The Presence of the Dead on the Spiritual Path

GA 154/1914-04-17/p011 ·1914-04-17 · original (original)

Der Ätherleib ist der Träger der Gedanken, die auch Spiegelungen sind. Die Menschen würden leicht darauf kommen können, daß Gedanken Spiegelungen eines Übersinnlichen sind. Unter einem Mikroskop werden niemals Gedanken sich präparieren lassen. Gedanken leben in Wahrheit im Ätherleib. Es prägt sie das Denken aus, und das wird im physischen Leib gespiegelt. Daraus kann man ersehen, daß Erkenntnis, Wissen abhängt vom physischen Leib und Ätherleib. Zum physischen und Ätherleib sprechen nur die Eindrücke vom physischen Plan. Andere Vorstellungen aber müssen in der Menschenseele Platz greifen. Sie müssen auch den astralischen Leib ergreifen, das ganze Fühlen und Wollen und das Denken, das nicht nur auf dem physischen Plan sich erschöpft. Der Mensch bleibt sonst innerlich tot. Alle Vorstellungen, die etwas abbilden, haben nur Bedeutung für den physischen Plan. Schon die Frage: Ist eine Vorstellung berechtigt, die nicht etwas abbildet? — besagt das. Allein die Vorstellungen, die frei im Geiste leben, die frei leben im astralischen Leib und im Ich, mit denen erkennt man nicht nur, sondern man lebt mit ihnen. Das sind Vorstellungen, die nicht nur etwas abbilden, sondern die innerlich regsam, lebendig sind, die etwas aus sich und aus uns machen.

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