Zehnter Vortrag

GA 102/1908-05-16/p011 ·1908-05-16 · original (original)
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Diese Wesenheiten können ebenso in bezug auf ihre Gliedrigkeit mit den Mitteln des Okkultismus untersucht werden wie der Mensch. Wenn wir den Menschen daraufhin untersuchen, zeigt er uns als sein unterstes Glied den physischen Leib, dann den Ätherleib, astralischen Leib und das Ich. Und das, was sich aus den unteren Gliedern durch die Arbeit des Ich nach und nach entwickelt, nennen wir Geistselbst oder Manas, Lebensgeist oder die Buddhi, und den Geistesmenschen oder Atma. Das Wesentliche, das für die heutige Menschheitsstufe in Betracht kommt, sind die vier Glieder: physischer Leib, Ätherleib, astralischer Leib und Ich, so daß wir sagen, das Ich ist das höchste der Glieder, der physische Leib ist das niederste. Nun tun wir sehr unrecht, wenn wir ganz abstrakt daran festhalten wollten, daß dieser physische Menschenleib nichts zu tun habe mit dem menschlichen Ich. In dem physischen Menschenleib haben wir das Werkzeug für das menschliche Ich. Wir haben gesehen, daß dieser menschliche Leib ein sehr kompliziertes Gebilde ist. Sodann haben wir gesagt, daß. das Ich sein physisches Werkzeug im Blutsystem hat, der astralische Leib im Nervensystem, der Ätherleib im Drüsensystem, und der physische Leib seloer in den physischen, rein mechanisch wirkenden Organen, so daß wir uns denken müssen, daß alles, was von dem inneren menschlichen Erleben im astralischen Leibe vorgeht, seinen materiellen Ausdruck im Nervensystem, alles, was im Ätherleibe vor sich geht, seinen materiellen Ausdruck im Drüsensystem findet und so weiter. So bildet uns gleichsam der physische Menschenleib ein Abbild der viergliedrigen Wesenheit des Menschen.

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Cite: GA 102/1908-05-16/p011 · edition original