II. Der Zusammenhang des Menschen mit den göttlich-geistigen Wesenheiten

GA 216/1922-09-17/p035 ·1922-09-17 · original (original)
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So sehen Sie, daß man das Weltenall im ganzen nur versteht, wenn man den Zusammenhang, den unsere Sinne hier überschauen und unser Verstand denken kann, hineinstellt in jenen Zusammenhang, der sich dem wirklichen Schauen ergibt. Denn da erscheinen nicht allein wachsende Pflanzen, nicht allein Wasser in Wolkenbildungen, in Strömungen, da erscheinen nicht bloß physische Sterne, da erscheint der ganze Kosmos in seiner lebendigen Wirksamkeit, durchgeistigt von einer Reihe von Hierarchien, die ebenso eine Tätigkeit ausüben, wie es die physische Tätigkeit ist, eine Tätigkeit, die durchwellt und durchwogt diese physische Tätigkeit. Und Ereignisse von der Art spielen sich ab, daß, während der Mensch das Dasein zwischen dem Tode und einer neuen Geburt erlebt, sein Menschenschicksal aus der Hand der Seraphim, Cherubim und Throne übergeht auf die Angeloi, Artchangeloi und Archai. Dadurch erhält dann der Mensch das, was er in einem neuen Leben als sein Schicksal zu erleben hat. Was der Mensch der höchsten Hierarchie hinterlassen hat, das empfängt er aus der Hand der dritten Hierarchie wiederum zurück, und zusammen mit der dritten Hierarchie muß er es während seines Erdendaseins durch ausgleichende Taten wiederum in das Weltengleichgewicht bringen.

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Cite: GA 216/1922-09-17/p035 · edition original