Die Kosmische Seite Des Lebens Zwischen Tod Und Neuer Geburt. Der Weg Durch Die Sternensphären

GA 140/1913-02-17/p022 ·1913-02-17 · original (original)
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Nachdem er durch den letzten Tod ging, verbreitete er sich in Weltenfernen hinaus, wurde gleichsam eine Riesenkugel. Geistig war er mit den geistigen Wesenheiten und Tatsachen zusammen; dann komprimiert er sich wiederum, wird immer kleiner und kleiner, bis der Zeitpunkt gekommen ist, wo er sich durch die ihm innewohnenden Kräfte mit der physischen Materie verbindet. Was mit der menschlichen Keimzelle zusammen einen menschlichen Leib gestaltet, das ist aus dem Kosmos hereingeholt. Aus dieser menschlichen Keimzelle, auch wenn sie befruchtet ist, könnte, was okkult untersucht werden kann, nichts entstehen, das lebensfähig ist auf Erden, wenn sich nicht mit ihr diese zusammengepreßte GeistKugel verbinden könnte. Und was würde nur aus der Menschenkeimzelle entstehen? Aus dieser könnte nur die Anlage für die Sinne und das Nervensystem entstehen, aber nichts, was lebensfähig ist. Die Sinne, das Nervensystem, zu ihnen kann die Erde die Kräfte hergeben. Dasjenige, was um sie herum gegliedert wird, das muß hereingeholt werden aus dem Kosmos. Und erst wenn einmal eine neue Wissenschaft begreifen wird die Vorgänge in der menschlichen Keimzelle nach Anleitung dieser okkulten Erkenntnis, wird dasjenige begreiflich sein, was jetzt einem klar denkenden Menschen in keiner naturwissenschaftlichen Darstellung verständlich sein kann. Ob Sie die geistvollen Auseinandersetzungen darüber bei Haeckel lesen oder andere, Sie werden überall finden, daß die Dinge nicht aus sich selbst heraus verständlich sind. Was man eben nicht weiß, das ist, daß sich ein Drittes mit dem verbindet, was von Vater und Mutter kommt. Das dritte kommt herein aus dem Kosmos.

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Cite: GA 140/1913-02-17/p022 · edition original