Sechster Vortrag

GA 104a/1909-05-15/p006 ·1909-05-15 · original (original)
Record: listeners' notes. Written from listeners' notes, summaries, or memory rather than a shorthand transcript. The wording is the note-taker's as much as Steiner's: weigh a single striking phrase here far more cautiously than the same phrase in a stenographic volume, and do not rest an argument on one word. Evidence: «Teilnehmeraufzeichnungen von vier Vorträgen» (Participants' records of four lectures). Rudolf Steiner Verlag Gesamtverzeichnis 2022, volume subtitle. The translation is the maintainer's, not a published one.

Nun kommt die dritte Zeit, die lemurische Zeit, da der Mond heraustritt aus der Erde und die Wesenheiten des Mondes von außen auf sie einwirken. Es wäre gar nicht möglich, eine Pflanzendecke der Erde zu denken, ohne daß die Sonnen- und Mondkräfte wechselseitig von außen wirkten. Wäre der Mond im Leibe der Erde darinnen geblieben, dann wäre die Erde so starr geworden, daß der Mensch verhärtet wäre. Nur dadurch, daß der Mond sich losgetrennt hatte, wurde die Erde mitten hineingestellt zwischen Sonne und Mond; sonst würde die Erde unter dem bloßen Einfluß der Sonnenkräfte ein zu schnelles Tempo in der Entwickelung eingeschlagen haben. So verdanken wir unserer Stellung zwischen Sonne und Mond das richtige Tempo. Wir haben also nun ein drittes Stadium, wo der Mond schon draußen ist.

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Cite: GA 104a/1909-05-15/p006 · edition original