Vierzehnter Vortrag
In der griechischen Kunst ist dieses Element noch durchaus lebendig. Dann wird es mehr oder weniger starr, und es ist interessant zu verfolgen, wie es sich fortsetzt in die Theologie hinein, die eine Lehre von übersinnlichen Welten ist, aber die übersinnlichen Welten selber doch nicht hat, die übersinnlichen Welten nur der Tradition nach hat. Und so entsteht diejenige Geistesströmung, die im wesentlichen eine Art luziferische ist und die die alte Anschauung des Übersinnlichen ins Theologische herüberführt.
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GA 208/1921-10-23/p017 · edition original