II. Der Zusammenhang des Menschen mit den göttlich-geistigen Wesenheiten

GA 216/1922-09-17/p026 ·1922-09-17 · original (original)
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So ist in der menschlichen Brust in bezug auf das, was mit dem Rücken zusammengegliedert ist, ein verzerrter Kosmos vorhanden, ein Kosmos, der den Eindruck macht, als ob wir unseren Kosmos, der uns umgibt, einmal in der Nacht nehmen würden, ein Riese auf der einen Seite zerrte, ein anderer Riese auf der andern Seite zerrte, so daß wir statt des gerundeten Kosmos eine in die Länge gezogene Walze bekämen, die in der Mitte etwas verdickt ist. So erscheint vor dem geistigen Blick der Kosmos nach hinten, und nach vorne erscheint er in Verwirrung geraten. Wie das, was über der Erdoberfläche vor sich geht, wetterwendisch ist, so erscheint der Kosmos nach vorne in Verwitrung geraten. Das Ganze ist so, daß der Kosmos bald aufleuchtet, bald wiederum verschwindet: mit der Einatmung leuchtet er auf, mit der Ausatmung verschwindet er. Geradeso wie der Mensch die physischen Vorgänge in sich durch die Atmung bewirkt, so bewirkt das Einatmen das Aufglänzen des verzerrten Kosmos, das Ausatmen wiederum das Verdunkeln des verzerrten Kosmos.

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Cite: GA 216/1922-09-17/p026 · edition original