit bezieht, sondern dass diejenigen, die sich jetzt gegen sie wenden, sich gegen das spirituelle Leben überhaupt wenden. Diese werden das ja gewiss nicht so ohne Weiteres zugeben, aber es ist doch so. Es gibt eben eine Strömung in der Gesellschaft, welche, wenn sie durchdringen würde, das spirituelle Leben allmählich zum Erlöschen bringen würde. Durch sie würde die Gesellschaft vielleicht ein Verein für Religionsvergleichung, für philosophische Betrachtungen, für ethische Kultur oder dergleichen werden, nicht aber bleiben ein spiritueller Bruderbund. Man kann also auch die Stellung einnehmen, dass man sagt, man kann nicht mit der spirituellen Richtung von Mrs. Besant mitgehen, man will aber, dass die Spiritualität überhaupt der Gesellschaft erhalten bleibe, und deshalb müsse man unter den gegenwärtigen Umständen Mrs. Besant wählen, wenn es vielleicht auch später zu Konflikten über ihre spirituelle Richtung führen könnte. Diese Tatsache müssen wir eben, als durch die Verhältnisse der Gesellschaft bedingt, hinnehmen.

Ich werde nun in der nächsten Zeit jedem Mitgliede seinen Wahlzettel mit Information zukommen lassen, und also die Wahl in der entsprechenden Art einleiten.

Wollen Sie mir auf diese meine Ausführungen nun etwas schreiben, so wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn dies recht bald geschehen könnte, damit es noch vor der Wahl in meine Hände gelangte.

Mit herzlichem theosophischen Gruß
in Treuen Ihr
Dr. Rudolf Steiner
Generalsekretär der deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft.
Berlin, den 28. April 1907.

German original of To the Members of the Executive Board of the German Section of the Theosophical Society · ← Previous · Next →