Vierter Vortrag

GA 103/1908-05-22/p023 ·1908-05-22 · original (original)
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> «Im Urbeginne war das Wort, und das Wort war bei Gott, und ein Gott war das Wort. > Dieses war im Urbeginne bei Gott. > Alles ist durch dasselbe geworden, und außer durch dieses ist nichts von dem Entstandenen geworden. In diesem war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. > Und das Licht schien in die Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht begriffen. > Es ward ein Mensch; gesandt war er von Gott, mit seinem Namen Johannes. > Dieser kam zum Zeugnis, auf daß er Zeugnis ablege von dem Lichte, und daß durch ihn alle glauben sollten. > Er war nicht das Licht, sondern ein Zeuge des Lichtes. > Denn das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, sollte in die Welt kommen. > Es war in der Welt, und die Welt ist durch es geworden, aber die Welt hat es nicht erkannt. > In die einzelnen Menschen kam es (bis zu den Ich-Menschen kam es); aber die einzelnen Menschen (die Ich-Menschen) nahmen es nicht auf. > Die es aber aufnahmen, die konnten sich durch es als Gottes Kinder offenbaren. > Die seinem Namen vertrauten, sind nicht aus Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, und nicht aus menschlichem Willen, sondern aus Gott geworden. > Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Lehre gehöret, die Lehre von dem einzigen Sohn des Vaters, erfüllt von Hingabe und Wahrheit. > Johannes leget Zeugnis für ihn ab und verkündet deutlich: Dieser war es, von dem ich sagte: Nach mir wird derjenige kommen, der vor mir gewesen ist. Denn er ist mein Vorgänger. > Denn aus dessen Fülle haben wir alle genommen Gnade über Gnade. > Denn das Gesetz ist durch Moses gegeben, die Gnade und die Wahrheit aber ist durch Jesus Christus entstanden. > Gott hat niemand bisher mit Augen geschaut. Der eingeborene Sohn, welcher im Innern des Weltenvaters war, er ist der Führer in diesem Schauen geworden.» (1, 1-18) >

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