Die Verbindung zwischen Lebenden und Toten

GA 168/1916-11-09/p014 ·1916-11-09 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Ein weiteres Reich, das fortwährend in unserer Umgebung ist und dem wir ebenso angehören wie der elementarischen Welt, können wir die seelische Welt nennen. Auf den Namen kommt es ja nicht an. Mit der elementarischen Welt stehen wir wachend auch immer in Verbindung. Schlafend steht unser im Bette liegender Leib und unser Ätherleib mit dieser elementarischen Welt in Verbindung, mittelbar, wenn wir im Ich und astralischen Leib außer dem physischen und Ätherleib sind. Aber mit jener höheren Welt, die ich jetzt meine, stehen wir in unmittelbarster Verbindung, nur kann es eben auch für das gewöhnliche Leben nicht zum Bewußtsein kommen. Die Verbindung besteht im Schlafe, wenn wir unseren astralischen Leib frei um uns haben, aber auch im Wachen, wenn auch da die Verbindung durch die Kräfte, die der physische Leib an sich gezogen hat, vermittelt ist, also keine unmittelbare ist. Wiederum finden wir in dieser Welt- nennen wir sie die seelische, die mittelalterlichen Philosophen haben sie die himmlische genannt - Wesenheiten, welche ebenso wirklich, ja wirklicher sind, als wir während unseres Lebens zwischen Geburt und Tod, welche es aber nicht bis zu einer Verkörperung in einem physischen Leibe, auch nicht bis zu einer Verkörperung in einem ätherischen Leibe zu bringen brauchen, sondern welche leben als in ihrer niedrigsten Leiblichkeit in dem, was wir gewohnt sind, astralischen Leib zu nennen. Wir stehen mit einer großen Anzahl von solchen rein astralischen Wesenheiten fortwährend während unseres Lebens und nach unserem Tode in engster Verbindung. Wiederum unterscheiden sich die Menschen dadurch voneinander, daß die verschiedenen Menschen zu verschiedenen astralischen Wesenheiten in Beziehung stehen. Dabei kann es so sein, daß zwei Menschen Beziehungen haben zu gemeinsamen Astralwesen — jeder von ihnen dann wiederum zu anderen -, aber sie haben beide zu einem oder mehreren Astralwesen gemeinsame Beziehungen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/168/1916-11-09/p014.json
Cite: GA 168/1916-11-09/p014 · edition original