Neujahrsbetrachtungen I

GA 165/1915-12-31/p005 ·1915-12-31 · original (original)
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Wir wissen, daß hineinverwoben ist in all dasjenige Geschehen, das sich vor unseren Sinnen abspielt, geistiges Geschehen. Wir wissen, daß wir, wenn wir durch den Wald gehen, nicht nur die Waldesbäume mit ihren grünen Nadeln oder mit ihren Blättern um uns herum haben, sondern daß in den geheimnisvollen Untergründen des Daseins Geist- und Seelenwesenheit waltet und wirkt. Wir haben uns schon hineingefunden, dasjenige, was von den ganz gescheiten Menschen in unserer Zeit als ein kindlicher Aberglaube angesehen wird, gerade als auf das Wahrhaft-Wirkliche deutend zu empfinden.

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