II. Der Zusammenhang des Menschen mit den göttlich-geistigen Wesenheiten

GA 216/1922-09-17/p004 ·1922-09-17 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Wenn wir die menschliche Hauptesbildung betrachten, die Kopfbildung, so müssen wir uns klar darüber sein, daß diese Kopfbildung nicht etwa nur den äußerlich angeschauten, nach unten durch den Hals begrenzten Kopf betrifft, sondern auch die Vorgänge, die innerlichen Organprozesse, die sich im menschlichen Kopf abspielen. Die sind zwar hauptsächlich als Kopfprozesse im Kopfe vorhanden, aber sie setzen sich in den ganzen Organismus hinein fort; so daß im wesentlichen die Kopforganisation sich im ganzen Menschen findet, aber nach außen hin sich vorwiegend im Kopf, im Haupte offenbart. Ebenso ist es mit der Brustorganisation, die im wesentlichen die Atmung, die Blutzirkulation umfaßt. Auch diese erstreckt sich sowohl in die Kopforganisation als in die Stoffwechsel- und Gliedmaßenorganisation hinein. Wir können vom Menschen zwar so sprechen, daß wir in der Betrachtung seine einzelnen Organisationsglieder auseinanderhalten, daß wir uns aber klar darüber sein müssen, wie sie im ganzen Menschen ineinanderspielen.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/216/1922-09-17/p004.json
Cite: GA 216/1922-09-17/p004 · edition original