II. Der Zusammenhang des Menschen mit den göttlich-geistigen Wesenheiten
Nun, was da hinter dem menschlichen Bewußtsein gewoben wird, sind, wie ich schon sagte, vorzugsweise ätherische Gebilde. Schon während unseres Erdendaseins besteht nicht eine so scharfe Grenze zwischen dem innerlichen menschlichen Äther und dem äußeren kosmischen Äther, daß nicht fortwährend das, was durch menschliche Gedanken, durch diese menschliche Arbeit am Gehirn hinter den bewußten Gedanken angeschlagen wird, hinausvibrierte in den kosmischen Äther. Der Mensch ist eigentlich um seinen Kopf herum fortwährend umgeben von den Schwingungen, die in den Weltenäther hinaus erzeugt werden durch seine im Vereine mit den Wesenheiten der dritten Hierarchie vollbrachte Kopftätigkeit. Und wenn der Mensch durch die Pforte des Todes geht, dann ist es so, wie ich gestern gesagt habe: daß die Kopftätigkeit zuerst abfällt, auch in bezug auf das Ätherische. In Realität bedeutet dies aber, daß das, was auch als Unterbewußtes im Kopfe sich abspielt, zuerst in schneller Weise sich zerstreut im Weltenäther. Alles, was auf diese Weise durch den Menschen bewirkt wird, das hat sich ausbildende Gestaltungen im Weltenäther, und von denen ernähren sich die Wesenheiten der dritten Hierarchie; so daß die Wesenheiten der dritten Hierarchie auf der einen Seite dem Menschen in bezug auf seine Kopforganisation helfen, auf der andern Seite wiederum ihre eigene Fortentwickelung haben durch das, was innerhalb dieser Kopforganisation vollzogen wird.
Cite:
GA 216/1922-09-17/p018 · edition original