Sechster Vortrag
Nun kommt die dritte Zeit, die lemurische Zeit, da der Mond heraustritt aus der Erde und die Wesenheiten des Mondes von außen auf sie einwirken. Es wäre gar nicht möglich, eine Pflanzendecke der Erde zu denken, ohne daß die Sonnen- und Mondkräfte wechselseitig von außen wirkten. Wäre der Mond im Leibe der Erde darinnen geblieben, dann wäre die Erde so starr geworden, daß der Mensch verhärtet wäre. Nur dadurch, daß der Mond sich losgetrennt hatte, wurde die Erde mitten hineingestellt zwischen Sonne und Mond; sonst würde die Erde unter dem bloßen Einfluß der Sonnenkräfte ein zu schnelles Tempo in der Entwickelung eingeschlagen haben. So verdanken wir unserer Stellung zwischen Sonne und Mond das richtige Tempo. Wir haben also nun ein drittes Stadium, wo der Mond schon draußen ist.
Cite:
GA 104a/1909-05-15/p006 · edition original