Dreizehnter Vortrag

GA 170/1916-08-28/p023 ·1916-08-28 · original (original)
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Also bei Ahriman handelt es sich bei allen seinen Aussagen um Wirkungen. Und er formt seine Aussagen so, daß er mithelfen kann, wenn es sich um die Mitteilung solcher Dinge handelt. Nun denken Sie sich, daß es für Ahriman günstig wäre, auf der Erde eine Anzahl von Menschen zu erzeugen, die an etwas Bestimmtes glauben, an das glauben, wovon ich gerade vorhin gesprochen habe. Wenn nun jemand so weit in die Geheimnisse des schlechten Okkultismus eingeweiht ist und durch seine Art von Einweihung keine Neigung hat, an Stelle dieses Okkultismus den richtigen zu stellen, dann kann er eben erlauben Sie diese paradoxe Wendung -: sich mit Ahriman so verbinden, daß er jemandem eine Wahrheit beibringen kann, die ahrimanisch ist, die also im menschlichen Sinne keine Wahrheit ist - die wirken soll! Und das liegt immer zugrunde dem, was ich eben beschrieben habe, wo in einer ganz kurzen Stunde jemand, der ganz rebellisch war, durch ahrimanische Künste suggeriert wird. Im Bunde mit Ahriman kann man schon auch das einem anderen Menschen beibringen, daß er glaubt, daß in dieser oder jener menschlichen Persönlichkeit diese oder jene überragende Individualität inkarniert sei. Man muß nur die Künste kennen, Wahrheiten so hineinzuwerfen in irgendein Lebensgebiet - in diesem Falle in die Menschheit -, daß man nur ihre Wirkung berechnet, nicht ihre Übereinstimmung mit der Objektivität.

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Cite: GA 170/1916-08-28/p023 · edition original