II. Der Zusammenhang des Menschen mit den göttlich-geistigen Wesenheiten

GA 216/1922-09-17/p019 ·1922-09-17 · original (original)
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Dadurch, daß der Mensch während seines Erdendaseins in die Erdenentwickelung eingesponnen ist, kommen durch ihn diese Wesenheiten der dritten Hierarchie auch mit dem Erdendasein in Verbindung. Sonst wären diese Wesenheiten der dritten Hierarchie einer Welt angehörig, aus der heraus sie mit dem Erdendasein in gar keine Verbindung kommen könnten. Aber sie müssen aus dem Erdendasein auf die geschilderte Weise ihre Geistesnahrung ziehen. Der Mensch ist also eingeschaltet in eine durch diese Wesenheiten der dritten Hierarchie vermittelte kosmische Tätigkeit. Diese kosmische Tätigkeit geht gewissermaßen durch sein Wesen hindurch. Diese Wesen der dritten Hierarchie sind unter den höheren Wesenheiten, die unmittelbar über dem Menschen stehen, die am wenigsten mächtigen. Sie könnten das, was da vom Menschen hinausvibriert in die Welt und ihre Geistnahrung werden müßte, nicht umbilden, wenn es ihrer Natur ganz fremd wäre. Daher ist es auch so, daß in das, was durch die menschliche Hauptesorganisation an menschlicher Wirkung entsteht, sich möglichst wenig hineinmischt von dem, was der Mensch durch seine andere Wesenheit ist. Unsere Gedanken bleiben logisch, auch dann, wenn der Mensch durch sein Leben viel Böses in bezug auf seine Moralität anhäuft. Die Gedanken bleiben kühl gegenüber der andern menschlichen Wesenheit. Sie bleiben in dem Grade kühl, daß sie eben die erwähnte Nahrung für höhere Wesen werden können.

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