Vierzehnter Vortrag

GA 208/1921-10-23/p007 ·1921-10-23 · original (original)
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Es war im wesentlichen die ältere, noch bis in das 9. vorchristliche Jahrhundert herein dauernde Erkenntnis eine solche, die aus dem inneren physischen Wesen des Menschen, physisch-ätherischen Wesen des Menschen — man sah natürlich das Innere anders, als es ein heutiger Anatom oder Physiologe sieht — sich den Weltinhalt deutete. Jedes einzelne innere Organ wurde auf etwas in der Außenwelt bezogen, aber es war dieses innere Organ von innen aus erlebt. Man erlebte also den Gehirnbau in mächtigen Bildern, und die Bilder bezog man wieder auf die ganze Himmelssphäre, so daß man in der Tat durch diese alte Erkenntnis aus dem in der atavistischen Imagination angedeuteten Gehirnbau sich eine Vorstellung machte von der ganzen Himmelssphäre. Und was in der alten Weisheit enthalten ist über die Welt, ist im wesentlichen aus solcher Deutung des inneren Menschen entstanden.

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