Siebenter Vortrag

GA 114/1909-09-21/p018 ·1909-09-21 · original (original)
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Immer mehr und mehr sollte sich menschlichem Erkennen, menschlichem Wahrnehmen dieser Christus nähern. Das heißt, er sollte eine Zeitlang selber auf der Erde wandeln, Mensch unter Menschen sein, menschlicher Mitbewohner auf unserer Erde werden, wie er vorher aus dem Kosmos herunter für die Eingeweihten sich kundgetan hat. Dazu mußte erst der richtige Zeitpunkt kommen. Daß er vorhanden ist, der Christus, das hat man dort, wo man die Weisheit der Welt durchdrungen hat, immer gewußt. Und weil er sich in der verschiedensten Weise geoffenbart hat, so hat man ihn auch mit den verschiedensten Namen benannt. Zarathustra hat ihn Ahura Mazdao genannt, weil er sich ihm in dem Sonnenlichtkleide offenbarte. Jene großen Lehrer der Menschheit, die in der ersten Epoche nach der atlantischen Katastrophe im alten Indien aufgetreten sind, die heiligen Rishis, sie haben, da sie Eingeweihte waren, durchaus von diesem Wesen gewußt; nur wußten sie, daß es mit Erdenweisheit in dieser Epoche noch nicht zu erreichen ist, daß es sich mit Erdenweisheit erst in einer späteren Epoche wird erreichen lassen. Daher war die Formel für jene Zeit die, daß dieses Wesen lebe jenseits der Region der sieben Rishis. Vishva Karman nannte man es. So also lehrten auch sie von jenem Wesen, das sie Vishva Karman nannten, das der Zarathustra Ahura Mazdao nannte. Das sind verschiedene Namen für diese Wesenheit, die sich langsam aus Geisteshöhen, aus kosmischen Örtlichkeiten der Erde näherte.

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Cite: GA 114/1909-09-21/p018 · edition original