II. Der Zusammenhang des Menschen mit den göttlich-geistigen Wesenheiten

GA 216/1922-09-17/p009 ·1922-09-17 · original (original)
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Ich möchte Ihnen das skizzenhaft darstellen. Wenn wir das menschliche Haupt eines normal funktionierenden Menschen betrachten, so zeigt sich der geistigen Anschauung das Folgende: Während wir wachen, während durch das Wachen fortwährend die Eindrücke der Außenwelt an das menschliche Haupt herantreten, spielt sich für das Bewußtsein alles das ab, was in der Sinnesanschauung lebt. Ich möchte das, was in der Sinnesanschauung lebt, hier dadurch charakterisieren, daß ich zunächst das Auge zeichne (siehe Zeichnung), die Nase, wo sich die Geruchsempfindungen, Gaumen, Mund, wo sich die Geschmackserlebnisse abspielen. Dieser rot angestrichene Teil soll also schematisch alles das darstellen, was der Mensch eigentlich im gewöhnlichen Bewußtsein erlebt. Aber in der Tatsachenwelt, die im Menschen vorgeht, spielt sich nicht nur das ab. Sie wissen ja, daß das Gehirn in der mannigfaltigsten Weise gegliedert ist. Ich will das nur schematisch andeuten (blau-grün). Was hier im Gehirn so kombiniert, gegliedert ist, das ist eben ein Abbild des ganzen Universums, das ist das ganze Universum ins Kleine zusammengezogen und mit Stoffen der Erde ausgekleidet. Dadurch, daß dieses Gehirn in seinem Ich-Teil, seinem astralischen und ätherischen Teil dann mit physischem Erdenstoff ausgekleidet ist, hat die Erde mit ihren Kräften, mit ihren Bestandteilen eben Einfluß auf diesen Teil des Menschen.

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