II. Der Zusammenhang des Menschen mit den göttlich-geistigen Wesenheiten

GA 216/1922-09-17/p020 ·1922-09-17 · original (original)
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Wenn alles, was der Mensch in seinen Emotionen hat, auch in diese lebendigen Gedanken übergehen würde, die sich hinter dem Bewußtsein abspielen, dann würden die Engel, Erzengel und so weiter nicht in der Lage sein, das wiederum aufzunehmen. Es wäre für sie eine unbrauchbare Nahrung. In die gewöhnlichen reflektierten Gedanken spielt es allerdings herauf, ob wir moralische oder unmoralische Wesen sind. Aber, wenn ich jetzt die Sache lokalisierend ausdrücke, was ja nur andeutungsweise sein kann: was sich da in unserem Hinterhaupte hinter dem gewöhnlichen Bewußtsein abspielt, das ist etwas, was sozusagen unschuldig bleibt, unberührt von den menschlichen moralischen Verirrungen. Diese menschlichen moralischen Verirrungen üben einen Einfluß auf den kosmischen Äther und auf die kosmische Astralität erst aus, insofern das Seelische des Menschen an die Brustorganisation, an die Atmungsorganisation, an die Blutzirkulationsorganisation gebunden ist. Der Kopf ist in gewissem Sinne ein reines Abbild des Kosmos. Und was als ein Abbild der universellen kosmischen Tätigkeit während des Erdenlebens hinter dem gewöhnlichen Bewußtsein, wo fortwährend Welten gebildet werden, wo fortwähtend Welten sich zerstören, was da vor sich geht, das ist gegenüber der sonstigen menschlichen Natur in einer gewissen Reinheit vorhanden. Aber es ist doch so, daß, wenn man gewissermaßen die Augen umdrehen könnte und sie geistig sehend würden und diese in ihrer Höhle umgedrehten und geistig hellsehend gewordenen Augen in das Innere der menschlichen Schädelhöhle zurückschauen könnten, sie da fortwährend Gestirne aufglänzen sehen würden, Gestirne, die in Bewegungen zueinander sind, eine Fixsternwelt. Es würde sichtbar werden ein ganzer kleiner Kosmos.

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