II. Der Zusammenhang des Menschen mit den göttlich-geistigen Wesenheiten
Indem der Mensch also eine Lunge hat und die Vorgänge der Lunge sich als die Atmungsvorgänge fortsetzen, indem er eine Zirkulation hat und das, was durch die Zirkulation angeschlagen wird, in den Weltenäther, ja sogar in die Weltenastralität hineinvibriert, ist er eingesponnen in die Tätigkeit der zweiten Hierarchie. Sein Wesen selber schafft kosmische Wirkungen, und in das, was sich kosmisch durch ihn vollbringt, gliedern sich ein die Wesenheiten der zweiten Hieratchie. Aber dahinein schiebt der Mensch immer mehr und mehr, je weiter sein irdischer Lebenslauf geht, das lebendige Abbild seiner moralisch-geistigen Qualitäten, dieses Elementarwesen, von dem ich Ihnen gesagt habe, daß es vom Menschen während seines irdischen Lebenslaufes erzeugt wird. Jede Nacht übrigens schiebt sich dieses Elementarwesen etwas aus dem Menschen heraus, und man kann darin überwiegen sehen die Tätigkeit, die von der zweiten Hierarchie ausgeübt wird. Beim Tagwachen schiebt es sich wiederum in den Menschen zurück, und die wache Tätigkeit durchsetzt es weiter mit den moralisch-geistigen Bewertungen der Menschenqualität.
Cite:
GA 216/1922-09-17/p031 · edition original